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Peru

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Größe 1 285 216 km2, damit ist das Land auf Platz 19 von 197 Ländern

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Einwohnerzahl 29.849 Millionen
Hauptstadt Lima
Sprachen Spanisch, Quechua, Aymara
Längster Fluß Ucayalli, 1 800 Kilometer
Höchster Berg Huascarán, 6 768 Meter
Währung Nuevo Sol

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Peru liegt gewissermaßen auf dem Rücken der Anden an der Westküste Südamerikas. Die schwierigen geographischen Bedingungen behindern die Entwicklung Perus zu einem modernen Staat.

In Peru stehen zahlreiche großartige Ruinen von Städten und Gebäuden. Sie stammen aus der Zeit der Inkas, deren Reich im 16. Jahrhundert durch die spanischen Eroberer vernichtet wurde.

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Der Name entstammt der Ketschuasprache und bedeutet "Üppigkeit". Er erinnert an die einstige Pracht und den Glanz des Inka- und des spanischen Reiches.


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Peru erlebte ab etwa 1200 nach Christus eine Blüte der Chimu-Kultur, die später von der Inka-Kultur abgelöst wurde. 1531 begann der Spanier Francisco Pizarro die Reichtümer des Landes zu plündern und seine Menschen zu versklaven. Schon 1533, als der letzte Inkakaiser Atahualpa ermordet wurde, war die spanische Herrschaft gefestigt und Lima war das Verwaltungszentrum des Vizekönigreiches Peru. Ein Aufstand der Tupac Amaru-Indianer gegen die spanische Herrschaft 1780 schlug fehl und Peru blieb das letzte spanische Herrschaftsgebiet und errang erst 1824 seine Unabhängigkeit.


Ortszeit in der Hauptstadt
© Zeitzonenrechner

Entfernungen zur Haupstadt (in km Luftlinie)
Berlin
˜ 11.092 km
Wien
˜ 11.251 km
Bern
˜ 10.582 km
Moskau
˜ 12.648 km
New York
˜ 5.847 km
Sydney
˜ 12.845 km
Tokyo
˜ 15.543 km
Los Angeles
˜ 6.723 km
Pretoria
˜ 10.923 km
Sao Paulo
˜ 3.476 km

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nazca.jpg (20435 Byte) Nazca ist eine Kleinstadt mit etwa 23.000 Einwohnern ungefähr 450 Kilometer südlich von Lima. Ihren wirtschaftlichen Aufschwung verdankt die Stadt den nahegelegenen Bodenzeichnungen. Seit Jahren entwickelt sich der Tourismus. Es gibt zahlreiche Hotels und Restaurants, und Reisebüros vermitteln Flüge über die Wüste zur Besichtigung der sogenannten Nazca-Linien.

Die Nazca-Kultur entwickelte sich zwischen 200 vor Christus und 800 nach Christus an der Pazifikküste unter extremen klimatischen Bedingungen. In der trockenen Wüste fällt oft jahrzehntelang kein Regen. Im Winter dehnen sich die Nebelbänke des Ozeans bis ins Landesinnere aus und sorgen dort für so viel Feuchtigkeit, dass sich sogar Pflanzen entwickeln.

Das Volk von Nazca war kein zentral verwaltetes Reich, sondern setzte sich aus mehreren kleinen Stämmen zusammen. Sie betrieben Ackerbau und bewässerten ihre Felder über ein künstliches unterirdisches Kanalsystem. Zur Versorgung pflanzten sie Bohnen, Kartoffeln, Kürbisse, Maniok, Avocados, Erdnüsse und Pfeffer an. Baumwolle, Schilfrohr und Binsen lieferten das Grundmaterial für das alltägliche Leben. Sie verwendeten bereits Netze für den Fischfang und jagten auch Robben. Die Nazca verstanden sich auf das Weben und stellten großartige Keramikarbeiten her, die sie mit leuchtenden Farben mit Szenen aus dem Alltag verzierten.

Auf der Hochebene zwischen dem Pazifik und den Anden schufen sie riesige Figuren, die sie in den Boden scharrten. Oft sind diese Figuren nur daumentief und 20 Zentimeter breit. Auf einer Fläche von 250 km² entstanden schnurgerade, bis zu 10 Kilometer lange Linien, Dreiecke und Flächen. Dazwischen liegen Figuren, die Menschen, Tiere und Planzen darstellen. Durch die enorme Größe sind sie nur aus der Luft oder auf Abbildungen zu erkennen.

Seit ihrer Entdeckung  wurde viel über diese Zeichnungen gerätselt. Die Erklärungen reichen von einem Sternenwarten über Betstellen, heilige Straßen bis zu Bewässerungssystemen, und manchmal ist sogar von Landeplätzen Außerirdischer die Rede.


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Als vor rund 400 Jahren die Spanier in die Hochtäler der Anden vordrangen, stießen sie auf ein wohlgeordnetes Staatsgebilde: das Reich der Inka.

Das Zentrum der Macht war die Königstadt Cuzco. Von hier aus geboten die "Söhne der Sonne" über Millionen Untertanen. Von hier führten die königlichen Hochstraßen in die vier Himmelsrichtungen durch das riesige Herrschaftsgebiet.

Als 1502 die spanischen Söldner Cuzco erreichten, waren sie von dem Reichtum der Stadt geblendet. Nachdem sie, mit viel List, den Inka-Herrscher Atahualpa gefangen genommen hatten, ließen sie sich unschätzbare Werte in Gold und Silber für dessen versprochene Freilassung bringen. Von Goldgier getrieben, erdrosselten die Eroberer den Betrogenen und fielen über die Stadt her. Sie rissen die Tempel nieder und errichteten auf deren Fundamenten ihre christlichen Kathedralen.

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Als die Spanier 1532 in Peru eindrangen setzten sie die alten Inkaherrscher als kontrollierte Könige ein. Einer von ihnen, Manco Cápac mußte nach einem verlorenen Aufstand gegen die Spanier fliehen. Im unzugänglichen Bergland von Cuzco soll er eine neue Stadt gegründet haben. Vilcabamba wurde sie in den Überlieferungen genannt.

Ihr Anblick ist überwältigend. Auf einem steilen Gebirgsstock haben die Inka eine Stadt angelegt, in der wahrscheinlich nahezu 4.000 Menschen gelebt haben.



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Der Urubamba ist ein Quellfluss des Amazonas. Er entspringt in den Anden, nahe des Passes Abra La Raya nordwestlich des Titicacasees, und fließt durch das Valle Sagrado, das Heilige Tal der Inka. Dort zeugen beeindruckende Ruinenstädte wie Machu Picchu von vergangener Pracht und der entwickelten Zivilisation der südamerikanischen Urbevölkerung. Eine Vergangenheit, die auch heute noch in der Region und der Kultur ihrer Einwohner gegenwärtig ist.

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Arequipa ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz im Süden Perus. Sie liegt in 2 360 Meter Höhe und hat etwa 1,1 Millionen Einwohner. Beherrscht wird die Stadt durch die Vulkane in der nahen Umgebung, dem 5822 m hohen kegelförmigen Misti, dem immer schneebedeckten 6 057 Meter hohen Chachani und dem kleineren Pichu Pichu. Die Küste des Pazifik liegt nur 75 Kilometer Luftlinie entfernt und beschert der Stadt das ganze Jahr über ein mildes und sonniges Wetter.

Wegen der weißen Sillar-Steine, aus denen viele Gebäude aufgebaut sind, und die vom nahen Vulkan Chachani stammen, wird Arequipa auch "die weiße Stadt" genannt. Das Gebiet wird häufig von heftigen Erdbeben heimgesucht. 1784 und 1868 wurden dadurch große Teile der Stadt zerstört. Das letzte Erbeben im Jahre 2001 ließ einen der beiden Türme der Kathedrale am Hauptplatz einstürzen.

Das Kloster Santa Catalina liegt nahe dem Stadtzentrum und schloss bereits im Erbauungsjahr 1579 seine Pforten gegenüber der öffentlichen Welt. Bis zu 450 Nonnen und 200 Dienerinnen sollen hier gelebt haben. Erst 1970 wurde das Kloster nach einer Renovierung für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Zur allgemeinen Überraschung fand man hier eine autonome Stadt inmitten der Stadt; die Zeit schien 1579 stehen geblieben zu sein.

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Im Departement Arequipa sind die ältesten Reste menschlicher Besiedlung gefunden worden. Sie datieren zwischen 6000 und 8000 vor Christus. Über 400 uralte Orte wurden bis heute registriert, darunter befinden sich die Höhlenzeichnungen in Sumbay und Pampa Colorado. Zwei der tiefsten Schluchten, der Cotahuasi- und der Colca-Canon, mit Tiefen bis zu 3 000 Meter, befinden sich ebenfalls hier.

Um etwa 1250 trafen die Inkas in der Gegend um Arequipa ein und vereinnahmten die hier lebenden Kulturen in ihr Reich. Besonders wichtig war das Colca-Tal mit der ergiebigen Landwirtschaft. Den Vorteil dieser natürlichen Fruchtbarkeit erkannten auch die Spanier und gründeten am 15. August 1540 die Stadt. 1541 erhielt sie vom spanischen König Carlos V. die Stadtrechte. Ab diesem Zeitpunkt entwickelte sich Arequipa zur Handelsstadt zwischen der Küste und den Anden. Die Umgebung entwickelte sich als Bergbaugebiet und zum Wein- und Wollproduzenten. Mit Einführung der Eisenbahn, die ab 1870 bis zum Seehafen Matarani fuhr, und 1904 den Anschluss zu den Städten Cuzco und Puno herstellte, stieg die Bedeutung Arequipas als Handelsstadt.


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Beim Würzen wird besonders großzügig mit Aji und Ajo (Chili und Knoblauch) umgegangen. Ceviche ist eine einheimische Spezialität (in Zitronensaft marinierter roher Fisch, der mit Maiskolben, Kartoffeln und Zwiebeln gegessen wird); wegen der Cholera-Gefahr sollte man jedoch auf den Genuß dieser Delikatesse verzichten. Escabeche ist eine Vorspeise aus gekochtem Fisch, die kalt gegessen und mit Pfefferschoten und Zwiebeln garniert wird. Corvina (Seebarsch) wird verschiedenartig zubereitet. Jakobsmuscheln (Conchitas), Miesmuscheln (Choros) und Krabben (Camarones) sind ebenfalls zu empfehlen. Chupe de Camarones ist ein Eintopf aus Krabben, Milch, Eiern, Kartoffeln und Pfefferschoten. Weitere Spezialitäten sind Sopa Criolla (stark gewürzte Suppe mit Rindfleisch und Nudeln), Aji de Gallina (Hühnerfleisch in pikanter Sahnesoße), Anticuchos (südamerikanischer Kebab) und Lomo Saltado (Rindfleischstücke mit Zwiebeln und Paprikaschoten, gedünstet und mit Bratkartoffeln und Reis angerichtet). Reis und Kartoffeln sind die Beilagen fast aller Gerichte. In den Hotels und Restaurants wird am Tisch bedient.


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Es gibt im Land mehrere Klimazonen. In dem trockenen, wüstenähnlichen Küstenstreifen sorgen ständige Wolken und Nebel dafür, daß die Hauptstadt trotz seiner Nähe zum Äquator einen kühlen "Winter" hat. Die Hänge der Anden haben ein gemäßigtes Klima mit größeren Temperaturschwankungen und einer Regenzeit. Im tropischen Amazonasbecken regnet es dagegen das ganze Jahr über.

Monat Jan. Febr. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.
Min. Temp. °C 19 19 19 17 16 14 14 13 14 14 16 17
Max. Temp °C 28 28 28 27 23 20 19 19 20 22 23 26
Feuchtigkeit % 81 79 78 80 86 88 86 87 85 83 82 82
Regentage 5 5 7 6 5 4 4 4 5 6 6 6

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kondor.jpg (9358 Byte) Flora und Fauna sind unglaublich artenreich. Die Küstenvegetation reicht von Kakteen bis zu winterharten Dornensträuchern, das Hochland ist mit Gras und Puna-Heiden bewachsen. Im Osten gedeihen die typischen Harthölzer.

Die Wälder sind die Heimat von Tapiren und Faultieren; in den Bergen leben Chinchilla, Vikunja und Andenkondor. Die Küstengewässer sind der Lebensraum reicher Fischpopulationen, die den Vogelarten wie Pelikanen und Tölpeln reichlich Nahrung bieten.

Der Andenkondor ist der schwerste Raubvogel der Welt. Seine Flügelspannweite beträgt mehr als 3 Meter. Er lebt in den Hochanden und ernährt sich von Aas.


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Sowohl die Meeres- als auch die Amazonas-Flussdelfine sind in ihrem Bestand gefährdet. Für viele Fischer ist der Verkauf von Delfinfleisch aber eine wichtige Einnahmequelle.

Seit 1996 ist die Delfinjagd in Peru verboten. Doch noch immer werden jährlich mehrere Tonnen Tierfleisch illegal verkauft.

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Es besteht eine Schulpflicht von 6 bis 15 Jahren. Besuch aller staatlichen Schulen kostenlos. Nur 20% aller Schulanfänger schließen die Grundschulausbildung ab.

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Musik ist ein wichtiger Bestandteil der peruanischen Kultur. Die Quena (auch Andenflöte genannt), die Panflöte und die klassische Gitarre sind weit verbreitet.

Ich habe Dir mal ein typisches Volkslied aus Peru herausgesucht.


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Das kannst Du hier auf einer Extra-Seite erfahren.


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Wenn Du hier klickst, kannst Du ein typisches Märchen aus Peru nachlesen.


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Ich habe Dir mal ein paar deutsche Wörter aufgeschrieben und daneben die gleichen Wörter, wie sie die Kinder und Menschen in diesem Land in Spanisch sagen.

Null = cero
Eins (ein,eine) = uno
Zwei = dos
Drei = tres
Vier = cuatro
Fünf = cinco
Sechs = seis
Sieben = siete
Acht = ocho
Neun = nueve
Zehn = diez
Ja = Sí
Nein = No
Danke = Gracias
Vielen Dank = Muchas gracias
Bitte schön = De nada
Bitte = Por favor
Entschuldigen Sie = Discúlpeme
Guten Tag = Hola
Auf Wiedersehen = Adios
tschüß = Hasta luego
Guten Morgen = Buenos días
Guten Tag = Buenas tardes
Guten Abend = Buenas noches
Gute Nacht = Buenas noches

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Das Geld in Peru heißt Nuevo Sol, das Kleingeld Céntimos. 100 Céntimos sind ein Nuevo Sol.


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peru.png (283614 Byte) Das Staatswappen ist ein Zeichen, das ein Land symbolisiert.

Das Tier ist ein Vicuria, ein Lama, welches den Tierreichtum Persu darstellen soll. Rechts davon siehst Du einen Chinarindenbaum für die Pflanzenwelt des Landes, das Füllhorn darunter steht für die Bodenschätze Perus.


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Durch die Anführer des Kampfes um die Unabhängigkeit des Landes, José de San Martín und Simón Bolívar, wurde 1821 ein Wettbewerb für eine Nationalhymne ausgelobt. Diesen Wettbewerb hat Marcha Nacional (Nationalmarsch) gewonnen.

Erstmals wurde die Hymne am 24. September 1821 im Stadttheater von Lima aufgeführt und am 15. April 1822 als Nationalhymne angenommen. Es dauerte aber noch bis zum Jahr 1913, in welchem das Lied auch offiziell den Status der Nationalhymne erhielt.

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