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Chile

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Größe 756 096 km2, damit ist das Land auf Platz 37 von 197 Ländern

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Einwohnerzahl 17.216 Millionen
Hauptstadt Santiago de Chile
Sprachen Spanisch
Längster Fluß Río Loa, 443 Kilometer
Höchster Berg Ojos del Salado, 6 880 Meter
Währung Chilenischer Peso

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Chile erstreckt sich in einem langen schmalen und bergigen Streifen entlang der Südwestküste Südamerikas von Peru im Norden südwärts vorbei an Bolivien im Nordosten und an Argentinien im Osten.

Nach langer Zeit der Unterdrückung durch die chilenische Armee kehrte das Land 1989 zur Demokratie zurück.

In Chile wird mehr Kupfer erzeugt als in jedem anderen Land der Welt.

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Der Landesname wird auf das Quechua-Wort "chili" ("Wo die Welt zu Ende ist") zurückgeführt.


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chile3.jpg (69219 Byte) Bis zum Einfall der Inka im 15. Jahrhundert war das heutige Chile vom Volk der Araukaner bewohnt. Der erste Europäer, der Chile erreichte, war Ferdinand Magellan, der 1520 die nach ihm benannte Meerenge durchsegelte. Teilnehmer einer spanischen Expedition unter Pedro de Valdiva gründeten 1541 die Hauptstadt Santiago und die spanische Besiedlung nahm trotz häufiger Aufstände der einheimischen Völker ihren Lauf. Eine Revolution gegen die spanische Herrschaft wurde 1810 von Bernardo O'Higgins angeführt und 1818 wurde Chile mithilfe argentinischer Truppen unter Jose de San Martin von der spanischen Herrschaft befreit.

Ortszeit in der Hauptstadt
© Zeitzonenrechner

Entfernungen zur Haupstadt (in km Luftlinie)
Berlin
˜ 12.486 km
Wien
˜ 12.473 km
Bern
˜ 11.833 km
Moskau
˜ 14.094 km
New York
˜ 8.212 km
Sydney
˜ 11.426 km
Tokyo
˜ 17.294 km
Los Angeles
˜ 9.001 km
Pretoria
˜ 9.226 km
Sao Paulo
˜ 2.594 km


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Die einsame Insel im Pazifischen Ozean umweht seit Jahrhunderten ein Hauch von Zauber und Magie. In einem Radius von 3 600 Kilometern liegt kein bewohnbares Land in ihrer Nähe. Die Ureinwohner lebten über Jahrhunderte völlig isoliert und in Frieden. Sie hatten niemanden, mit dem sie hätten Handel treiben können. Und dennoch erschufen sie eine Kultur, die jeden Besucher in Staunen versetzt.

Als erster Europäer hat Kapitän Jakob Roggewegen die Insel entdeckt. Er war unterwegs, um das sagenumwobene Davisland zu suchen. Stattdessen stieß er an Ostern 1722 auf eine Insel, deren gesamte Küste mit rätselhaften Steingiganten bevölkert war. Er nannte sie nach dem Tag ihrer Entdeckung - OSTERINSEL.

Woher kamen diese Menschen, die in der Lage waren, 20 Meter hohe Steinkolosse aufzustellen? Wie kamen sie auf diese einsame Insel? Auch konnten die "weißen Götter", wie die Osterinsulaner die fremden Ankömmlinge nannten, weit und breit keine Felsen sehen, die den Ureinwohnern als Bildhauerwerkstätte hätten dienen können. Welche Transportwege benutzen sie? 

Die unruhigen Seefahrer blieben nicht lange. So nahmen sie ihre Fragen unbeantwortet als Geschichten wieder mit in ihre Heimat.

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Aus den Geschichten wurden Rätsel, aus den Rätseln wurden Mythen.

Als 52 Jahre später der berühmte Kapitän James Cook die Insel wieder anlief, lag die Hochkultur der Osterinsel mit ihren Steingiganten zerstört am Boden. Nur noch wenige Menschen lebten angstbesetzt in unzugänglichen Höhlen. Was war passiert in der kurzen Zeit? War es eine Naturkatastrophe, die zum Untergang dieser sagenhaften Kultur geführt hat? Kam es zu einem Krieg um Nahrungsmittel? Oder vielleicht beides? Die Überlieferungen der Ureinwohner bieten nur widersprüchliche Antworten. Was auch immer passiert sein mag, die Steingiganten, welche diese abgeschiedene Insel bevölkern, sind stille Zeugen einer Katastrophe, die dem Besucher die Vergänglichkeit der Erde vor Augen führt.

Zur Osterinsel findest Du hier mehr Infos.


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Inmitten der Atacama-Wüste im Norden Chiles erhebt sich der Licancabur, der heilige Berg der Inkas. Auf dem Gipfel existiert noch eine Kultstätte aus der Inka-Zeit. Auf dem großen Altar wurden dem Sonnengott Opfer dargebracht.

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Viele Landesgerichte werden mit Fisch, Meeresfrüchten, Hühnchen, Rindfeisch, Eiern und Mais zubereitet.

Die Hauptmahlzeit des Tages nimmt man in der Regel zwischen 12.30 und 14.30 Uhr zu sich und eine leichtere Mahlzeit zwischen 20.00 und 22.00 Uhr. Viele Menschen nehmen sich am Nachmittag auch Zeit für einen aus einem belegten Brot bestehenden kleinen Imbiss.

In den größeren Städten stehen große Supermärkte als Einkaufsmöglichkeiten zur Verfügung. In kleineren Städten bieten dagegen Wandermärkte, so genannte ferias, frisches Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch und Blumen zum Verkauf an.

empanadas.jpg (17617 Byte) Die Küche ist von Region zu Region unterschiedlich, zu den beliebtesten Gerichten gehören jedoch allgemein Empanadas de horno (Foto), Teigtaschen gefüllt mit Rindfleisch, hart gekochten Eiern, Zwiebeln, Oliven und Rosinen; Pastel de choclo, ein gebackenes Gericht aus Rindfleisch, Hühnchen, Zwiebeln, Mais, Eiern und Gewürzen; Cazuela de ave, eine Hühnersuppe, sowie geschmorte Meeresfrüchte und Eintöpfe.

Besonderer Beliebtheit erfreuen sich bei Kindern Sopaipillas, die aus Kürbisteig zubereitet, dunkel fritiert und dann mit Zucker bestreut werden. Bei der Zubereitung von Manjar kocht man für mehrere Stunden eine noch verschlossene Dose gesüßter Kondensmilch, die dann als Brotaufstrich oder als Zutat beim Backen verwendet wird.

In Chile findet bei den Mahlzeiten stets eine lockere und ungezwungene Unterhaltung statt.


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Das Klima ist sehr vielfältig. Der Norden mit der Atacamawüste, der trockensten Wüste auf der Erde, ist für seinen Breitengrad recht wolkig und kühl. Die Mitte des Landes hat wechselhafte Winter und heiße und trockene Sommern. Am feuchtesten ist es im Süden.

Monat Jan. Febr. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.
Min. Temp °C 12 11 9 7 5 3 3 4 6 7 9 11
Max. Temp °C 29 29 27 23 18 14 15 17 19 22 26 28
Feuchtigkeit % 54 59 64 68 75 79 76 75 72 66 57 54
Regentage 0 0 1 1 5 6 6 5 3 3 1 0

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Die Pflanzenwelt Chiles umfaßt über 5000 Arten, von denen etwa die Hälfte nur in Chile vorkommen. Zu den Besonderheiten gehört die Polsterpflanze Yareta.  Sie wächst nur um 1 Millimeter im Jahr und ist in den nördlichen Hochanden verbreitet. Während in der Wüste nur wenige Pflanzen einen Lebensraum finden, wachsen an der nebelreichen Küste und in der Zone zwischen der Atacamawüste und der Zentralregion Kakteen-, Dornbusch- und Hartgrasgewächse. Zu den Baumarten gehören die Zypressenart Alerce, Algarrobo, zehn Arten der Südbuche, Roble, Ulmo und Laurel, im Süden auch die Araukarie (Südtanne), die bis zu 60 Meter hoch werden kann.


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Die Tierwelt ist weniger artenreich als in anderen Ländern Südamerikas, da die Gebiete des heutigen Chile durch die Gebirge abgeschirmt waren. Es fehlen typische Säugetiere wie Affe, Tapir, Faultier oder Ameisenbär. Zu den vom Aussterben bedrohten Arten gehören neben den Lamaarten Guanako und Vikunja der Puma, der Südliche Andenhirsch und der Pudu mit einer Höhe von nur 34 cm die kleinste bekannte Hirschart. Zu den gefährdeten Vogelarten zählt der Andenkondor.

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chile1.jpg (17246 Byte) Die Schulpflicht beträgt Schulpflicht 8 Jahre. Der Besuch der staatlichen Schulen ist kostenlos.

Die chilenische Bevölkerung verfügt über eine gute Schulbildung. 93% aller Chilenen können lesen und schreiben.


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Im Winter ist in Chile das Skilaufen sehr beliebt. In Chile wurde auch der Weltrekord im Skischnelllauf aufgestellt: 171 Kilometer pro Stunde.


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Ich habe einen Ausschnitt aus dem Fernsehprogramm dieses Landes aufgenommen.


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Ich habe Dir mal ein typisches Volkslied aus Chile herausgesucht.


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Wenn Du hier klickst, kannst Du ein typisches Märchen aus Chile nachlesen.


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Ich habe Dir mal ein paar deutsche Wörter aufgeschrieben und daneben die gleichen Wörter, wie sie die Kinder und Menschen in diesem Land in ihrer Sprache sagen.

Null = cero
Eins (ein,eine) = uno
Zwei = dos
Drei = tres
Vier = cuatro
Fünf = cinco
Sechs = seis
Sieben = siete
Acht = ocho
Neun = nueve
Zehn = diez
Ja = Sí
Nein = No
Danke = Gracias
Vielen Dank = Muchas gracias
Bitte schön = De nada
Bitte = Por favor
Entschuldigen Sie = Discúlpeme
Guten Tag = Hola
Auf Wiedersehen = Adios
tschüß = Hasta luego
Guten Morgen = Buenos días
Guten Tag = Buenas tardes
Guten Abend = Buenas noches
Gute Nacht = Buenas noches

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Das Geld in Chile heißt Chilenischer Peso, das Kleingeld Centavos. 100 Centavos sind ein Peso.


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chile.jpg (4338 Byte) Das Blau steht für den Himmel über den Anden (einem großen Gebirge in Chile), das Weiß für den Schnee der Anden und das Rot bedeutet das Blut der Kämpfer, die für Chiles Unabhängigkeit ihr Leben opferten.

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chile.png (140624 Byte) Das Staatswappen ist ein Zeichen, das ein Land symbolisiert.

Der Stern symbolisiert die Freiheit und die chilenischen Indianer. Der Andenhirsch ist das stärkste Tier der Anden und der Kondor als der König unter den Vögeln der Anden.


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Hier der Text der Hymne:

Strophe:

Rein ist, Chile, dein Himmel, der blaue,
Sanfte Lüfte durchwehn dein Gefild,
Deine Äcker und blumige Aue
Sind fürwahr Edens glückliches Bild.
Majestätisch schneeweiße Anden
Gab der Herr dir zum schützenden Kranz,
Und das Meer, dessen Wogen dir branden,
Weist den Weg dir zu künftigem Glanz.

Kehrvers:

Traute Heimat, vernimm was in Treuen,
Dir auf Chiles Altären erschallt:
Sei alleine das Grabmal der Freien
Oder sicherer Hort vor Gewalt!

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