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Kuba

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Größe 110 886 km2, damit ist das Land auf Platz 103 von 197 Ländern

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Einwohnerzahl 11.061 Millionen
Hauptstadt Havanna
Sprachen Spanisch
Höchster Berg Pico Turquiono, 1 973 Meter
Währung Kubanischer Peso

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Kuba liegt in der Karibik südlich von Florida. Vor seiner Südküste erstreckt sich die kleinere Isla de la Juventud (Insel der Jugend).

Kuba ist der einzige kommunistische Staat in der westlichen Welt. Staatschef Fidel Castro regiert dieses Land seit 1959. Ein wichtiges Ausfuhrprodukt sind die weltberühmten kubanischen Zigarren.

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Kuba erhielt von Kolumbus, der die Insel 1492 auf seiner ersten Reise entdeckte, gleich mehrere Namen: zu Ehren seiner spanischen Wohltäter, den königlichen Majestäten Ferdinand und Isabella, nannte er die Insel zunächst nach deren Tochter Juana, später dann Ferdinandina und schließlich, wie auch die Einheimischen, Cubanascnan vom karibischen Cubagua, "Ort, an dem man Gold findet").


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kuba.gif (195617 Byte) Kuba und die dazu gehörenden Inseln wurden 1492 durch Kolumbus für Spanien in Anspruch genommen und waren ab 1511 spanische Kolonie. Die wirtschaftliche Grundlage Kubas warten die Zuckerrohrplantagen, die von Sklaven bearbeitet wurden, die ab dem Jahr 1523 als Ersatz für die stark geschwächte Arawak-Bevölkerung gebracht wurde. Die Sklaverei wurde auf Kuba erst 1886 abgeschafft. Zwar wurde Kuba 1898 von Spanien unabhängig, wurde aber an die USA abgetreten. Erst waren die Einwohner davon begeistert, aber dann wollten sie doch ihre Unabhängigkeit haben, die sie 1902 bekamen. Allerdings hat die USA noch heute auf Kuba einen Armeestützpunkt, obwohl sich die USA und Kuba gar nicht mögen. Dieser Stützpunkt heißt Guantanamo und hat in letzter Zeit auch in Deutschland viel Wirbel gemacht, weil dort angebliche und tatsächliche Terroristen von der USA eingesperrt wurden.

Ortszeit in der Hauptstadt
© Zeitzonenrechner

Entfernungen zur Hauptstadt (in km Luftlinie)
Berlin
˜ 8.362 km
Wien
˜ 8.721 km
Bern
˜ 8.144 km
Moskau
˜ 9.601 km
New York
˜ 2.079 km
Sydney
˜ 14.739 km
Tokyo
˜ 12.186 km
Los Angeles
˜ 3.695 km
Pretoria
˜ 13.047 km
Sao Paulo
˜ 6.459 km

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Ursprünglich wurde Havanna im Jahr 1515 von dem Konquistador Diego Velázquez de Cuellar in der Nähe der heutigen Stadt Batabanó gegründet. Im Jahr 1519 wurde Havanna an den heutigen Standort verlegt. Die Stadt entwickelte sich aufgrund der überaus günstigen Lage zu einem wichtigen Handels- und Militärhafen. Die Stadt litt sehr unter Angriffen von Piratenschiffe: 1538 wurde sie niedergebrannt und 1553/1555 ist sie geplündert werden. Havanna wurde 1607 Hauptstadt der spanischen Kolonie Kuba.

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Großbritannien nahm 1762 die Stadt ein und tauschte sie später gegen Florida. Nachdem sie wieder in spanischem Besitz war, wurde sie zur am stärksten befestigten Stadt Amerikas ausgebaut.


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Trinidad, an der Südküste nahe der Stadt Cienfuegos gelegen, ist Kubas Vorzeigestadt. Diego Velasquez, erster Gouverneur der Insel, gründete die Stadt 1514, in der Hoffnung in den nahe gelegenen Flüssen Gold zu finden. Diese Hoffnung zerstob und so lebte Trinidad bis ins 18. Jahrhundert vor allem vom Schmuggel. Zu Wohlstand kam die Stadt durch den Zucker und den damit verbundenen Sklavenhandel. Die Zuckerbarone versuchten mit dem Luxus und dem Baustil Havannas zu konkurrieren. Sie bauten Prachtpaläste, in denen das Leben nur so tobte.

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Kubas subtropisches Klima ist das ganze Jahr über warm, im Sommer sogar sehr heiß. Am meisten regnet es im Gebirge. Der Norden ist allgemein feuchter als der Süden.

Monat Jan. Febr. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.
Min. Temp °C 18 18 19 21 22 23 24 24 24 23 21 19
Max. Temp °C 26 26 27 29 30 31 32 32 31 29 27 26
Feuchtigkeit % 75 73 71 71 74 76 75 76 78 78 75 74
Regentage 6 4 4 4 7 10 9 10 11 11 7 6

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Große Teile des Urwaldes wurden seit der europäischen Kolonialisierung für den Schiffsbau sowie für die Anlage von Zuckerrohr- und Kaffeeplantagen abgeholzt. Dennoch gilt Kuba als grüne Insel, denn die Vegetation ist üppig und mit etwa 8000 Pflanzenarten auch für karibische Verhältnisse sehr vielfältig. Unter der Regierung von Fidel Castro hat zudem ein großes Wiederaufforstungsprogramm begonnen. In den Mangroven auf der Zapata-Halbinsel und an den Nordhängen der Sierra Maestra blieb bis heute die ursprüngliche Vegetation erhalten. Die Ebenen im Landesinneren werden von der bis zu 40 m hohen Königspalme dominiert. Die Palma Real ziert heute das Wappen Kubas. Unter den rund 300 Palmenarten der Insel ist die seltene endemische Korkpalme hervorzuheben, die vor allem im Tal von Vinales 30 km nördlich von Pinar del Rio wächst: Forscher gehen davon aus, daß diese Palmenart bereits 100 Mio. Jahre alt ist.

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Eine Besonderheit sind die Seekühe, die zur Familie der Manatis gehören. Sie können bis zu 4,5 m lang werden und leben vereinzelt noch auf der Halbinsel Zapata. Dort werden auf staatlichen Tierfarmen auch Echte Krokodile gezüchtet, deren wild lebende Artgenossen ähnlich wie die Riesenschildkröten wegen ihres zarten, wohlschmeckenden Fleisches auf Kuba längst ausgestorben sind. Neben diesen Reptilien kommen hier u.a. Kaimane, Leguane und 14 Schlangenarten vor. Von den ca. 300 Vogelarten sind der winzige Hummelkolibri und der kubanische Papagei vom Aussterben bedroht. Der Kuba-Trogon ist ebenso nur auf Kuba zu finden wie der Aura Tinosa, ein schwarzer Geier mit rotem Kopf.

Auf Kuba lebt der Zwergkolibri, der kleinste Vogel der Welt. Der "Zunzuncito", so heißt er in der Landessprache, wird gerade einmal 6 Zentimeter lang; das ist ungefähr so groß wie ein (Admiral-)Schmetterling.

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arroz.jpg (32912 Byte) Die wichtigsten Grundnahrungsmittel sind Reis und Bohnen – ein traditionelles Reis-Bohnen-Gericht ist z. B. Arroz y frijoles (Foto). Ebenfalls Grundbestandteil zahlreicher Gerichte ist Mais, häufig in Form von harina de maíz (Maismehl). Weitere beliebte Lebensmittel sind Kartoffeln, boniatos (Süßkartoffeln), yuca (Maniok), plátanos (Mehlbanane oder Kochbanane) und Tomaten. Eier werden gern gekocht, als Spiegelei oder auch als omelette gegessen. Fleischgerichte sind für viele Familien Luxus und kommen nur zu besonderen Anlässen auf den Tisch. Vor allem in den Küstenregionen gehören Fisch und Meeresfrüchte zu den beliebten Nahrungsmitteln. Tilapia, ein Süßwasserfisch aus den zahlreichen Gewässern Kubas, wird ebenfalls sehr geschätzt.

Zu den tropischen Früchten des Landes gehören Mangos, Avocados, Guaven, Orangen, Zitronen, Ananas und Papayas.  Die täglichen Mahlzeiten heißen desayuno (Frühstück), almuerzo (Mittagessen) und comida (Abendessen). Zum Frühstück wird traditionell eine Tasse schwarzer Kaffee getrunken. Mittags essen Berufstätige, Schüler und Studenten meist am Arbeitsplatz, in der Schule bzw. an der Universität. Die Hauptmahlzeit, das Abendessen, wird von der Familie gemeinsam eingenommen.


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Es gibt eine allgemeine Schulpflicht von 6 bis 11 Jahren.


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Baseball ist Nationalsport, aber Fußball und andere Ballspiele sind ebenfalls beliebte Freizeitbeschäftigungen. Es gibt zahlreiche Stadien, die Kubaner lieben Sportveranstaltungen - sei es als Zuschauer oder als aktive Teilnehmer.


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Ich habe Dir mal ein typisches Volkslied aus Kuba herausgesucht.


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Ich habe Dir mal ein paar deutsche Wörter aufgeschrieben und daneben die gleichen Wörter, wie sie die Kinder und Menschen in diesem Land in Spanisch sagen.

Null = cero
Eins (ein,eine) = uno
Zwei = dos
Drei = tres
Vier = cuatro
Fünf = cinco
Sechs = seis
Sieben = siete
Acht = ocho
Neun = nueve
Zehn = diez
Ja = Sí
Nein = No
Danke = Gracias
Vielen Dank = Muchas gracias
Bitte schön = De nada
Bitte = Por favor
Entschuldigen Sie = Discúlpeme
Guten Tag = Hola
Auf Wiedersehen = Adios
tschüß = Hasta luego
Guten Morgen = Buenos días
Guten Tag = Buenas tardes
Guten Abend = Buenas noches
Gute Nacht = Buenas noches

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Das Geld in Kuba heißt Kubanischer Peso, das Kleingeld Centavos. 100 Centavos sind ein Peso. Ein 100-Peso-Schein sieht so aus:

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kuba.png (12014 Byte) Die Ähnlichkeit zwischen der Flagge mit dem "einsamen Stern" von Kuba und dem Sternenbanner seines Erzfeindes, den USA, ist keineswegs zufällig.

Die Zeichnung ist ein Werk von General Narcisco Lopez aus dem Jahre 1849, einem venezulanischen Freibeuter (Pirat), der sich dafür einsetzte, Kuba von Spanien befreien und es für seine Wahlheimat, die USA,  zu beanspruchen - deshalb der einsame Stern, der zu den übrigen hinzukommen sollte. Das rote Dreieck symbolisiert Freiheit von Spanien und das Blut, das man vergießen würde, um sie zu erlangen; die drei Streifen stehen für Freiheit, Brüderlichkeit und Gleichheit.


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kuba.png (156864 Byte) Das Staatswappen ist ein Zeichen, das ein Land symbolisiert.

Der goldene Schlüssel im blauen Meer steht für die Schlüsselposition Kubas zwischen Nod- und Südamerika. Die drei blauen schrägen Balken darunter sind Symbole für historischen Verwaltungsbezirke zu Zeiten der spanischen Besatzung dar (Ost-, West- und Mittelkuba). Die Palme steht für die Landschaft Kubas. Links um das Wappen siehst Du einen Oliven- und rechts einen Steineichenzweig. Beide stehen für den Sieg und die Festigkeit.


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Die kubanische Hmyne mit dem Namen La Bayamesa (Das Lied von Bayamo) wurde 1868 von Pedro Figueredo zur Erinnerung an die Schlacht bei Bayamo geschrieben, einer Schlacht, an der der Dichter und Komponist führend teilnahm. Als die Mambises, die Soldaten der kubanischen Befreiungsbewegung gegen die spanische Kolonialherrschaft, sich aus Bayamo zurückziehen mussten, zog die Bevölkerung der Stadt mit ihnen und setzte vorher ihre eigenen Häuser in Brand. Figueredo wurde von den spanischen Kolonialtruppen zwei Jahre später gefangen genommen und hingerichtet.

Hier der Text der Hymne:

Auf zum Kampf, Bayamesen,
denn das Vaterland betrachtet Euch mit Stolz;,
fürchtet Euch nicht vor einem ruhmreichen Tod,
denn für das Vaterland zu sterben, ist leben.

In Ketten zu leben heißt leben
versunken in Schimpf und Schmach.
Von der Trompete hört die Laute
lauft zu den Waffen, tapfere Leute

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