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Die Nordsee

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flache.jpg (4672 Byte) 575 km2

grbreite.jpg (9810 Byte) 580 Kilometer

tiefeeuropa.jpg (9040 Byte) 700 Meter

zufluss.jpg (13692 Byte) Themse, Schelde, Maas, Rhein, Ems, Weser, Elbe

inseln.jpg (4271 Byte) Orkney-Inseln, Shetland-Inseln, Sheppey (alle zu Großbritannien gehörend), Westfriesische Inseln (Niederlande), Ost- und Nordfriesische Inseln (Deutschland)

meerengen.jpg (15163 Byte) Straße von Dover zum Ärmelkanal, Skagerrak, Kattegat, Großer und Kleiner Belt, Öresund zur Ostsee


hafenstadt.jpg (16184 Byte) London, Dover (zu Großbritannien gehörend), Dünkirchen (Frankreich), Antwerpen, Ostende (Belgien), Rotterdam, Amsterdam über das Ijsselmeer (Niederlande), Bremen über die Weser, Hamburg über die Elbe, Wilhelmshaven (Deutschland)

Als Teil des Atlantischen Ozean liegt die Nordsee zwischen Großbritannien und Skandinavien. Sie zählt zu den meistbefahrenen Meeren der Erde.

Die Westgrenze der Nordsee bilden Großbritannien und die Shetland-Inseln. Im Osten teilt sich ihre Küste zwischen Norwegen, Dänemark, Deutschland, den Niederlanden, Belgien und Frankreich auf.

Genau wie der Ärmelkanal hat die Nordsee eine Trichterform. Sie beginnt an der Straße von Dover und wird immer breiter, bis sie zwischen Schottland und dem Skagerrak ihre größten Ausmaße erreicht. Durch die dänischen Meerengen (die Skagerrak, Kattegat, Großer und Kleiner Belt und Öresund genannt werden) gelangen die kalten Wasser der Ostsee in die Nordsee. Ihr Grund entstand durch Gletscherverschiebungen. Sie ist südlich von Norwegen 700 Meter tief und steigt in ihrer Mitte an der Doggerbank bis auf 13 Meter an.

Flüsse wie die Themse, die Schelde, die Maas, der Rhein und die Elbe fließen in die Nordsee und an ihren Mündungen liegen große Häfen. Über 1 000 Schiffe durchqueren jeden Tag die Straße von Dover. Die Nordsee ist reich an Fischen, insbesondere Heringe und Makrelen, außerdem hat sie riesige Erdöl- und Erdgasvorkommen.


geschichte1.jpg (4148 Byte)

Von 700 bis 600 vor Christus besiedelte der westgermanische Stamm der Friesen die Nordseeküste. 450 nach Christus überquerten die Friesen sowie der Stamm der Angeln und der (na klar!) Sachsen das Meer, um sich in Großbritannien anzusiedeln.

Im 6. Jahrhundert kontrollierten diese Stämme einen großen Teil des Seehandels. Dann kamen ab 793 die Wikinger aus Norwegen und Dänemark und wurden eine ernst zu nehmende Macht in der Nordsee. Die Norweger besiedelten die Küstengebiete der Britischen Inseln, während die Dänen über die Flußmündungen in das Landesinnere Englands vordrangen. Sie blieben bis weit in das 11. Jahrhundert.

Anschließend übten die Kaufleute der deutschen Hanse eine starke Kontrolle über die Nordsee aus. Ab dem 15. Jahrhundert fiel sie unter die Vorherrschaft der Niederlande und Großbritanniens. Hunderte von Wracks bedeckten damals den Nordseegrund und legten Zeugnis ab für mindestens ebenso viele Kämpfe.

Im 20. Jahrhundert trugen dann sie See- und Luftschlachten währen des Ersten und Zweiten Weltkrieges ihren Anteil durch zerstörte U-Boote, Schiffe oder Flugzeuge bei.

Heute gehört die Nordsee zu den rohstoffreichsten Gebieten der Erde. Darüber hinaus stellt sie einen der bedeutendesten Seetransportwege dar.

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