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Mali

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Größe 1 240 192 km2, damit ist das Land auf Platz 23 von 197 Ländern

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Einwohnerzahl 15,968 Millionen
Hauptstadt Bamakao
Sprachen Französisch, Bambara, Fulfulde, Senoufo, Malinke, Soninke
Währung CFA-Franc

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Die Republik Mali liegt in der Sahelzone des nordwestlichen Afrikas am Südrand der Sahara und ist von Mauretanien, Algerien, Niger, Burkina Faso, Elfenbeinküste und Guinea umschlossen.

Mali ist nicht nur eines der ärmsten Länder, es liegt auch teilweise in klimatisch ungünstigen Gebieten. Deswegen kann auf nur 2% der Landesfläche Ackerbau betrieben werden. Dort werden hauptsächlich Baumwolle und Erdnüsse angebaut.


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Der Name leitet sich von dem Großreich Mali ab, das etwa im 10. Jahrhundert von den Malinke gegründet wurde und bis zum Beginn des 16. Jahrhunderts bestand.


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mali.jpg (71305 Byte) Vom 4. bis zum 11. Jahrhundert gehörte Mali zu dem alten Königreich Ghana und danach zum Reich Mali, das vom 7. bis zum 15. Jahrhundert einen Großteil Nordwestafrikas einnahm. Das mächtige Reich der Shonghai beherrschte die Region im 16. Jahrhundert, doch im Jahr 1591 drangen Truppen aus Marokko ein, die nach Kontrolle über den Goldhandel strebten und ließen die Region in viele kleine Königreiche zurück. Die Europäer interessierten sich erst im 19. Jahrhundert für Mali und 1895 wurde das Land französische Kolonie. 1960 wurde Mali unabhängig.

Ortszeit in der Hauptstadt
© Zeitzonenrechner

Entfernungen zur Hauptstadt (in km Luftlinie)
Berlin
˜ 4.831 km
Wien
˜ 4.567 km
Bern
˜ 4.107 km
Moskau
˜ 6.181 km
New York
˜ 7.102 km
Sydney
˜ 16.872 km
Tokyo
˜ 13.709 km
Los Angeles
˜ 11.035 km
Pretoria
˜ 5.751 km
Sao Paulo
˜ 5.767 km

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Das Grabmal von Askia wurde 1495 von Askia Mohamed, dem Herrscher von Songhai in seiner Hauptstadt Gao errichtet.

Es zeugt von Reichtum und Macht des Reiches im 15. und 16. Jahrhundert, die es dem Handel mit Salz und Gold in der Sahara verdankte.

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Timbuktu (Französisch Tombouctou) ist eine Oasenstadt in Mali mit 20.500 Einwohnern. Timbuktu wird erstmals im Jahr 1000 erwähnt und gehörte ab dem 12. Jahrhundert zum Reich der Songhai und zum Reich Mali. Der Salzhandel hatte wirtschaftliche Bedeutung für die Stadt. Wahrscheinlich 1828 erreichte erstmals ein Europäer Timbuktu.

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Weil sie nicht zum Islam bekehrt werden wollten, floh die Volksgruppe der Dogon vor über 800 Jahren in das unwirtliche Gebiet des Bandiagara-Plateaus (das ist eine Hochebene). Im Schutz der Felsen und Klippen bewahrten sie ihre ursprüngliche Kultur bis heute. Kunst und Bauten der Dogon sind einzigartig. Ihre Lehmbauten zählen zu den herausragendsten baulichen Leistungen in ganz Afrika. Zeugnisse ihrer Kunst finden sich in den bedeutendsten Museen der Welt. So wie sie ihre Häuser aus Lehm errichten, sind ihren eigenen Vorstellungen nach die Dogon selbst aus Lehm gemacht. Der Schöpfergott Amma formte überall auf der Welt aus kleinen Lehmkugeln Menschen. In der Gluthitze Afrikas waren diese Klumpen dem gnadenlosen Feuer des Himmels ausgesetzt und wurden schwarz. Voll Stolz nennen die Dogon sich daher Kinder der Sonne. Heute leben noch etwa 250.000 Dogon in Hunderten von kleinen Dörfern, die selten mehr als 500 Einwohner zählen. Immer mehr Dörfer am Berghang werden aber verlassen. Das Leben in der Falaise ist einfach zu hart. Steinige Böden und Wassermangel bringen kaum landwirtschaftliche Erträge. Die Dogon ziehen in die Ebene, wo Rinderzucht und Zwiebelanbau reicheren Ertrag versprechen. Die alte Kultur der Dogon ist deshalb gefährdet.

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Im sehr heißen Süden wechselt Trockenheit mit Regen aus dem Westen. In der Nordhälfte regnet es so gut wie nie.

Monat Jan. Febr. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.
Min. Temp °C 13 14 19 22 26 27 25 24 24 23 18 13
Max. Temp °C 31 34 38 42 43 43 39 36 39 40 37 32
Feuchtigkeit % 31 26 26 21 26 43 60 70 61 37 27 27
Regentage 0 0 1 0 2 5 9 9 5 2 0 0

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Am beliebtesten ist in Mali Reis mit Soße, wobei diese oft aus Erdnüssen, Zwiebeln, Tomaten und Öl besteht. Dazu gibt es dann Fisch oder Fleisch.


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Das Geld in Mali heißt CFA-Franc, das Kleingeld Centimes. 100 Centimes sind ein Franc. Ein 5000-Franc-Schein sieht so aus:

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mali.png (1275 Byte) 1960 erhielten Mali und der Senegal zusammen dieUnabhängigkeit, nachdem sie sich 1959 zur Mali-Föderation zusammengeschlossen hatten. Von beiden Ländern wurde die gleiche Fahne verwendet.

Nach Trennung kurz nach der Unabhängigkeit behielt Mali den Landnamen unddie Flagge, eine Trikolore in den panafrikanischen Farben.

Ursprünglich war im gelben Streifen eine schwarze Menschengestalt zu sehen, dem Kanaga, der für das Bewußtsein der schwarzen Menschen steht. Aber die überwiegend islamische Bevölkerung des Landes wandte sich gegen die Darstellung und 1961 wurde sie aus der Flagge entfernt, was wiederum Ruanda nicht gefiel, weil seine Flagge daraufhin genauso wie die von Mali aussah.

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mali.png (59802 Byte) Das Staatswappen ist ein Zeichen, das ein Land symbolisiert.

Das Gebäude im Wappen ist die Große Moschee von Djenne, über der eine Taube (andere sagen: ein Geier) fliegt.

Der Spruch bedeutet übersetzt "Ein Volk, ein Ziel, ein Glaube".


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Der Text der am 9. August 1962 eingeführten Hymne stammt von Seydou Badian Kouyaté, damals Minister für Landwirtschaft, die Melodie von Banzoumana Sissoko.

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