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Forscher & Entdecker

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Hedin, Sven Anders von

hedin.jpg (8522 Byte) Der schwedische Asienforscher wurde in Stockholm 1865 geboren und starb dort 1952.

21jährig unternahm Hedin bereits eine ausgedehnte Informationsreise quer durch Asien und 1893 startete er seine erste wissenschaftliche Expedition in die 400.000 Quadratkilometer große Takla-makan-Wüste.

Ein Jahr später durchquerte er ein zweites Mal das unwirtliche Sandmeer von Takla-makan. Schnee- und Sandtürme sowie sinflutartige Regengüsse waren die Elemente, gegen die Hedin dauernd kämpfen mußte. Er erforschte das innere Delta des Tarimflußes und kam bis Tibet.

Im Gebiet des "Wilden Yaks" entdeckte er die antike Ruinenstadt Loulan, die er freigraben ließ. Die Ausgrabung brachte eine große Anzahl von Buddhabildern, chinesischen Urkunden, Schriften und zahlreichen bemalten Plättchen zu Tage. Die Texte berichteten über einen regen Handelsaustausch zwischen dem chinesischen und dem Römischen Reich.

Die nächste große Reise von Hedin sollte ihn 1899 - 1902 nach Lhasa führen, dem Zentrum von Tibet. Als Mongole verkleidet, in Begleitung eines Kosaken und eines Bettelmönches, brach Hedin zu diesem abenteuerlichen Ritt auf. Straßenräuber und feindlich gesinnte Lamas (buddhistische Priester in Tibet und der Mongolei) machten dem kleinen Trupp schwer zu schaffen. Nach Erreichen der Route nach Lhasa zerschlug sich der Wunsch von Hedin, die "verbotene" Stadt zu besuchen: tibetanische Krieger schoben ihn nach Indien ab.

1905 bis 1908 folgte die dritte groß angelegte Reise, um die noch unbekannte Gebirgskette des Karakorum zu erforschen und das berühmte Kloster von Tashi-Lumpo zu besuchen. Grimmige Kälte, Angriffe wilder Tiere und die Feindseligkeit der tibetanischen Mönche erschwerten die Expedition. Erneut erschien der Provinzgouverneur und fordert Hedin auf, umzukehren. Nach langen Verhandlungen gab dieser jedoch nach und Hedin erreichte den Brahmaputra. Nach Überquerung der steilen Himalajahänge gelangte er in die Stadt Shigatse und zum berühmten Tashi-Lumpo-Kloster.

Nach einem 47tägigen Aufenthalt mußte der Forscher die Stadt verlassen. Auf seiner Rückreise besuchte er noch eine Anzahl von Klöstern.