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Indonesien

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Größe 1 922 570 km2, damit ist das Land auf Platz 15 von 197 Ländern
Einwohnerzahl 251.160 Millionen
Hauptstadt Jakarta
Sprachen Indonesisch (Amtssprache), Javanisch, Malaiisch, rund 250 weitere Regionalsprachen
Höchster Berg Puncak Jaya, 5 029 Meter
Währung Rupiah

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Die Republik Indonesien bildet eine lange aus Inseln bestehende Brücke zwischen den Kontinenten Asien und Australien. Die Inselgruppe (Archipel genannt) umfaßt mehr als 13 677 Inseln und erstreckt sich von Sumatra im Westen über 5 100 Kilometer bis nach Irian Jaya im Osten, vor Australiens Nordküste. Zwei der größeren Inseln teilt Indonesien mit anderen Ländern: der nördliche Küstenabschnitt von Borneo gehört zu Malaysia und die Osthälfte von Neuguinea zu Papua-Neuguinea.

Einige Ausfuhrprodukte für den Verkauf in das Ausland sind Holzprodukte, Agrarprodukte (Reis, Erdnüsse, Kakao, Kaffee, Palmöl, Fleisch), Textilien und Mineralien. Außerdem gibt es einige attraktive Ziele für den Tourismus, etwa auf Bali oder Flores.

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Der Name Indonesien läßt sich mit "Insel-Indien" übersetzen und ist nicht nur der Staatsname, sondern auch die Bezeichnung für den gesamten malaiischen Archipel mit Tausenden von Inseln. Der wissenschaftliche Begriff wurde erst in 19. Jahrhundert aus indio- für "indisch" und griechisch nesos, "Insel", geprägt.


Ortszeit in der Hauptstadt
© Zeitzonenrechner

Entfernungen zur Hauptstadt  (in km Luftlinie)
Berlin
˜ 10.777 km
Wien
˜ 10.545 km
Bern
˜ 11.199 km
Moskau
˜ 9.294 km
New York
˜ 16.216 km
Sydney
˜ 5.519 km
Tokyo
˜ 5.765 km
Los Angeles
˜ 14.498 km
Pretoria
˜ 8.559 km
Sao Paulo
˜ 15.629 km

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Auf der Insel Java werden die wertvollsten Batikstoffe der Erde hergestellt. Mit Hilfe von Wachs und Farbstoffen färbt man Stoffe für die traditionelle Kleidung ein.

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Krakatau ist eine Vulkaninsel in der Sunda-Straße zwischen den indonesischen Inseln Sumatra und Java.

Am 27. August 1883 schleuderte der Krakatau bei einem gewaltigen Ausbruch 18 km³ Asche und Gestein in die Luft. Der Knall war so laut, dass er noch im über 2 000 Kilometer entfernten Australien zu hören war.

Durch das Herausschleudern des Materials bildete sich ein großer Hohlraum unter dem Meeresspiegel, der kurz darauf einstürzte. Dieser Einsturz verursachte eine rund 30 Meter hohe Flutwelle (Tsunami), die auf den umliegenden Inseln 300 Städte zerstörte und 36 000 Menschen tötete. Ein Dampfschiff wurde 4 Kilometer weit landeinwärts geschoben. Von der Vulkaninsel versanken zwei Drittel im Meer.

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Der Gunung Agung ist der höchste Berg Balis und im Glauben seiner hinduistischen Bewohner Sitz der höchsten Gottheit. In einem hinduistischen Text heißt es: 'Alles Heilige ist hoch wie die Berge oder wird erhöht'. Alles Unheilige, Drohende kommt ihrem Glauben nach von den Kräften der Tiefe. Die Legende besagt, dass Shiva den heiligen Hindu-Berg Mahmeru teilte und die Hälften als Agung und Batur - Balis zweithöchster und zweitheiligster Berg - nach Bali brachte. Am Fuß des Agung liegt Besakih, der Muttertempel aller balinesischen Tempel. Während in jedem Tempel Balis ein Schrein der Gottheit des Gunung Agung gewidmet ist, unterhält jedes balinesische Fürstentum in Besakih seinen eigenen Tempel. Innerhalb des Besakih-Komplexes ist das überragende Heiligtum der Pura Panataran Agung, der Haupttempel der Besakih-Anlage.

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Es ist eines der geheimnisvollsten Krokodile der Welt - der Sunda-Gavial. Versteckt und zurückgezogen lebt er in den letzten Sumpfwäldern Indonesiens. Trotz seiner beachtlichen Größe ist kaum etwas über das Krokodil mit der langen Schnauze bekannt. Die Einheimischen nennen den Sunda-Gavial 'Buaya malu' - das schüchterne Krokodil. Der Sunda-Gavial ist ein lebendes Denkmal, ein Nachfahre der vor über 200 Millionen Jahren lebenden Archosaurier. Sogar in Deutschland lebten einst enge Verwandte dieses Gavials. Heute verteilen sich die bestenfalls 2.500 verbliebenen Tiere über Sumatra, Borneo und Malaysia. In Thailand ist er bereits ausgestorben. Seine lange Schnauze hat ihm den Namen Gavial eingebracht, obwohl er mit dem eigentlichen Gavial, der in Indien lebt, wenig zu tun hat. Mit bis zu 6 Metern zählt der Sunda-Gavial zu den größten Krokodilen überhaupt. Im Tanjung Puting Nationalpark leben aber auch die angriffslustigen Salzwasserkrokodile.

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Wegen der Lage am Äquator herrscht in Indonesien ein heiß-feuchtes Wetter.

Monat Jan. Febr. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.
Min. Temp. °C 23 23 23 23 23 23 23 23 23 23 23 23
Max. Temp °C 29 29 30 30 31 31 31 31 31 31 30 30
Feuchtigkeit % 84 84 83 81 80 80 77 75 75 76 79 81
Regentage 13 12 5 6 6 8 7 6 6 8 9 11

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waran.jpg (9596 Byte) Die sumpfigen Küstenlinien werden von Mangroven gesäumt, die sich zu riesigen Mangrovensümpfen in Südborneo und Ost-Sumatra ausweiten. Landeinwärts ist der größere Teil des Archipels von Wäldern bedeckt. Sie gehören zu den artenreichsten pflanzlichen Lebensräumen der Welt, doch wurden sie vielerorts durch Holzeinschlag und Besiedlung zerstört. Dort gibt es etwa dreißigtausend verschiedene Pflanzen, darunter allein viertausend Baumarten. Die Region weist auch einen einzigartigen Tierreichtum auf. Hier leben u.a. 1480 Vogelarten (16% aller Arten der Welt), von denen 370 heimische Arten sind. Von den 500 bekannten Säugearten leben etwa 100 nur auf diesem Archipel.

Eine Besonderheit ist z.B. der Komodowaran, der nur auf Komodo und den benachbarten Inseln anzutreffen ist und mit einer Länge bis zu 3,50 Meter die größte "drachenähnliche" Echsenart der Erde ist. 


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Das Volk der Badjo Lau, das gerade mal noch 100 Menschen umfasst, lebt vor der Südküste des indonesischen Sulawesi - auf Doppelauslegerkanus und in Pfahlbauten im Meer.

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Auf der abgelegenen indonesischen Insel Siberut haben vier der seltensten Affenarten bis heute überlebt. Zwei von ihnen gibt es nur hier.

Siberut liegt 140 km vor Sumatra.

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An der Lembeh-Strait in Nord-Sulawesi befindet sich eines der schönsten Tauchreviere der Welt. Rotfeuerfische, Fledermausfische, Krötenfische, Anglerfische und Nacktschnecken: Allein 3.000 Fischarten kennt man dort. Dazu kommen 75 Korallenarten. Die Artenvielfalt der Lembeh-Strait ist einzigartig. In den strömungsreichen Gewässern entdecken Wissenschaftler immer wieder Kleinstlebewesen, die an anderen Orten längst verschwunden sind. Das Miniseepferdchen etwa - nur wenigen Tauchern gelingt es, dieses fingernagelgroße Tierchen zu Gesicht zu bekommen. In den planktonreichen Gewässern der Lembeh-Strait lässt es sich ohne Mühe bei seinen Spaziergängen im Korallengarten beobachten.

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Reis ist das Grundnahrungsmittel. Oft werden zum Reis Gemüse, Fisch und scharfe Saucen gereicht. Man kann jederzeit frisches Obst kaufen, das auch oft als Nachtisch gegessen wird. Zu den gerne gegessenen Fleischsorten gehören Rind und Huhn. Häufig werden Chilischoten (manchmal auch in großen Mengen) und andere Gewürze zum Kochen verwendet. Padang, ein scharfes Essen, das nach seiner Herkunft aus der gleichnamigen Stadt auf Sumatra benannt ist, bereitet man mit Kokosmilch zu.

Viele Indonesier essen mit Löffel und Gabel, die eher traditionellen Familien verwenden jedoch die Finger.

Indonesier mögen ihr Essen sehr gut gewürzt, feuerscharf sind vor allem die kleinen roten und grünen Pfefferschoten, die man häufig in Salaten oder Gemüsen findet.


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Seit 1987 gibt es eine allgemeine Schulpflicht von 7 bis 13 Jahren. Bis 12 Jahre lernt man in Indonesien in der Grundschule, was auch 94 von 100 Kindern machen. Danach folgt eine freiwillige Oberschule, die man besucht, bis man 15 Jahre alt geworden ist. Danach kann man bis 18 Jahre weiter die Oberschule besuchen, um sich auf ein Studium vorzubereiten.

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Ich habe Dir mal ein typisches Volkslied aus Indonesien herausgesucht.


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Das kannst Du hier auf einer Extra-Seite erfahren.


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Ich habe einen Ausschnitt aus dem Fernsehprogramm dieses Landes aufgenommen.


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Wenn Du hier klickst, kannst Du ein typisches Märchen aus Indonesien nachlesen.


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Ich habe Dir mal ein paar deutsche Wörter aufgeschrieben und daneben die gleichen Wörter, wie sie die Kinder und Menschen in diesem Land in ihrer Sprache sagen.

Null = nol
Eins (ein,eine) = satu
Zwei = dua
Drei = tiga
Vier = empat
Fünf = lima
Sechs = enam
Sieben = tujuh
Acht = delapan
Neun = sembilan
Zehn = sepuluh
Ja = Ya
Nein = Tidak
Danke = Terima kasih
Vielen Dank = Terima kasih banyak
Bitte schön = Terima kasih kembali
Bitte = Tolong
Entschuldigen Sie = Permisi
Guten Tag = Halo
Auf Wiedersehen = Sampai jumpa
tschüß = Sampai bertemu lagi
Guten Morgen = Selamat pagi
Guten Tag = Selamat siang
Guten Abend = Selamat sore
Gute Nacht = Selamat malam

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Das Geld in Indonesien heißt Rupiah, das Kleingeld Sen. 100 Sen sind ein Rupiah. Ein 5000-Rupiah-Schein sieht so aus:

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indonesien.jpg (1537 Byte) Der rote Streifen soll das Leben zeigen und der weiße den Glaube an Gott. Und alles zusammen soll den Mensch als solchen darstellen, daß er also leben und glauben soll.

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indonesien.png (299184 Byte) Das Staatswappen ist ein Zeichen, das ein Land symbolisiert.

Der Glaube an Gott soll durch den Stern in der Mitte des Wappens verdeutlicht werden. Der Büffelkopf steht für die Demokratie, der Baum für die nationale Einheit. Der Reis und die Baumwolle symbolisieren die soziale Gerechtigkeit sowie die Gleichheit von Mann und Frau und die Kette schließlich verdeutlicht die Menschlichkeit des indonesischen Volkes.

Der Spruch bedeutet übersetzt "Einigkeit in der Vielfalt".


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Indonesia Raya (Großartiges Indonesien) heißt die indonesische Nationalhymne. Sie wurde 1924 von Wage Rudolf Soepratman komponiert und am 28. Oktober 1928 auf einem gesamtindonesischen Jugendkongress in Batavia (heute: Jakarta) der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Hymne, die die Einheit ganz Indonesiens betont, wurde schnell populär und bald auf vielen politischen Demonstrationen gesungen.

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