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Europa

Zwischen Verlobung und Hochzeit wird in der Türkei ein strenges Reglement, also Regeln, eingehalten. Zuerst muß die Familie des Bräutigams die Brautfamilie besuchen, wo es dann Tee und Kuchen gibt. Dabei besprechen die beiden Familien die Zukunft ihrer Kinder. Sind beide Familien mit einer Heirat einverstanden, wird eine Art Verlobungsversprechen vereinbart und Verlobunsringe, die mit einem roten Seidentuch verbunden sind, ausgetauscht. Selbstverständlich gibt es dann auch eine Verlobungsfeier, bei der aber nur Familienmitglieder teilnehmen. Rückt die Hochzeit dann näher, wird am Tag vor dieser die "Hennanacht" begangen. Dabei nehmen nur Frauen teil und der Braut wird Hennabemalung auf den Handflächen angebracht und die Braut von der Schwiegermutter mit Goldschmuck beschenkt. Die Hennabemalung soll Glück in der Ehe bescheren.

Am Tag der Hochzeit wird das Standesamt aufgesucht - eine kirchliche Heirat ist hier unbekannt. Danach geht es zum großen Hochzeitsfest. Dazu werden alle möglichen Leute eingeladen: nicht nur die Familie und Freunde, sondern auch Nachbarn, Arbeitskollegen und Bekannte. Dementsprechend groß ist die Gästezahl - 500 Gäste und mehr sind so keine Seltenheit.