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Europa

Die russisch-orthodoxen Christen in Rußland begehen Ostern als den höchsten religiösen Feiertag. Vor dem Beginn des Ostergottesdienstes ziehen die Christen mit Kerzen und Kreuzen um die Kirche herum. Dann erst beginnt der Gottesdienst, der schon mal mehrere Stunden dauern kann. Vor Ostern wird ganz streng gefastet, also nichts gegessen. Wenn die Fastenzeit am Ostersonntag vorbei ist, wird dafür ganz doll geschlemmt: da gibt es dann Eier, Pascha (das ist eine Quarkspeise) und Kulitsch. Der Kulitsch ist ein Osterkuchen, der in hohen Ton- oder Keramikgefäßen gebacken wird und auf dem dann eine Schicht Pascha drauf gegeben wird. Lecker....

In Russland kommt nicht der Weihnachtsmann, sondern Väterchen Frost zu den Kindern, der von seiner Enkelin "Snegurotschka" (Schneemädchen, Schneeflöcklein) begleitet wird. Und das auch nicht am 24. Dezember, sondern erst am 7. Januar. Die Geschenke bekommen die Kinder jedoch schon zu Silvester.

Am Silvestertag beginnt für die Russen ein zehntägiges Fest. Am Neujahrstag bringt Väterchen Frost, der russische Weihnachtsmann, für die Kinder die Weihnachtsgeschenke, obwohl Weihnachten selbst erst am 7. Januar gefeiert wird. Am 1. Januar sitzt dann die ganze Familie vor dem Jolka, dem russischen Weihnachtsbaum, und läßt sich ein opulentes Essen munden. Erst wenn die Rede des russischen Präsidenten im Fernsehen zu Ende ist, wird gemeinsam angestoßen.

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