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Kenia

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Größe 580 367 km2, damit ist das Land auf Platz 46 von 197 Ländern

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Einwohnerzahl 44,037 Millionen
Hauptstadt Nairobi
Sprachen Kisuheli, über 60 weitere Sprachen und Dialekte
Längster Fluß Tana, ungefähr 700 bis 1000 Kilometer
Währung Kenia-Schilling

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Kenia grenzt an den Sudan, Äthiopien, Somalia, Tansania, Uganda und den Indischen Ozean.

Die meisten Kenianer leben im Hochland des Südwestens. Dort fällt genug Regen für den Anbau von Getreide und für die Weiden, auf denen sie ihre Rinder und Schafe halten.

Kenia hat die jüngste Bevölkerung der Welt. Fast die Hälfte der Einwohner sind jünger als 15 Jahre!

Der längste Fluß Kenias ist der Tana. Seine genaue Länge kennt man jedoch nicht, da man nicht weiß, wo er genau beginnt, denn seine Quelle liegt in einem mächtigen Gebirge, das immer von Schnee bedeckt ist.

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Der Landesname leitet sich vom Berg Kenia ab.


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Afrikanische Stammesgruppen lebten bereits vor ungefähr 5 Millionen Jahren auf dem Gebiet des heutigen Kenias - das ist wissenschaftlich belegt!

Das Gebiet wurde im 8. Jahrhundert von Arabern als Kolonie beherrscht und befand sich vom 15. bis zum 18. Jahrhundert unter portugiesischer Herrschaft. 1895 haben sich die Briten Kenia gewaltsam unter den Nagel gerissen und machten es 1920 zur Kolonie. Die Briten machten sich jedoch unbeliebt, indem sie zum Beispiel das Stammesgebiet der Kikuye, einem schon seit Ewigkeiten in Kenia lebenden Volkes, einfach so beschlagnahmten. Sie stießen auf wachsende Ablehnung durch die Bevölkerung und es entstand eine mächtige Freiheitsbewegung, die 1963 die Unabhängigkeit erkämpfte.


Ortszeit in der Hauptstadt
© Zeitzonenrechner

Entfernungen zur Hauptstadt (in km Luftlinie)
Berlin
˜ 6.338 km
Wien
˜ 5.828 km
Bern
˜ 6.055 km
Moskau
˜ 6.303 km
New York
˜ 11.827 km
Sydney
˜ 12.206 km
Tokyo
˜ 11.267 km
Los Angeles
˜ 15.526 km
Pretoria
˜ 2.848 km
Sao Paulo
˜ 9.237 km

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Die Massai leben als Hirten und Nomaden mit ihren Rindern an der Grenze zwischen Kenia und Tansania. Nomaden sind Menschen, die nicht wie ihr an einem Ort leben, sondern immer von einem Ort zu einem anderen ziehen.

Die Massai ernähren sich ausschließlich vom Fleisch, Blut und Milch ihrer Rinder. Junge Männer zwischen 14 und 30 Jahren leben in Männergruppen allein im Busch, um sich auf das Kriegerdasein und die Ehe vorzubereiten.


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Die seltenen Rüsselhündchen haben lange, bewegliche Nasen und ein goldglänzendes Hinterteil. Verborgen und scheu leben sie im Arabuko-Wald an der Ostküste Kenias.

Rüsselhündchen, die Käfer, Würmer und Spinnen fressen, gehören zu den gefährdeten Arten. Durch Waldrodungen ist ihr Lebensraum stark bedroht.


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Wenn die Sonne in der Savanne Ostafrikas versinkt, erwachen die Raubtiere aus ihrem Tagesschlaf. Löwen erheben sich gähnend, der Leopard verlässt seinen Ruhebaum. Die Dunkelheit ist erfüllt von geheimnisvollen Rufen. Antilopen, Gnus und Zebras sind Tag und Nacht aktiv. Doch in der Dunkelheit zeigen sie ein ganz anderes Verhalten als am Tage. Nervös und wachsam beobachten Buschböcke die Umgebung, ständig fluchtbereit - Löwen und Hyänen sind jetzt auf der Jagd. Nur die ganz Großen, die Elefanten und Nashörner, scheinen die Gefahren der Nacht nicht zu fürchten. Nahe einer Wasserstelle graben die Elefanten nach Salz, lassen sich auf die Knie nieder, um mit den Stoßzähnen die Erde zu lockern. Im Dunkel der Nacht erscheinen Gestalten, die sich tagsüber in tiefen Erdhöhlen versteckt hatten. Das Erdferkel macht sich auf die Suche nach Termiten, und die grotesken Springhasen hopsen wie kleine Kängurus durch ihr Revier. Wenn dann der Morgen dämmert, haben sich die Geister der Nacht längst zurückgezogen, die Buschbabys und Erdferkel, die Springhasen und Eulen. Die Colobusaffen begrüßen lautstark den neuen Tag.


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Im August wandern zwei Millionen Huftiere durch die Massai Mara, Kenias berühmtes Naturschutzgebiet Zebras stehen an der Spitze der weltgrößten Säugetierwanderung. Sie fliehen in der Trockenzeit aus der Serengeti ins feuchte Grasland des Nordens. Doch zuvor müssen sie den Mara-Fluss überqueren. Zusammen mit zahllosen Gnus stürzen sie sich in die Fluten, vorbei an hungrigen Krokodilen. Am anderen Ufer werden sie schon von einem Löwenrudel erwartet. Dabei zeigt sich ein erstaunliche Sozialverhalten der Zebras, die schwächere Tiere schützen und sogar tote Familienmitglieder bergen. Während der großen Wanderung sammelt sich alles Leben am Mara-Fluss. Flusspferde kämpfen miteinander in den Tümpeln. Geparden erholen sich von den Wunden, die ihnen Zebrahengste verpasst haben. Kreischende Hyänen entreißen dem Löwen in der Nacht die erbeutete Gazelle. Und wenn alle Räuber satt sind, landen die Geier und säubern die Savanne von den Resten. Die Massai Mara ist Wanderweg und Tummelplatz, Schlachtfeld und Massengrab. Vor allem aber ist sie schöne, unberührte Natur. 'Mara' heißt in der Sprache der Massai 'geflecktes Land'. Hier im Süden Kenias wechseln Buschsavanne, Waldgebiet, Grasland, Flüsse liegen tief zwischen Steilhängen im Bett. Mit der Serengeti bildet die Massai Mara ein großes Ökosystem, über Landesgrenzen hinweg. Von Landesgrenzen wollen auch die Zebras nichts wissen. Sie folgen ihrem Instinkt durch Tansania und Kenia nach Norden. Und sterben noch so viele in den Fluten, zwischen den Kiefern der Raubtiere: die Herde wird das Grasland erreichen, wie jedes Jahr.


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Der fast 300 Kilometer lange Turkana-See, früher Rudolfsee genannt  ist mit über 6.000 Quadratkilometern das weltweit größte Gewässer in einem Wüstengebiet. Sein türkisblaues Wasser steht im Kontrast zum ihn umgebenden roten Vulkangestein. Die hier herrschenden, extremen Temperaturen von bis zu 50 Grad Celsius und die unablässigen Wüstenwinde verlangen Menschen und Tieren, zum Beispiel den über 10.000 am Seeufer lebenden Krokodilen, ganz durchdachte Überlebensstrategien ab.

Schon vor Urzeiten wohnten hier Menschen und ihre Vorfahren. So wurde an dem See ein Schädel gefunden, der 1,9 Millionen Jahre als ist.


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An der Küste und in den Tälern ist es feucht und heiß, im Landesinneren ist es gemäßigt warm und in der Wüste heiß und trocken.

Monat Jan. Febr. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.
Min. Temp °C 12 13 14 14 13 12 11 11 11 13 13 13
Max. Temp °C 25 26 25 24 22 21 21 21 24 24 23 23
Feuchtigkeit % 59 57 63 72 75 75 72 71 64 63 70 67
Regentage 5 6 11 16 17 9 6 7 6 8 15 11

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Es gibt sehr viele verschiedenen Pflanzen in Kenia. In den Küstenwäldern finden sich Palmen, Mangroven, Teakbäume, Kopalfichten und Sandelholzbäume. In den Tiefländern bis zu einer Höhe von etwa 900 Metern kommen Affenbrotbäume, Euphorbien und Akazien vor. Zu den wichtigsten Arten im dichten Regenwald an den östlichen und südöstlichen Berghängen des Landes gehören Kampferbäume und Bambus.


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Kenia ist berühmt für seine reichhaltige Tierwelt, insbesondere wegen der Großsäuger in den Savannen.

Dazu gehören Elefanten, Nashörner, Büffel, Zebras, Gazellen, Giraffen, Löwen, Leoparden, Geparde, Wildhunde, Hyänen und Schakale.  Auch Grüne Meerkatzen sind vielerorts anzutreffen. Die meisten dieser Tiere leben zwar geschützt in Nationalparks und Wildreservaten, dennoch haben Wilderer Elefanten und Nashörner getötet.

Auch die Vogelwelt Kenias ist bunt, u. a. leben hier Strauße, Flamingos, Schuhschnäbel (Foto; der ist aber häßlich...), Marabus, Nashornvögel und verschiedene Eisvogelarten.


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Einheimisches Rind-, Huhn-, Lamm- und Schweinefleisch ist außerordentlich gut. Je nach Jahreszeit werden auch Forellen, Nilbarsche, Hummer, Garnelen oder Mombasa-Austern angeboten. Hauptnahrungsmittel der meisten Kenianer sind Mais, auch Maismehl, und Bohnen. In den kleinen Hotelis sind Chai (Tee, der mit Milch und Zucker gekocht wird) und Mandazi (Fettgebackenes) sehr beliebt.


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Die Kinder gehen in Kenia 8 Jahre auf die Grundschule, 4 Jahre in das Gymnasium und (wenn sie wollen und können) 4 Jahre auf die Hochschule.

Heute besuchen fast alle Kinder über sieben Jahre die Grundschule, deren Besuch kostenlos ist. Selbst in den entlegensten Gebieten hat man entweder über Internate oder durch zentral gelegene Grundschulen ein System errichtet, das fast alle Kinder Kenias erreicht.

Jedes Jahr findet zwischen den Schulen ein spannender Wettkampf um die höchsten Punktzahlen im nationalen Wettbewerb statt. Die Zeitungen und das Fernsehen berichten ausführlich über die stolzen Sieger und Siegerinnen. Die besten Schüler des Landes erhalten vom Präsidenten schon mal einen Ochsen...


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Das kannst Du hier auf einer Extra-Seite erfahren.


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Ich habe Dir mal ein typisches Volkslied aus Kenia herausgesucht.

 


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Das Geld in Kenia heißt Kenia-Schilling, das Kleingeld Cents. 100 Cents sind ein Schilling. Ein 1000-Schilling-Schein sieht so aus:

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kenia.jpg (7921 Byte) Das Schwarz stellt das allen gemeinsame Blut und die Fruchtbarkeit des kenianischen Bodens dar, das Weiß den Frieden. In der Mitte sieht man das traditionelle Schild der Massai-Krieger und zwei Speere als Hinweis auf die Verteidigung der Freiheit. Die Massai sind Hirten, die nicht nur in Kenia von Ort zu Ort ziehen.

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kenia.png (189196 Byte) Das Staatswappen ist ein Zeichen, das ein Land symbolisiert.

Von den beiden Löwen bewacht sieht man einen Schild der Massai, einer in Kenia lebenden Volksgruppe.

Die Farben haben eine eigene Bedeutung: Schwarz für das Volk in Kenia, Rot für das im Unabhängigkeitskrieg vergossene Blut, Grün für die Landwirtschaft und Weiß für den Frieden.

Der Spruch bedeutet übersetzt "Lass uns zusammen arbeiten".


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Die kenianische Nationalhymne war die erste in Afrika, die von einer Regierungskommission geschrieben und getextet wurde. Grund für diese Arbeit war vor allem die Einbindung des "afrikanischen Gefühles" in die Hymne. Der Text sollte die Nation vereinigen und auch die Sehnsüchte der Bevölkerung enthalten.

Hier der Text der Hymne:

O Gott aller Kreaturen
Segne dieses unser Land und die Nation.
Gerechtigkeit sei uns Schild und Schutz
Mögen wir in Einigkeit leben
Friede und Freiheit
Möge in unseren Grenzen herrschen.
Lass einen und alle
mit starkem, wahrhaftigem Herzen leben.
Dienst an unserem Heimatland Kenya
sei unser Bestreben.
Diese herrliche Erbschaft
lasst uns fest verteidigen.
Lass uns alle einstimmig
und vor der Welt vereinigt sein,
dass wir gemeinsam unsere Nation
und die Größe Kenyas aufbauen mögen
Die Frucht unserer Arbeit
möge uns täglich mit Dankbarkeit erfüllen.

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