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Diese Begriffe findest Du hier erklärt:

Ebbe und Flut Eingeborene Völker einheimische Arten Einwanderer
Eisberg Eisregen Eiszeit Elendsviertel
El Nino Entwicklungsland Epizentrum Epoche
Erdbeben Erde Erdöl Erdteil
Erg Erosion Erster Weltkrieg Eruption
Erz Eskimo Export

Ebbe und Flut

Das Wasser an Meeresküsten steigt regelmäßig sechs Stunden lang und fällt dann wieder; an manchen Küsten nur ein paar Zentimeter, in Buchten aber manchmal sogar mehr als zehn Metern. Den Höchststand nennt man "Flut", den Tiefstand "Ebbe". Grund für die Gezeiten, wie das genannt wird, sind die Anziehungskräfte des --> Mondes und der --> Sonne, die die Meeresoberfläche regelmäßig heben und senken. Ebbe herrscht allerdings auch regelmäßig in meinem Sparschweinchen - nur hat dann der Mond keine Schuld daran confused.gif (275 Byte)

In dem Bild siehst Du oben Flut und unten Ebbe am gleichen Ort.

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Eingeborene Völker

Damit werden die ursprünglichen Bewohner einer Region bezeichnet.


einheimische Arten

Dies sind Pflanzen und Tiere, die in einem bestimmten Gebiet von Natur aus heimisch und die deshalb für dieses Gebiet typisch sind.


Einwanderer

Menschen, die aus einem fremden --> Staat in ein anderes Land kommen, dort leben, arbeiten und auch bleiben wollen, nennt man "Einwanderer". Die Bevölkerung von --> Australien und den --> USA besteht zum größten Teil aus den Nachkommen von Einwanderern, die von Europa aus in diese Länder ausgewandert sind.


Eisberg

Die Polargebiete sind von gewaltigen Eismassen und --> Gletschern bedeckt. An den Rändern brechen immer wieder Stücke ab. Man sagt dann, der Gletscher "kalbt". Die "Kälber" sind die Eisberge. Sie treiben davon und können dabei weit in den Süden gelangen. Eisberge ragen nur mit der Spitze aus dem Wasser. Deshalb sind sie für Schiffe so gefährlich.

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Eisregen

Darunter versteht man einen kalten winterlichen Regen, der auf der unterkühlten Erdoberfläche und an Bäume, Masten, Drähten usw. sofort gefriert. Der dadurch entstehende schwere Eisbehang kann zu erheblichen Schäden führen.


Eiszeit

Das Klima auf der Erde verändert sich immer wieder. Die kalten Zeiträume heißen "Eiszeiten". In diesen Zeiten waren große Teile von Mitteleuropa von --> Gletschern bedeckt. Die gewaltigen Gletscher schoben ganze Täler aus und gruben die Becken heutiger Seen in den Boden.

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Elendsviertel

"Elendsviertel" sind meist Wohnviertel in Ländern der --> Dritten Welt mit besonders niedrigem Standard.

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El Nino

Die Erwärmung des Meerwassers vor der Küste von --> Peru in Südamerika nennt man "El Nino". Sie tritt alle drei bis sieben Jahre auf natürliche Weise auf, obwohl ihre Gründe noch nicht eindeutig bekannt sind. In ihrem Ergebnis gehen die Fischvorräte stark zurück.


Entwicklungsland

Das ist ein Land, das durch einen niedrigen Lebensstandard auffällt. Solche Länder werden auch manchmal als Länder der  --> Dritten Welt bezeichnet. Zu ihnen gehört der größte Teil Afrikas, Asiens, Mittel- und Südamerikas.


Epizentrum

Das Epizentrum ist der Punkt auf der Erdoberfläche, der genau über dem Herd eines --> Erdbebens liegt. An diesem Ort treten die größten Erschütterungen auf.


Epoche

Ein langer Zeitabschnitt ist eine "Epoche" oder ein Zeitalter. Das "Zeitalter der Technik" ist die Epoche, in der wir jetzt leben.


Erdbeben

Die harte Erdkruste, auf der wir leben, ist im Durchschnitt 25 bis 40 Kilometer dick. Darunter besteht unsere Erde aus glühenden flüssigen Gesteinen, die ständig in Bewegung sind. Die Erdkruste besteht aus riesigen Bruchstücken, die sich ständig langsam und unaufhaltsam aufeinander zuschieben und anderswo auseinander treiben. Dabei entstehen ungeheure Spannungen - wenn sich diese tief im Inneren der Erde lösen, bebt die Erde oft im Umkreis von mehreren Tausenden von Kilometern.

Weil die Erde ununterbrochen in Bewegung befindet, gibt es ständig Erdbeben. Doch nur ein kleiner Teil der Erdstöße kann vom Menschen wahrgenommen werden. Schwere Erdbeben haben jedoch ganz schlimme Folgen.: Häuser stürzen ein, Menschen werden verschüttet, Gasleitungen explodieren und Feuer brechen aus. Die heftigsten Erdbeben gibt es in Ländern wie --> Japan, --> China, den --> USA und über all dort, wo die großen Erdschollen aufeinander treffen. Deutschland ist ziemlich erdbebensicher. Das stärkste Erdbeben der Geschichte kostete im Jahr 1977 in China über eine halben Million Menschen das Leben.

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Erde

Unsere Erde ist ein Himmelskörper, der eine --> Sonne umkreist, also ein Planet. eine Umkreisung dauert ein Jahr. Zusätzlich dreht sich die Erde dabei ständig um die eigene Achse, einmal in 24 Stunden. Wir erleben das als Tag und Nacht. Die Erdachse - die Linie zwischen Nordpol und Südpol - steht aber nicht senkrecht zur Sonne, sondern etwas schräg. Ein halbes Jahr neigt sich der Nordpol etwas der Sonne zu, das nächste halbe Jahr der Südpol. In unsrem Sommerhalbjahr bekommen wir au der nördlichen Hälfte der Erdkugel deshalb mehr Sonnenschein ab. Es ist bei uns wärmer, während auf der Südhälfte (Südamerika, Südafrika, Australien) dann Winter herrscht. Im Nordsommer geht die Sonne im hohen Norden nie ganz unten; im Winter geht sie dort nie ganz auf.

Die Erde ist an den Polen etwas abgeplattet, also nicht ganz kugelrund. Ihr Umfang, gemessen am --> Äquator, beträgt etwa 40.000 Kilometer. Der Abstand zwischen Nordpol und Südpol misst 12.500 Kilometer. Als Erdbewohner rasen wir mit 100.000 Stundenkilometern um die Sonne. Davon spüren wir ebenso wenig wie von der Geschwindigkeit, mit der sich die Erde um die eigene Achse dreht: 1.600 Stundenkilometer. Ohne die Erdanziehungskraft würde uns die Fliehkraft von der Erde wegschleudern wie von einem rasenden Karussell, bei dem die Kette reißt.

Unsere Erde ist etwa fünf Milliarden Jahre als und hat sich aus wirbelnden Gasmassen zu einem glühenden Gesteinsklumpen zusammengebacken. Außen kühlte sie zur Festen Kruste ab, auf der wir leben.

Im festen Kern ist die Erde unvorstellbar heiß. Zwischen dem Kern und der Kruste liegt der zähflüssige Erdmantel aus glühendem Gestein. Die --> Kontinente schwimmen auf dieser zähflüssigen Masse und treiben pro Jahr um einige Zentimeter auseinander. Vor ungefähr 200 Millionen Jahren lagen noch alle Erdteile dicht zusammen. Das kannst Du wunderschön --> hier sehen.

Unsere Erde ist eigentlich ein Wasserplanet. Zwei Drittel der Oberfläche sind von --> Meeren bedeckt. Wenn man einen --> Globus so dreht, daß man direkt auf die Südseeinseln blickt, dann sieht man fast nur blaue Ozeane.

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Erdöl

Viele Millionen Jahre lang sanken die abgestorbenen Pflanzen und Tiere der Urmeere auf den Boden. Ihre Überreste wurden zugeschüttet und Gesteinsmassen schoben sich darüber. Im Laufe der Zeit verwandelte sich das organische Material unter Hitze und Druck in Erdöl. Erdöl-Lagerstätten an Land und unter dem Meer zapft man mit Bohrern an, die von Bohrtürmen aus in die Erde getrieben werden. Das Erdöl ist nach dem Wasser der wichtigste Rohstoff. Aus ihm wird in einer Raffinerie Benzin und Diesel gewonnen. Auch viele andere Stoffe bestehen aus Erdöl: Gummireifen und Plastik, Kunstfasern und Asphalt, Farben und Medikamente.


Erdteil

Dazu habe ich unter dem Stichwort --> Kontinent etwas geschrieben.


Erg

Das ist eine andere Bezeichnung für eine --> Sandwüste.


Erosion

Darunter versteht man einen Prozess, in dessen Verlauf die Landoberfläche in kleinere Partikel aufgespalten oder durch Wasser, Wind und Eis fortgetragen wird.


Erster Weltkrieg

Das war ein großer Krieg (1914 - 1918), in dem Deutschland, Österreich-Ungarn und das  --> Osmanische Reich (Türkei) gegen Großbritannien, Frankreich, das zaristische Rußland und die USA Krieg führten.

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Eruption

Das explosionsartige Austreten von Gasen, --> Lava und festem Material aus einem --> Vulkan nennt man Eruption.


Erz

Gestein, in dem Metall enthalten ist, nennt man Erz. Bringt man bei über 1.000 Grad das Gestein zum Schmelzen, schmilzt auch das Metall. Wenn beides flüssig ist, kann es voneinander getrennt werden. Metalle kommen in der Natur sehr selten in reiner Form auf.


Eskimo

Im hohen Norden Amerikas und Asiens und in --> Grönland leben die Eskimovölker. Die sind mit den Mongolen verwandt. "Eskimo" heißt auf Indianisch "Rohfleischesser". Sie selbst nennen sich "Inuit", das bedeutet "Menschen". Seit Jahrtausenden lebten Eskimos, hervorragend an die artkischen Bedingungen angepaßt, hauptsächlich von der Jagd auf Robben und Rentiere und vom Fischfang. Ihre Boote, die Kajaks, bestehen aus Knochen und Tierhäute, ihre Werkzeuge, Schlitten, Speere und Harpunen aus Gräten, Tierknochen und Tierzähnen. Aus Schnee können sie feste und warme Behausungen, die Iglus, bauen. Heute wohnen die allermeisten Eskimos wie wir in Häusern, arbeiten als Mechaniker oder in der Verwaltung. Ihre Kinder gehen zur Schule und es gibt ein Fernsehprogramm in ihrer eigenen Sprache.

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