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Forscher & Entdecker

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Mendana de Neyra, Alvaro de

mendana.jpg (560974 Byte) Der spanische Seefahrer und Entdecker wurde 1541 geboren und starb 1595.

1566 erhielt Mendana den Auftrag, die angeblich von einem anderen Seefahrer im  Pazifik entdeckten "Glücklichen Inseln" wieder zu finden. Mit zwei Schiffen segelte Mendana von Callao (Hafen von Lima, Peru) aus in Richtung Australien und entdeckte 1567 eine Inselgruppe, die er auf den Namen Salamon taufte. Weil die Inseln den Spaniern nicht besonders gefielen, segelten sie weiter und Mendana erblickte am 05. Januar 1568 eine kleine Insel, die er Jesus nannte, und zwei größere, die den Namen Santa Isabella erhielten.

Wegen der bedrohlichen Haltung der Eingeborenen (sie huldigten dem Kannibalismus, haben als Menschen gegessen) gab Mendana seinen Plan auf, einen weiteren Vorstoß in den westlichen Pazifik zu unternehmen und kehrte wieder nach Peru zurück.

1595 unternahm er eine zweite Pazifikreise und entdeckte die Inselgruppe, die er zu Ehren des damaligen Gouverneurs von Peru den Namen Marquesas de Mendoza gab. Eine andere Insel wurde Santa Cruz genannt; auf ihr gründetete Mendana und seine Frau eine spanische Kolonie. Der plötzliche Tod von Mendana und die Liebesabenteuer der Spanier mit den Inselbewohnerinnen, die den Zorn der männlichen Inselbevölkerung hervorriefen, brachten die Siedler in eine mißliche Lage. Die Frau von Mendana und ihr Geliebter Francisco de Castro übernahmen das Kommando und segelten nach Manila, um Verstärkung heranzuholen. Weil aber die Bitte der beiden zurückgewiesen wurde, begaben sich Castro und Isabella Mendana, die inzwischen Castros Frau geworden war, nicht mehr zu den Marquesas de Mendoza, sondern nach Mexiko und überließen die zurückgebliebene Mannschaft ihrem Schicksal.