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Japan

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Größe 377 864 km2, damit ist das Land auf Platz 60 von 197 Ländern

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Einwohnerzahl 127.253 Millionen
Hauptstadt Tokio
Sprachen Japanisch
Höchster Berg Fudschijama, 3 776 Meter
Währung Yen

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Japan ist eine Inselgruppe mit etwa viertausend Inseln. Die japanischen Inseln bilden einen etwa 2500 km langen Bogen. Im Südwesten liegen das Südchinesische Meer und China, im Westen das Japanische Meer (Ostmeer), Süd- und Nordkorea sowie Rußland. Im Norden befindet sich die russische Insel Sachalin. Die östlichen und südöstlichen Küsten Japans grenzen an den Pazifischen Ozean.

Japan ging aus dem Zweiten Weltkrieg als verarmtes Land hervor.

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Obwohl Japan nur über geringe Bodenschätze verfügt, ist es seit den 70er Jahren einer der führenden Wirtschaftsmächte zum Beispiel in der Unterhaltungselektronik oder in der Stahl- und Eisenerzeugung.

Über Japan habe ich einen kleinen Film gefunden, der über das Land berichtet.


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Die Japaner nennen ihr Land Nippon: Land der aufgehenden Sonne. Bei den Chinesen hieß es Japuen. Aus dieser Bezeichnung entstand der in Europa gebräuchliche Name Japan.


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Vom 12. bis in die Mitte des 19. Jahrhundert mußte das japanische Kaisertum, das schon seit dem 7. Jahrhundert bestand, seine Macht mit den Shogun (das waren militärische Herrscher) teilen. Die ersten Kontakte mit Europäern war die Ankunft portugiesischer Händler im Jahr 1542, denen bald Spanier und Niederländer folgten. Franziskus Xaverius brachte 1549 das Christentum nach Japan, aber man fürchtete dort, das dadurch eine Besetzung des Landes vorbereitet werden solle und vertrieb daher die meisten Fremden und grenzte sich vom Rest der Welt ab. Das dauerte bis 1853, als Handelsbeziehungen zu den USA aufgenommen wurden.


Ortszeit in der Hauptstadt
© Zeitzonenrechner

Entfernungen zur Hauptstadt  (in km Luftlinie)
Berlin
˜ 8.970 km
Wien
˜ 9.168 km
Bern
˜ 9.696 km
Moskau
˜ 7.531 km
New York
˜ 10.929 km
Sydney
˜ 7.767 km
Tokyo
= 0 km
Los Angeles
˜ 8.871 km
Pretoria
˜ 13.481 km
Sao Paulo
˜ 18.581 km

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Japan hat ein besonderes Verhältnis zur Zeit. Tempo, Pünktlichkeit. Leistung ist Arbeit in der Zeit.

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Einmal blieb die Zeit stehen. Am 6. August 1945, um acht Uhr fünfzehn am Morgen. Abwurf der ersten Atombombe. Und als die Zeit stehengeblieben war und sich weiterbewegte, war das alte Japan untergegangen. Ein neues Zeitalter hatte begonnen, nicht nur für Japan. Aber in Japan ging alles schneller und rücksichtsloser.

Seit 1996 gehört die Ruine der alten Industrie- und Handelskammer Hiroshimas zum Weltkulturerbe. Der Atombombendom. Eine kleine Ruine aus rostigem Stahl und bröckelndem Beton. Er ist das Wahrzeichen der Stadt Hiroshima. Ein seltsames Wahrzeichen in einer seltsamen Welt.

Hiroshima ist nach dem Krieg völlig neu erbaut worden und heute eine geschäftige Großstadt. Es gibt immer noch Atombombenopfer, aber man begegnet ihnen nicht. Sie leben zurückgezogen. Sie passen nicht recht in das moderne Japan. Dem Atombombendom gegenüber liegt der Friedenspark von Hiroshima. Einst ein gemütliches altes Viertel mit Holzhäusern, Winkelgassen und einem Tempel. Heute spannen sich die Flügel des Friedens-Gedächtnis- Museums über den Park.

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Der Buddhismus, eine Religion, gelangte im Jahre 538 nach Japan. Der Horyu-Ji-Tempel in Nara - erstmals 607 erbaut - ist das älteste Holzgebäude der Welt.

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Japan hat die größte Fischereiflotte der Welt. Jedes Jahr werden 10 Millionen Tonnen Fisch gefangen, was zu einer Überfischung der Meere geführt hat.


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Manchmal hat das Wasser nur zwölf Grad, wenn die Ama - die Frauen des Meeres - in den Wellen verschwinden, um kostbare Meeresfrüchte aus der Tiefe zu holen. Ohne Pressluftflaschen, nur mit Masken und Flossen ausgerüstet.

Das Tauchen nach Meeresfrüchten ist in Japan Frauensache. Die gut verdienenden Ama gelten als 'guter Fang'.

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Der bekannteste Berg Japans ist der drei Stunden von Tokio entfernte und 3.776 Meter hohe Vulkan Fuji-San: der Fujiyama. Für die Japaner ist er der wichtigste Göttersitz. Während der Wallfahrtszeit in den Sommermonaten pilgern täglich bis zu 10.000 Menschen zum Fujiyama.

Der Fudschijama gehört zu den 60 noch aktiven Vulkanen Japans. Das letzte Mal brach er 1707 aus.

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Der Kaiserpalast steht genau dort, wo früher die Burg von Tokio stand. Er ist die offizielle Residenz für den japanischen Kaiser (Tenno) und seine Familie. Der derzeitige Tenno, Akihito, stammt in direkter Linie von dem legendären ersten Kaiser Jimmu (660 bis 585 vor Christus) ab.


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Die Ainu, die Ureinwohner Japans, haben eine eigene Kultur, Sprache und Religion. Sie leben heute auf der Insel Hokkaido.


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stabchen.gif (7616 Byte) Die Japaner ernähren sich hauptsächlich von Reis, frischem Gemüse, Meeresfrüchten und (wenig) Fleisch. Reis und Tee gehören zu nahezu jeder Mahlzeit. Die beliebtesten japanischen Gerichte sind Miso-Suppe aus Bohnenpaste, Nudeln (Ramen, Udon und Soba), Curry und Reis, Sashimi (roher Fisch in Streifen mit Sojasauce und Wasabi, einer scharfen Meerrettichsorte), Tofu und Schweinefleisch. Sushi ist kalter, mit Essig gewürzter Reis, der mit (meistens rohem) Fisch in getrockneten Seetang eingewickelt wird. Ein ähnliches Gericht, bei dem statt Fisch Gemüse, zum Beispiel Gurke, verwendet wird, heißt Norimaki.

Bei einer im traditionellen Rahmen eingenommenen Mahlzeit halten die Japaner ihre Schale zum Essen auf Brusthöhe, anstatt sich zum Tisch hinunter zu beugen. Die meisten Speisen werden mit Stäbchen (Hashi) gegessen, für westliche Gerichte nutzt man jedoch in der Regel Messer und Gabel. Bei den jüngeren Japanern ist Fastfood sehr beliebt. Die Hauptmahlzeit stellt das Abendessen dar. Viele Japaner nehmen es zu Hause ein; diejenigen, die abends lange arbeiten müssen, gehen häufig auch ins Restaurant. Wenn man eingeladen ist, gebietet es die Höflichkeit, dass man sich nach dem Gastgeber richtet. Fleisch zu bestellen, wenn der Gastgeber Fisch vorschlägt, könnte diesen verstimmen oder sogar beleidigen. Mit Stäbchen auf eine Person zu zeigen oder sie über Kreuz abzulegen, gilt als unhöflich. Ein leeres Glas wird üblicherweise wieder gefüllt: Will man nichts mehr trinken, lässt man einen kleinen Rest im Glas.


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Im Sommer dominieren vor allem die Monsunwinde aus dem Südwesten und Südosten neben Taifunen oder tropischen Wirbelstürmen, ergiebigen Regengüssen und hohen Temperaturen, die im nördlichen Drittel der Inseln deutlich abfallen. Die Meeresströmungen beeinflussen ebenfalls das Klima.

Monat Jan. Febr. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.
Min. Temp °C -2 -1 2 8 12 17 21 22 19 13 6 1
Max. Temp °C 8 9 12 17 22 24 28 30 26 21 16 11
Feuchtigkeit % 61 60 64 70 74 79 80 79 80 76 71 64
Regentage 5 6 10 10 10 12 10 9 12 11 7 5

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Mehr als 17 000 Pflanzenarten sind in Japan heimisch. Besonders beliebt ist die Zeit der früh blühenden Pflaumen- und Kirschbäume, die den Frühling einläutet. Im April sind die japanischen Hügel mit Rhododendren und Azaleen in leuchtenden Farben übersät. Im August erscheinen die Blüten der Lotosblumen, und im November blühen Chrysanthemen. Weitere erwähnenswerte Wildpflanzen sind Primeln, Glockenblumen, Gladiolen und Lilien. Charakteristisch sind die ausgedehnten, oft waldartigen Bambushaine.

Unter den Bäumen sind besonders die Nadelbäume häufig. Eine der bekanntesten Arten ist die japanische Sicheltanne, die Höhen bis 45 Meter erreicht. Ebenfalls heimisch sind hier Lärchen, Fichten und zahlreiche Kiefern-Arten. In Kyushu, Shikoku und im südlichen Honshu finden sich auch subtropische Bäume wie Kampfer- und Banyanbaum. Hier werden außerdem Teesträucher angebaut.


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Hier leben u. a. 140 Säugetierarten und 450 Vogelarten. Der Wolf wurde ausgerottet, die Verbreitung des Braunbären ist auf Schutzgebiete beschränkt. Auf der Insel Honshu lebt die Affenart mit der nördlichsten Verbreitung: der Rotgesichtsmakak, der im Winter gern in heißen Quellen badet. Rotfüchse gibt es in ganz Japan, zudem leben hier Dachs, Fischotter, Hermelin, Mauswiesel, Sibirisches Feuerwiesel und der unserem Seehund nahe verwandte Largha-Seehund. Zu den Paarhufern gehören Wildschwein, Shikahirsch und der Goral (eine Ziegenantilope). Kleinsäuger sind u. a. durch Schneehase, Sibirisches Streifenhörnchen, Eichhörnchen, Flughörnchen sowie Zwerg- und Waldmaus repräsentiert.

Die Greifvogelfauna umfaßt u. a. Seeadler, Fischadler, Mäusebussard, Graugesichtsbussard, Schwarzmilan, Sperber, Habicht, Wanderfalke und Turmfalke. An Gewässern leben Reiher (Grau-, Silber- und Seidenreiher), Kormoran, Kleiner Löffler und die Chinesendommel. Zu den in Japan beheimateten Hühnervögeln gehört die Japanische Wachtel. Aufgrund der langen Küstenlinien ist die Seevogelfauna mit Möwen, Enten und Watvögeln sehr artenreich. Zu den Singvögeln gehören die auch in Mitteleuropa weit verbreiteten Arten Feldsperling, Eichelhäher, Tannenhäher, Rauch- und Mehlschwalbe, Schwanzmeise und Kleiber. Ein bemerkenswerter Lurch ist der in Bergbächen lebende Riesensalamander, der über eine Länge von über einem Meter erreichen kann. Die Küstengewässer Japans bieten vielen Fischen wie Kabeljau, Thunfischen, Lachsen und Kugelfischen (die als Fugu gegessen werden) Lebensraum.


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Es besteht eine Schulpflicht von 6 bis 15 Jahren. Die Grundschulzeit dauert 6, Mittelschule 3 Jahre. Anschließend freiwilliger Besuch der Oberschule (3 Jahre).


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Sport ist in Japan bereits im 7. Jahrhundert nachgewiesen, als eine Gesandtschaft aus Korea am Hof der Kaiserin durch einen Sumokampf unterhalten wurde. Das ist eine Art Ringerwettbewerb.

Sumo (Foto), ein traditioneller Ringkampf, und Judo sind die Nationalsportarten. Judoausrüstungen können gekauft werden, Sportschulen bieten Unterricht für Männer und Frauen an. Die meisten Ausbilder sprechen Englisch. Kendo, japanisches Fechten, wird in zahlreichen Klubs und an Colleges ausgeübt. Baseball, ein beliebter Mannschaftssport, wird ganzjährig gespielt. Spiele finden tagsüber und auch abends statt, die preiswerten Eintrittskarten sind vielerorts erhältlich. Golf wird von vielen Geschäftsleuten gespielt, in Tokyo und in der näheren Umgebung gibt es ausgezeichnete Golfplätze. Die Teilnahme ist oft nur auf Einladung oder nach Erwerb der Mitgliedschaft in einem Klub möglich. Da nicht genügend Platz für eine Golfanlage vorhanden ist, üben die Japaner ihre Abschläge in mehrstöckigen Sportanlagen.

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Ein Sumo-Ringer kann bis zu 280 Kilogramm wiegen. Um sein enormes Gewicht zu halten, verzehrt ein Somu-Ringer täglich einen speziellen Eintopf, der "chankonabe" genannt wird und aus Meeresfrüchten, Fleisch , Gemüse und Tofu besteht.


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Ich habe Dir mal ein typisches Volkslied aus Japan herausgesucht.


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Das kannst Du hier auf einer Extra-Seite erfahren.


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Ich habe einen Ausschnitt aus dem Fernsehprogramm dieses Landes aufgenommen.


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Wenn Du hier klickst, kannst Du ein typisches Märchen aus Japan nachlesen.


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Ich habe Dir mal ein paar deutsche Wörter aufgeschrieben und daneben die gleichen Wörter, wie sie die Kinder und Menschen in diesem Land in ihrer Sprache sagen.

Null = zero
Eins (ein,eine) = ichi
Zwei = ni
Drei = san
Vier = yon
Fünf = go
Sechs = roku
Sieben = nana
Acht = hachi
Neun = kyuu
Zehn = juu
Ja = Hai
Nein = Iie
Danke = Arigato
Vielen Dank = Arigato gozaimasu
Bitte schön = Douitashimashite
Entschuldigen Sie = sumimasen, shitsurei shimasu
Guten Tag = Kon-nichiwa
Auf Wiedersehen = Sayounara
tschüß = jaamataashita
Guten Morgen = O hayou gozaimasu
Guten Tag = Kon-nichiwa
Guten Abend = Konbanwa
Gute Nacht = Oyasuminasai

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Das Geld in Japan heißt Yen. Ein 2000-Yen-Schein sieht so aus:

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japan.jpg (4044 Byte) Angeblich sollen die japanischen Kaiser direkt von der Sonne abstammen: deswegen auch die rote Scheibe in der Fahne Japans, die eben diese Sonne darstellen soll.

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japan.png (74539 Byte) Das Staatswappen ist ein Zeichen, das ein Land symbolisiert.

Zu sehen ist eine 16-blättrige Chrysantheme.

Das Wappen darf nur von der Kaiserfamilie verwendet werden. Verwendet es jemand anders, so muß er mit lebenlangem Gefängnis rechnen.

Der Spruch bedeutet übersetzt


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Auf der Grundlage der Gedichtsammlung "Kokin-Waka-Shu" des Kaisers Diago (der von 898 bis 930 lebte) entstand der Text der Hymne; somit ist das Lied die älteste aller Nationalhymnen der Welt.

Hier der Refrain der Hymne:

Gebieter, Eure Herrschaft soll dauern
tausend Generationen,
achttausend Generationen,
bis Stein
zum Felsen wird
und Moos die Seiten bedeckt

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