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Schweiz

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Größe 41 284 km2, damit ist das Land auf Platz 132 von 197 Ländern

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Einwohnerzahl 7.996 Millionen
Hauptstadt Bern. Weitere große Städte: Zürich, Genf, Basel, Lausanne
Sprachen Deutsch, Französisch, Italienisch, Rätoromanisch
Längster Fluß Rhein, 375 Kilometer. Weitere wichtige Flüsse: Aare, Rhone und Reuss
Höchster Berg Dufourspitze, 4.634 Meter. Bedeutendste Gebirge: Alpen, Jura
Währung Schweizer Franken

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Nur ein Viertel der Schweiz ist bewohnbar. Der Rest des Landes besteht aus Bergen, Gletschern und Wäldern. In jeder Minute werden 20 bis 30 m2 des Landes zugebaut!


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Im Jahr 1291 schlossen sich drei Gebiete - die "Waldkantone" Schwyz (nachdem das Land heute Schweiz heißt), Uri und Unterwalden - im "Ewigen Bund" zusammen, um ihre Freiheit gemeinsam zu verteidigen. Andere Kantone haben sich angeschlossen (es sind jetzt 26) und obwohl es auch Krieg zwischen ihnen gab, blieb der Bund bestehen. Die völlige Unabhängigkeit wurde von den anderen Ländern im Jahr 1648 anerkannt.


Ortszeit in der Hauptstadt
© Zeitzonenrechner

Entfernungen zur Hauptstadt (in km Luftlinie)
Berlin
˜ 665 km
Wien
˜ 598 km
Bern
˜ 73 km
Moskau
˜ 2.195 km
New York
˜ 6.342 km
Sydney
˜ 16.577 km
Tokyo
˜ 9.629 km
Los Angeles
˜ 9.531 km
Pretoria
˜ 8.331 km
Sao Paulo
˜ 9.573 km

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Wenn Du an die Schweiz denkst, fallen Dir bestimmt als erstes Heidi und die Berge ein.

Die höchsten von ihnen liegen alle in den Walliser Alpen. Der höchste Berg ist die Dufourspitze mit 4 634 m,. der bekannteste Berg aber das Matterhorn mit 4 478 m.

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Die Schweiz hat sehr unterschiedliche Landschaften. Man nennt sie Jura, Mittelland, Voralpen und Alpensüdseite. Der Jura ist ein Gebirge aus Kalkstein, während die Alpen im Inneren aus Granit bestehen. Sie sind das höchste Gebirge Europas und durch den Zusammenstoß des afrikanischen und des europäischen Kontinents während der letzten Jahrmillionen entstanden.


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Der Aletsch ist der gewaltigste Gletscher der Schweizer Alpen. Selbst wer mit der Seilbahn zum Aussichtspunkt auf dem Eggishorn hinauffährt und aus 3.000 Metern Höhe auf die Eisfläche blickt, die sich von der Höhe des Jungfraumassivs zum Rhonetal hinabwindet, kann nicht ihre wahre Dimension ermessen. Die 27 Milliarden Tonnen (!) Eismasse bewegen sich mit einer Geschwindigkeit von 200 Metern im Jahr talwärts und tragen riesige Gesteinsbrocken mit sich. Doch wie weltweit fast alle Gletscher zieht sich auch der Aletsch zurück. Seit dem letzten Höchststand um 1860 ist seine Oberfläche um 150 Meter abgeschmolzen.

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Durch die Vergletscherung in der Eiszeit gibt es außerdem viele Seen in der Schweiz. Der größte ist der Genfer See. Er liegt zum Teil in der Schweiz und zum Teil in Frankreich. Der Bodensee reicht ebenfalls bis in die Schweiz, genauso wie der Lago Maggiore, der an der Grenze zu Italien liegt. Zwei der größten Flüsse Europas, der Rhein und die Rhone, haben ihren Ursprung in der Schweiz. Der Rhein mündet in den Atlantik und die Rhone in das Mittelmeer.


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Fast 40% der Schweiz werden landwirtschaftlich genutzt. Die grünen Wiesen in den Bergen eignen sich besonders gut für die Haltung von Kühen. Aus der Milch werden Produkte hergestellt, wie z.B. Käse, Quark, Butter und Jogurt. Aber auch für die Herstellung von Schokolade braucht man Milch. Und nirgends anders als in der Schweiz essen die Menschen so viel Schokolade. Vielleicht liegt das daran, daß die Milchschokolade hier erfunden wurde. Auf die Frage "Magsch ä schoggi" solltest Du auf jeden Fall mit Ja antworten. Das ist Schwyzerdütsch und bedeutet, ob Du Schokolade willst.

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Viele Menschen in der Schweiz arbeiten in der Industrie. Das Land ist bekannt für seine Uhren und die Herstellung von Präzisionsinstrumenten. Dazu gehören unter anderem auch Apparate, die in der Chemie genutzt werden oder zur Herstellung von Medikamenten dienen. Die meisten Menschen arbeiten jedoch in einer der vielen Banken oder Versicherungen, die es in der Schweiz gibt.

Inzwischen ziehen immer mehr Menschen aus Deutschland in die Schweiz, um ihren Jobs nachzugehen. Das hängt damit zusammen, dass die Arbeitslosigkeit in Deutschland wesentlich höher als in der Schweiz ist.


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Im Laufe der Jahrhunderte hat die Weidewirtschaft (Ziegen und Schafe) große Teile der ursprünglichen Vegetation vernichtet, aber seltene Pflanzen und Blumen wie das Edelweiß findet man noch in über 2000 m Höhe. Die tieferen Hanglagen sind bewaldet; in den südlichen Tälern wachsen Zypressen und Feigenbäume.

Die typischen Tierarten der Alpen, darunter Murmeltiere, Rothirsche, Gämsen und Steinböcke als auch weitere mitteleuropäische Tierarten sind hier vertreten.


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Das Wetter in der Schweiz ist ganz doll vom Gebirge beeinflußt. Nördlich der Alpen herrscht ein gemäßigtes Klima, südlich der Alpen ist es mediterran. Das heißt, daß die Sommer sehr warm sind und die Winter mild. In der Schweiz weht häufig ein milder "Föhn" oder aber eine kalte "Bise". Der Föhn hat nichts mit dem Elektrogerät zu tun, das Du aus dem Badezimmer kennst. Aber er kann auch die Haare trocknen, denn es handelt sich dabei um einen warmen Wind. Manchmal erreichen die Winde in der Schweiz enorme Geschwindigkeiten, die fast 300 Kilometer in der Stunde betragen.

Monat Jan. Febr. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.
Min. Temp °C -4 -3 1 4 8 11 13 13 10 5 1 -2
Max. Temp °C 2 4 9 14 18 21 23 22 19 13 7 3
Feuchtigkeit % 84 79 75 71 70 70 70 73 79 83 85 86
Regentage 12 11 10 13 14 14 13 14 12 12 12 10

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Wie in anderen Industrieländern - zum Beispiel in Deutschland oder Frankreich - auch sind in der Schweiz die Essgewohnheiten sehr stark durch das Berufsleben geprägt. So hat das Mittagessen der Familien in den Städten an Bedeutung verloren, vor allem, wenn beide Elternteile arbeiten. Die Bewohner der meisten Städte nehmen die Hauptmahlzeit aus praktischen Gründen abends zu sich. Die Schweiz ist besonders für ihre Käsespezialitäten bekannt. Käsefondue – bei dem Brotstücke in eine Mischung aus geschmolzenem Käse und Wein eingetaucht werden – erfreut sich landesweit großer Beliebtheit, ebenso wie Raclette – kleine Portionen eines weichen Schmelzkäses, den man mit gekochten Kartoffeln oder in Essig eingelegtem Gemüse isst. In der Schweiz wird Fleisch oftmals mit reichhaltigen Soßen serviert, und kalte Aufschnittplatten kommen auch als Vorspeise auf den Tisch. In den umliegenden Gebieten der Seen ist das Angebot an Süßwasserfisch groß. Die meisten Regionen besitzen ihre eigenen Spezialitäten, dazu gehören Würstchen, Suppen, Käse, Kuchen und Weine. In der Region Ticino z. B. werden viele Gerichte italienischen Stils gegessen.


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Man verwendet in der nicht deutschsprachigen Schweiz eher als in anderen westeuropäischen Ländern die förmliche Anrede und den Nachnamen einer Person. Während Jugendliche sich untereinander mit dem Vornamen ansprechen, benutzen Erwachsene diese nur bei guten Freunden und Familienmitgliedern. In dem deutschsprachigen Teil der Schweiz wiederum ist es eher anders. Hier reden sich die Menschen meistens mit dem "Du" an, vielmehr als in Deutschland. Es werden hier sogar die Vorgesetzten geduzt. Den Deutschen in der Schweiz geht es häufig viel zu schnell mit dem "Du". In der Regel wird das formelle "Sie" beim ersten Treffen beendet*.. In den verschiedenen Sprachgruppen gibt es unterschiedliche Grußformeln, die außerdem der jeweiligen Tageszeit und Situation entsprechen. Eine typische Grußformel, die es nur in der Schweiz gibt, ist Gruezi. In der Schweiz kündigt man Besuche in der Regel vorher an. Der Gast überreicht dem Gastgeber meist ein Geschenk, insbesondere bei der ersten Einladung.

* = Danke für die interessanten Infos dazu an Sven M.


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In der Schweiz bestimmt nicht die Regierung in Bern, wie gelernt wird, sondern jeder Kanton selbst. Ein Kanton ist ungefähr das gleiche wie in Deutschland und in Österreich ein Bundesland. Da es in der Schweiz 26 Kantone gibt, gibt es auch 26 verschiedene Bestimmungen für die Schule. Da hat es ein Kind manchmal sehr schwer, wenn es mit seinen Eltern von einem Kanton in einen anderen zieht! Bis auf wenige Ausnahmen müssen die Kinder im Alter von 7 bis 16 Jahren die Schule besuchen. Dabei besuchen sie für 6 Jahren erst eine Grundschule und dann für 3 bis 4 Jahre eine Mittelschule. Viele Schüler machen anschließend noch das Abitur, was in der Schweiz (aber auch in Österreich) "Matura" heißt. Hat man Matura erlangt, heißt das nicht automatisch, daß man - wie in Deutschland - mit einem Studium beginnen kann. Vielmehr muß man nach der Schule erst noch ein Betriebspraktikum machen, also eine bestimmte Zeit in einer Firma arbeiten. Erst dann erhält man die Möglichkeit, eine Uni zu besuchen.


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Die Schweiz hat schon zweimal die Olympischen Winterspiele veranstaltet - 1928 und 1948 in St. Moritz.

Ganz beliebte Sportarten in der Schweiz sind neben den klassischen Wintersportarten auch das Wandern, das Bergsteigen, der Fußball, Tennis, Schlittschuhlaufen und das Schwimmen.


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Ich habe  einen Ausschnitt aus dem Fernsehprogramm dieses Landes aufgenommen.


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Und hier kannst Du lustige und kuriose Gesetze aus dem Land kennen lernen.


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Ich habe Dir mal ein typisches Volkslied aus der Schweiz herausgesucht.


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Wenn Du hier klickst, kannst Du ein typisches Märchen aus der Schweiz nachlesen.


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In der Schweiz sprechen die Menschen vier unterschiedliche Sprachen: Französisch, Deutsch, Italienisch und Rätoromanisch. Diese allerdings nur noch von 35 000 der Einwohner. Die meisten von ihnen sind schon älter und es gibt kaum einen Schweizer, der nur Rätoromanisch spricht. Diese Sprache hört sich ein bißchen an wie eine Mischung aus Italienisch und Französisch.


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Das Geld in der Schweiz heißt Schweizer Franke, das Kleingeld Rappen. 100 Rappen sind ein Franken. Ein 200-Franken-Schein sieht so aus:

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schweiz.png (2509 Byte) Das weiße Kreuz auf rotem Feld ist als Feldzeichen erstmals für das eidgenössische Heer in der Schlacht von Laupen (im Jahr 1339) bezeugt. Die quadratische Flagge in heutiger Form wurde 1848 anläßlich der Verkündung einer neuen Verfassung eingeführt und am 12.12.1889 offiziell angenommen.

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schweiz.png (10586 Byte) Das Staatswappen ist ein Zeichen, das ein Land symbolisiert und hat die gleiche Geschichte wie die Fahne.

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Hier der Text der Hymne:

Trittst im Morgenrot daher,
Seh’ ich dich im Strahlenmeer,
Dich, du Hocherhabener, Herrlicher!
Wenn der Alpenfirn sich rötet,
Betet, freie Schweizer, betet!
Eure fromme Seele ahnt
Eure fromme Seele ahnt
Gott im hehren Vaterland,
Gott, den Herrn, im hehren Vaterland.

Kommst im Abendglühn daher,
Find’ ich dich im Sternenheer,
Dich, du Menschenfreundlicher, Liebender!
In des Himmels lichten Räumen
Kann ich froh und selig träumen!
Denn die fromme Seele ahnt
Denn die fromme Seele ahnt
Gott im hehren Vaterland,
Gott, den Herrn, im hehren Vaterland.

Ziehst im Nebelflor daher,
Such’ ich dich im Wolkenmeer,
Dich, du Unergründlicher, Ewiger!
Aus dem grauen Luftgebilde
Tritt die Sonne klar und milde,
Und die fromme Seele ahnt
Und die fromme Seele ahnt
Gott im hehren Vaterland,
Gott, den Herrn, im hehren Vaterland.

Fährst im wilden Sturm daher,
Bist du selbst uns Hort und Wehr,
Du, allmächtig Waltender, Rettender!
In Gewitternacht und Grauen
Lasst uns kindlich ihm vertrauen!
Ja, die fromme Seele ahnt,
Ja, die fromme Seele ahnt,
Gott im hehren Vaterland,
Gott, den Herrn, im hehren Vaterland.

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