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Ägypten

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Größe 1 002 000 km2, damit ist das Land auf Platz 29 von 197 Ländern
Einwohnerzahl 85,294 Millionen
Hauptstadt Kairo
Sprachen Hocharabisch
Längster Fluß Nil, 1 550 Kilometer
Höchster Berg Gabal Katrîna, 2 637 Meter
Währung Ägyptisches Pfund

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Ägypten grenzt im Norden und im Osten an das Mittelmeer und das Rote Meer. Dieses Meer heißt nicht so, weil das Wasser vielleicht rot ist oder so, sondern von dem alten Brauch der Iraner, Himmelsrichtungen nach Farben zu nennen. Und da das Rote Meer vom Iran aus gesehen im Süden liegt, Süden aber dort mit Rot verbunden wird, heißt das Rote Meer also in Wirklichkeit "Meer im Süden". Dieser Name aber ist irgendwo blöd und so nannte man das Meer eben rot.

Ägypten hat auch noch andere Länder zum Nachbarn, nämlich Libyen, den Sudan und Israel.

Die ägyptischen Bauern, sie werden Fellachen genannt, bauen  Baumwolle, Weizen, Reis und Gemüse an.

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Ortszeit in der Hauptstadt
© Zeitzonenrechner

Entfernungen zur Hauptstadt (in km Luftlinie)
Berlin
˜ 2.881 km
Wien
˜ 2.384 km
Bern
˜ 2.771 km
Moskau
˜ 2.872 km
New York
˜ 9.044 km
Sydney
˜ 14.424 km
Tokyo
˜ 9.583 km
Los Angeles
˜ 12.210 km
Pretoria
˜ 6.184 km
Sao Paulo
˜ 10.186 km

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Ägypten besteht fast ausschließlich aus Wüste. Das sind Gebiete, in denen ganz ganz wenig Regen fällt. Da es in den Wüsten sehr heiß ist, wachsen hier kaum Pflanzen und es gibt nur wenige Tiere in der Wüste.

Da es hier soviel Wüste gibt, wo kaum ein Mensch wohnen kann, wohnen 99% aller Ägypter (also praktisch alle) direkt am Nil, dem größten Fluß in Ägypten.

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nil.jpg (40704 Byte) Ägypten, so heißt es, ist ein Geschenk des Nils. Seit Jahrtausenden transportiert der launische Strom seinen fruchtbaren Schlamm in ein schmales Tal, das sich in die umgebende Wüste einschneidet wie ein blaugrünes Schwert. Der Nil ist mit 6 671 Kilometer der längste Fluß Afrikas.

Bei Touristen (also Besucher Ägyptens aus anderen Ländern) besonders beliebt sind Flusskreuzfahrten auf dem Nil. So eine Kreuzfahrt findet dann auf Schiffen statt, die ganz gemütlich auf dem Nil vorbei schippern. Während der Flusskreuzfahrt Ägypten zu erkunden, hat auch heute immer noch etwas von Abenteuer und man fühlt sich teilweise in Zeiten vor Tausenden von Jahren zurück versetzt, wenn man mit dem Schiff an solch großartigen Bauwerken der alten Ägypter wie zum Beispiel Abu Simbel oder den Pyramiden vorbei schwimmt.Übrigens fahren schon seit Jahrtausenden Schiffe auf dem Nil, denn das war auch für die alten Ägypter schon das einfachste Verkehrmittel.  Schiffe hatten für sie damals eine so große Bedeutung, daß sie das Rad als Transportmittel nicht beachteten und kaum nutzten. Auch ein Transport mit einem Eselskarren wurde nur selten durchgeführt, da doie Transporte mit Schiffen wesentlich einfacher waren.


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Wadi al-Hitan heißt übersetzt "Tal der Wale". Ägypten? Wale? Richtig. Vor 40 Millionen hat es auf dem Gebiet des heutigen Ägyptens vor Walen und Haien gewimmelt. In dem Ort Wadi al-Hitan selbst wurden davon unheimlich viele Überreste gefunden - soviel wie nirgendwo anders auf der Welt. Damals war nämlich die Wüste noch vom Ozean bedeckt.


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In Ägypten, in Seegraswiesen am Roten Meer, sind noch vereinzelt Dugongs zu finden, Seekühe, die drei bis vier Meter groß werden, mit einer flachen, horizontalen Schwanzflosse. Dugongs sind Säugetiere, die im Wasser leben und durch Mund und Nase atmen. Deshalb müssen sie in regelmäßigen Abständen auftauchen. Ihre Hauptbeschäftigung besteht aus Fressen und Fortpflanzen. Doch Letzteres ist mit Schwierigkeiten verbunden, denn es gibt nur noch wenige dieser Tiere. Der Fortbestand der Dugongs ist extrem gefährdet.

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Die Korallenriffe des Roten Meers zählen zu den eindrucksvollsten Unterwasser-Naturlandschaften unseres Planeten. Sie ziehen sich von beiden Seiten des Sinai bis hinunter zur sudanesischen Grenze. Obwohl das Rote Meer nur 2.600 Kilometer lang und an seiner breitesten Stelle 400 Kilometer breit ist, weist es eine faszinierende Fülle von Leben auf. Bis zu 400 verschiedene Korallenarten sowie rund 1.000 Fischarten sind hier nachgewiesen.

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Das Kloster gibt es schon seit Ewigkeiten - nämlich seit dem 6. Jahrhundert. Heute haben wir das 21. Jahrhundert! Aber nicht nur das macht das Kloster so wichtig, sondern auch die Sammlung von uralten Manuskripten und Ikonen (das sind kleine Bilder von Göttern). Das Katharienkloster ist für ganz viele Menschen, die an einen Gott glauben, wichtig, denn hier soll Moses, der Gesandte Gottes, Gesetztafeln von Gott empfangen haben. Deswegen verehren die Leute, die sich Christen, Juden oder Muslime nennen, diesen Ort als Heiligtum.

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Am Rande der ägyptischen Hauptstadt Kairo erhebt sich ein riesiger Abfallberg. Hier leben etwa 60.000 'Zabaleen' - die arabische Bezeichnung für Müllsammler. Die Menschen bilden die Einwohnerschaft einer wahren Müllstadt, der größten ihrer Art auf der Welt. Auf primitive, aber effiziente Weise wiederverwerten ihre Einwohner etwa 80 Prozent des hier abgeladenen Mülls. .

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Theben war vier Jahrhunderte die Hauptstadt von Ägypten. Das ist aber schon unendlich lange her. Deswegen ist heute nicht mehr viel von damals übrig geblieben. Das hat aber nicht nur mit der langen Zeit zu tun, sondern auch damit, daß die alten Ägypter damals ihre Häuser aus Ziegeln gebaut haben, die sie aus dem Schlamm des Nils hergestellt haben. Deswegen sind nur noch die Tempel zu sehen: die wurden auch damals schon aus Stein gebaut.

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Gleich gegenüber der Hauptstadt von Ägypten, Kairo, sind die berühmtesten Pyramiden der Welt zu sehen.

Eine Pyramide ist meist eine Grabstätte alter Herrscher, in Ägypten Pharaonen genannt. Diese haben sich vor Urzeiten riesige Pyramiden bauen lassen, weil sie glaubten, so besser in den Himmel zu kommen. Meist wurden in den Pyramiden beim Begräbnis des Pharaos ganz kostbare Sachen am Grab hingelegt, damit der Herrscher im Himmel ein angenehmes Leben habe.

In Ägypten gibt es die meisten Pyramiden der Welt.

Die am bekannteste Pyramide ist die von Gizeh. Sie wurde vor 4 500 Jahren gebaut und gehörte zu den Sieben Weltwundern und ist davon die einzige, die es noch gibt.

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Für die antike (also alte) Welt war Alexandria eine Stadt voller Wunder und Geheimnisse. Direkt an der Einfahrt zum Handelshafen der Stadt erhob sich eines der Sieben Weltwunder, der gigantische Leuchtturm 'Pharos'. Mit seinen 140 Metern Höhe war er das höchste Gebäude der Antike und praktisch der erste Wolkenkratzer überhaupt. Unvorstellbare Schätze barg die sagenhafte Bibliothek Alexandrias. Hier wurde das gesammelte Wissen des Altertums aufbewahrt, 700 000 Schriftrollen in allen damals bekannten Sprachen sollen sich in den Regalen befunden haben. Hier forschten und unterrichteten die berühmtesten Gelehrten ihrer Zeit: Archimedes, Euklid und Erathostenes, der bereits herausgefunden hatte, dass sich die Erde um die Sonne dreht. Schon die Gründung der Stadt soll auf ein Wunder zurückgehen. Alexander der Große hat demnach von einer Traumgestalt den Hinweis erhalten, wo er seine Königsstadt errichten soll. Neuere Grabungen bestätigen zumindest, dass die Baumeister von Alexandria durchaus Pioniere waren. Die griechische Siedlung auf ägyptischem Boden war komplett 'auf dem Reißbrett' entstanden. 331 vor Christus gab Alexander den Bau in Auftrag, und schon wenige Jahrzehnte später lebten rund eine halbe Million Menschen in der aufstrebenden Stadt. Nichts wurde dem Zufall überlassen. Die großen Strassen waren mit 30 Metern Breite so großzügig ausgelegt, dass noch heute der Verkehr an gleicher Stelle ungehindert fließen kann. Bevor die Gebäude errichtet und die Straßen gebaut werden konnten, wurde ein Wasserleitungssystem in den felsigen Untergrund geschlagen - eine Meisterleistung.

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Vor etlichen Jahrtausenden meißelten ägyptische Arbeiter die Felsentempel von Abu Simbel direkt in den Felsen ein, der aus Kalkstein besteht - damals drangen sie so bis zu 60 Meter tief in das Gebirge vor! Aber das war ganz schön schwierig, denn im Inneren wurde der Sauerstoff immer knapper und das schwache Licht der Spiegel und Öllampen erschwerten auch die Arbeit. Sauerstoffmasken und Taschenlampen gab es ja damals noch nicht! Umso mehr bewundernswert ist das, was die Arbeiter dennoch geschafft haben, denn trotzdem haben sie Tausende von Tonnen an Stein abgebaut, riesige Säulen in den Fels gebaut und dann auch noch große Flächen farbig gemalt!


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Ägypten hat eine Übervölkerung. Das bedeutet, daß zu viele Menschen in diesem Land leben. Das denkt man gar nicht, weil Ägypten ja so groß ist. Da aber die Wüsten fast das ganze Land bedecken, müssen die Menschen auf recht kleinem Platz miteinander leben. Im Augenblick weiß noch keiner in Ägypten, wie man das Problem lösen kann - denn alle 24 Sekunden wird ein neues Kind geboren. Es kann also sein, daß, während Du diese Seite hier liest, bereist 3 oder 4 ägyptische Babys auf die Welt gekommen sind!


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In der Wüste sind Sandstürme häufig, die Temperaturunterschiede sind sehr groß: Tagsüber erreichen die Temperaturen über 0 Grad, nachts fallen sie oft auf unter 10 Grad. Regen ist sehr selten.

Monat Jan. Febr. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.
Min. Temp °C 8 9 11 14 17 20 21 22 20 18 14 10
Max. Temp °C 18 21 24 28 33 35 36 35 32 30 26 20
Feuchtigkeit % 55 49 45 38 34 38 45 49 50 49 53 56
Regentage 1 1 1 0 0 0 0 0 0 0 1 1

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Entlang des Nils wachsen viele Feuchtpflanzen, also solche Sträucher und Bäume, die viel Wasser brauchen. In den Sandwüsten wachsen kaum Pflanzen, nur in der Nähe von Gewässern dort (an den sogenannten Oasen) wachsen Datteln und Palmen.


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Hunderte von Vogelarten, teils Zugvögel, teils Dauerbewohner, zehren am Nil vom Fischreichtums des Stromes. Schleichkatzen, Silberreiher und Ibisse leben ebenfalls am Nil.


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Das Essen in Ägypten schmeckt ganz lecker! Die Ägypter selbst essen sehr gerne Foul - das ist nicht etwa das aus dem Fußball, sondern ein Bohnengericht. Auch wird Hummus wahnsinnig oft gekocht, ein Püree aus Kichererbsen. Aber keine Angst, kichern muß man danach nicht!


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Die ägyptischen Kinder haben eine Schulpflicht von 6-13 Jahren. Der Schulbesuch ist kostenlos.


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Wenn Du hier klickst, kannst Du ein typisches Märchen aus Ägypten nachlesen.


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Das kannst Du hier auf einer Extra-Seite erfahren.


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Ich habe Dir mal einen Ausschnitt aus dem Fernsehprogramm dieses Landes aufgenommen.


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Das Geld in Ägypten heißt Äygptisches Pfund, das Kleingeld Piaster. 100 Piaster sind ein Pfund. Ein 10-Pfund-Schein sieht so aus:

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aegyptenk4.gif (1200 Byte) Die ägyptische Fahne weist die sogenannten panarabischen Farben auf, allerdings fehlt das dort übliche Grün. Die panarabischen Farben sind Schwarz, Rot, Weiß und eben grün und heißen so, weil sie in einigen arabischen Fahnen verwendet werden.
Rot steht in der ägyptischen Fahne für die Revolution in Ägypten und bezieht sich damit auf den Sturz des Könighauses im Jahre 1952. Die weiße Farbe soll die strahlende Zukunft des Landes darstellen und das Schwarz erinnert an die dunklen Tage der Vergangenheit vor der Revolution.

In der Mitte der Fahne ist ein Saladin-Adler zu sehen.


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agypten.png (94615 Byte) Das Staatswappen ist ein Zeichen, das ein Land symbolisiert.

In den Fängen trägt der Adler ein Schriftband mit dem arabischen Namen Ägyptens.

 


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Die Nationalhymne Ägyptens enthält Worte aus einer der berühmtesten Rede von Mustapha Kamel, einem Kämpfer für die Unabhängigkeit von Ägypten. Der Refrain lautet wie folgt:

"Heimatland, Heimatland, Heimatland, mein Herz schlägt liebevoll für dich.
Heimatland, Heimatland, Heimatland, mein Herz schlägt liebevoll für dich.
Ägypten, du Mutter aller Länder, meine Hoffnung, mein Sehnen,
wer könnte die Segnungen des Nils für die Menschheit ermessen? 

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