Startseite | Gästebuch | Impressum | Kontakt | Datenschutz

Du befindest Dich hier: Startseite --> Forscher & Entdecker

Forscher & Entdecker

Werbung


Erik der Rote

Der norwegische Wikingerfürst, Seefahrer, Entdecker und Staatengründer wurde um 940 in Norwegen geboren und starb 1007 in Grönland.

Erik der Rote gilt nach den isländischen Geschichten und Sagen als Entdecker Grönlands, das jedoch bereits zufällig um 900 von dem Norweger Gunnbjörn Ulfson entdeckt worden war.

Erik kam um 950 aus Norwegen nach Island, das er wegen Mordes wieder verlassen mußte. 982 fand er die Küste Grönlands, das er "Grünes Land" nannte, und gründete 986 im Süden der Insel eine Siedlung, von der aus Eriks Sohn Leif Eriksson um 1000 an die Küste Nordamerikas fuhr.

Nach einem dreijährigen Aufenthalt kehrte Erik nach Island zurück, um Siedler anzuwerben. Die aus 35 Schiffen bestehende Flotte mit etwa 300 Ansiedlern, Vieh, Ackergerät und Saatgut geriet auf halbem Weg zwischen Island und Grönland in einen Sturm. Nur knapp die Hälfte der "Drachenboote" erreichte die Insel. Erik gründete zwei Siedlungen, die Westbygd und die Ostbygd. Viehzucht, Ackerbau und Fischfang waren die Haupterwerbsquellen der europäischen Grönländer. Unter der Herrschaft von Erik entstand auch das erste bescheidene Gebetshaus, "Thjodhild" genannt, im nördlichen Polarkreis.

Der Name Erik der Rote (so genannt wegen seines flammend roten Haares) ist eng mit der Geschichte Grönlands verbunden. Gerätefunde beweisen, daß die Grönländer in einigem Wohlstand lebten. Das Problem des Holzmangels löste Leif, Eriks Sohn, durch die Entdeckung des "Marklandes" (Waldland, wahrscheinlich Neufundland).