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Senegal

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Senegal grenzt an der Westküste Afrikas und grenzt an Mauretanien, Mali und Guinea. Eingeschlossen in das Land ist Gambia.

Fischerei ist inzwischen der wichtigste Wirtschaftszweig, da die Küstengewässer Senegals reiche Fischfanggründe aufweisen. Die senegalesischen Kleinfischer können die lokalen und regionalen Märkte ausreichend versorgen.Ansonsten werden vorwiegend Erdnüsse angepflanzt und das ausgepreßte Öl geht in das Ausland.

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erdnuss.jpg (4127 Byte) Trotz ihres Namens sind Erdnüsse keine Nüsse, sondern Hülsenfrüchte. Die Erdnuß reift, was eine Ausnahme unter den Früchten ist, unterirdisch heran.

Aus Erdnüssen werden rund 300 verschiedene Produkte hergestellt, zum Beispiel Mehl, Seife und Plastik.


Ortszeit in der Hauptstadt
© Zeitzonenrechner

Entfernungen zur Hauptstadt (in km Luftlinie)
Berlin
˜ 5.008 km
Wien
˜ 4.850 km
Bern
˜ 4.286 km
Moskau
˜ 6.509 km
New York
˜ 6.184 km
Sydney
˜ 17.608 km
Tokyo
˜ 13.975 km
Los Angeles
˜ 10.098 km
Pretoria
˜ 6.624 km
Sao Paulo
˜ 5.261 km

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Gorée, das ist eine kleine Insel im kapverdischen Meer. Eine Idylle mit pastellfarbenen Kolonialhäusern aus dem 18. und 19. Jahrhundert.

Doch Gorée war nicht immer so friedlich - seine Vergangenheit heißt Sklavenhandel. Hier war einer der Hauptumschlagplätze der Europäer für "menschliche Ware". Auf der Insel wurden die entrechteten Menschen gesammelt, gebrandmarkt und verschifft.

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Pelikane, soweit das Auge reicht. In einer endlos erscheinenden Kette schweben sie dicht über der Wasseroberfläche dahin.

sengela_dj.jpg (24640 Byte) Ihr Ziel ist eine kleine Insel inmitten der Wasserwildnis des Djoudj Vogelparks im Delta des Senegal. Über 5000 Paare treffen sich dort im Winter zur Brut und bilden eine der größten Vogelkolonien Afrikas, ein Naturschauspiel, das seinesgleichen sucht. Immer wieder überqueren sie von Tamarisken gesäumte Flußarme, die mit bunten Teppichen aus Lotusblumen überzogen sind, ein blühendes Paradies in einem wüstenhaften Land, voller Tiere: Warzenschweine wühlen im Ufersaum nach schmackhafter Nahrung, an jeder Flussbiegung trifft man auf Störche und Reiher, die im flachen Wasser nach Beute Ausschau halten.

Die kleinen Flußarme münden in große Lagunen, an denen sich Millionen Wintergäste versammelt haben. Für die Sing- und Wasservögel aus Europa und den Weiten Sibiriens ist der Djoudj Park überlebenswichtig, denn er bietet eine der wenigen Möglichkeiten, nach Überquerung der Sahara endlich wieder Wasser und Nahrung aufzunehmen.


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92.000 Taler und ein paar Fässer Branntwein zahlten die Franzosen 1659 für die Insel Île Saint-Louis in der Mündung des Senegal-Flusses. Die Insel wurde die Bastion der Franzosen auf der Handelsroute zwischen Indien und Südamerika. Doch die Franzosen, die dort lebten, litten unter dem Klima, unter Gelbfieber-Epidemien, Darmkrankheiten und Malaria. Deshalb wurde die Insel auch als 'Grab der Europäer' bezeichnet. Trost gab es nur für diejenigen, die zu schnellem Reichtum gelangten oder heirateten. Mit der Hochzeit nach Landessitte erlangten einheimische Frauen gesellschaftliche Anerkennung und die französischen Besatzer vorübergehende Annehmlichkeiten. Die gemeinsamen Kinder bildeten im 18. Jahrhundert eine aufstrebende Vorherrschaft. Mit ihr entwickelte sich Saint-Louis zu einer Stadt mit ganz eigener Architektur und bis ins 19. Jahrhundert zur Hauptstadt des französischen Kolonialreichs in Westafrika. 1958 wurde die senegalesische Hauptstadt nach Dakar verlegt. Seither wird Saint-Louis nach und nach vom Wüstensand zurückerobert.


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Die Küstenregion ragt in den Bereich der Passatwinde und ist dadurch recht kühl.

Monat Jan. Febr. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.
Min. Temp °C 18 17 18 18 20 23 24 24 24 24 23 19
Max. Temp °C 226 27 27 26 29 31 31 31 32 32 30 27
Feuchtigkeit % 58 63 69 71 73 74 75 81 80 76 65 58
Regentage 0 0 0 0 0 2 7 13 11 3 1 0

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Die Landschaft wandelt sich von trockener Halbwüste im Norden zu fruchtbarer Savanne und schließlich zum Regenwald im Süden, wo man an der Küste auch Mangrovensümpfe findet.


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Die Tierwelt ist vielfältig: Löwen, Affen, Antilopen, Warzenschweine, Flusspferde und Krokodile.


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Den größten Erfolg ihrer Geschichte erreichte die Fußball-Mannschaft von Senegal bei der Weltmeisterschaft 2002 in Japan und Südkorea. Sie erreichte das Viertelfinale und übertraf damit die Erwartungen von Experten bei weitem.


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Meist gibt es im Senegal Fisch. Dazu gibt es dann Kartoffeln, Reis und Gemüse. Zu vielen Speisen wird eine Erdnuß-Soße angeboten.


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Ich habe Dir mal ein typisches Volkslied aus dem Sengegal herausgesucht.


tv.jpg (10591 Byte)

Ich habe einen Ausschnitt aus dem Fernsehprogramm dieses Landes aufgenommen.


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Das Geld im Senegal heißt CFA-Franc, das Kleingeld Centimes. 100 Centimes sind ein Franc. Ein 10000-Franc-Schein sieht so aus:

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senegal.png (6884 Byte) 1960 wurden Mali und der Senegal zusammen unabhängig, nachdem sich sich im Jahr zuvor zur Mali-Föderation zusammengeschlossen und eine gemeinsame Flagge hatten; kurz nach diesem Zusammenschluß gingen beide Staaten wieder ihre eigenen Wege. Während Mali die ehemals gemeinsame Flagge behielt, änderte der Senegal seine Fahne ab, indem es die Figur, die sich 1959 in der Flaggenmitte befand, durch einen fünfzackigen Stern ersetzte. Der steht für die panafrikanische Einheit, Frieden, Hoffnung und Sozialismus.

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senegal.png (191844 Byte) Das Staatswappen ist ein Zeichen, das ein Land symbolisiert.

Der Löwe ist ein altes Symbol für die im Senegal mehrheitlich vorkommende Volksgruppe und steht auch für den Mut und die Rechtschaffenheit des senegalesischen Volkes. Der Baum ist ein Baobab, der typisch in der senegalischen Landschaft ist. Häufig stehen Gruppen dieser Bäume in den Dorfzentren. 

Der Spruch bedeutet übersetzt "Ein Volk, ein Ziel, ein Glaube".


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Hier die 1. Strophe der Hymne, in der Koras und Balafone genannt werden. Die Koras ist eine Harfe und Balafone eine Trommel, die im Senegal gerne verwendet werden.

Zupft eure Koras, trommelt die Balafone.
Der rote Löwe hat gebrüllt.
Der Herr des Busches
schwingt sich empor im Sprung
die Dunkelheit vertreibend.
es scheine Sonne auf unsre Angst, und Sonne auf unserer Hoffnung.
Aufrecht steht - schaut, meine Brüder - das auferstandne Afrika.

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