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Südafrika

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Größe 1 219 090 km2, damit ist das Land auf Platz 24 von 197 Ländern

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Einwohnerzahl 48,061 Millionen
Hauptstadt Tshwane
Sprachen 11 Amtssprachen (darunter Afrikaans, Englisch, Sotho, Swazi)
Längster Fluß Oranje, 2 092 Kilometer
Höchster Berg Njesuthi, 3 446 Meter
Währung Rand

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Südafrika ist eines der reichsten Länder Afrikas. Im Süden und Südosten grenzt das Land an den Indischen Ozean und im Westen an den Atlantischen Ozean. Im Norden liegen die Nachbarländer Namibia, Botswana und Simbabwe, östlich davon Mosambik und Swasiland. Das Königreich Lesotho ist eine Enklave, wird also vollständig von Südafrika umschlossen.

Der größte Teil Südafrikas liegt auf einer Hochebene, dem südafrikanischen Tafelland, rund 900 Meter über dem Meeresspiegel. Auf den Weiden des Landes grasen Schafe und Wolle ist auch ein ganz wichtiges Ausfuhrprodukt für den Verkauf in das Ausland. Bodenschätze wie Gold, Platin, Diamanten und Kohle tragen zum Reichtum des Landes ebenfalls bei.

Südafrika betreibt die tiefste Goldmine der Welt. Die Stollen reichen bis zu 3 777 Meter tief in die Erde.


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Das Land an der Südspitze des afrikanischen Kontinents war die Heimat der Sotho, Xhosa und Zulu, bevor die Holländer Kapstadt besiedelten. Es folgten die Briten, die sich in den Städten Natal und Durban ansiedelten und die Buren (das waren niederländische Bauern) gingen deswegen nach den Norden und gründeten dort Transvaal und den Freistaat Oranien sowie die Kapkolonie.


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Unter diesem Begriff versteht man eine Rassentrennung zwischen den schwarzen und den weißen Einwohnern Südafrikas. Früher durften z.B. die Kinder von schwarzen Einwohner nicht in die gleiche Schule gehen wie die Kinder von Weißen. Auch durften schwarze Südafrikaner nicht wählen. Diese ungerechte Trennung fand erst ab 1989 ein Ende.


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In vielen Schulbüchern und auch im Internet heißt es sehr oft, daß Pretoria die Hauptstadt von Südafrika ist. Wenn Du Deinen Erdkunde-Lehrer nach dem Namen der Hauptstadt fragst und er sagt auch Pretoria, so kannst Du ihm eine 5 geben und ihm sagen, daß er sich setzen soll. Denn die Hauptstadt Südafrikas heißt Tshwane. Bis 2003 war der Name Pretoria der richtige, dann aber beschloß der Stadtrat im Juli, die Stadt in Tshwane umzubenennen.

Was bedeutet aber Tshwane eigentlich? In Pedi, einem Nord-Sotho-Dialekt, gibt es ein Sprichwort: "Swana ya moshate, oa e gapa o molatu, oa e lesha o molatu." Wenn du den schwarzen Ochsen des Chefs vor dem Abgrund retten willst, machst du dich schuldig (weil man meint, du klaust ihn), wenn nicht, auch. Swane/Swana oder ntshoana (Süd-Sotho) steht dabei für: der schwarze Ochse des Chefs.


Ortszeit in der Hauptstadt
© Zeitzonenrechner

Entfernungen zur Hauptstadt (in km Luftlinie)
Berlin
˜ 8.851 km
Wien
˜ 8.352 km
Bern
˜ 8.392 km
Moskau
˜ 9.127 km
New York
˜ 12.839 km
Sydney
˜ 11.080 km
Tokyo
˜ 13.527 km
Los Angeles
˜ 16.678 km
Pretoria
˜ 78 km
Sao Paulo
˜ 7.418 km

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Jedes Jahr feiern die Zulu den Shaka-Tag. Shaka war ein großer Zulu-Krieger, der von 1818 bis 1828 die einzelnen schwarzen Stämme (auch "Clans" genannt) zu einer einzigen Zulu-Nation vereinigte.


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Der Tafelberg bei Kapstadt ist eine der meistbesuchten Attraktionen Südafrikas. Auch deshalb mutierten dort wilde Paviane zu verfressenen Stadtaffen. Ein Fall für die 'Affenpolizei'.


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Das Parlamentsgebäude in Kapstadt ist seit 1885 Sitz der Regierung.

Dort sind die beiden Häuser des südafrikanischen Parlaments untergebracht., außerdem auch noch eine große Bibliothek.

Als erster schwarzer Präsident Südafrikas zog hier Nelson Mandela im Mai 1994 ein.


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Der Vredefort Dome, südwestlich von Johannesburg, ist der größte und älteste Meteoritenkrater der Welt. Die heute zu sehende halbringartige Struktur stellt den Zentralteil einer tief erodierten, komplexen Impaktstruktur dar, die vor rund zwei Milliarden Jahren entstand. Der Radius des Kraters beträgt 190 Kilometer. Vredefort ermöglicht einen einmaligen Einblick in die tieferen Schichten der Erdkruste und in die Evolutionsgeschichte unseres Planeten.


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Die Drakensberge ("Drachenberge") sind das höchste Gebirge aus Basaltgestein Südafrikas. Die Zulu nennen es wegen der zahlreichen beeindruckende Schluchten, Kämme, Höhlen, Überhange und Zinnen Quathlamba ("Wand der aufgestellten Speere"). Wegen der klaren Bergluft fernab der Zivilisation, der märchenhaften Atmosphäre, der Wasserfälle, Wildblumen, Vogelwelt und der vielen majestätischen Bergvariationen ist es ein beliebtes Touristenziel.


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Die Wüste blüht: Riesige Flächen aus Schwertlilien, Mittagsblumen und Astern erstrecken sich bis zum Horizont. Im südafrikanischen Frühling verwandelt sich die Karoo-Halbwüste in ein Blumenmeer! Eine solche Entfaltung von Blüten in so kurzer Zeit ist einmalig in der Natur. Zahlreiche Tiere finden hier einen reich gedeckten Tisch. Aber bald folgen wieder endlose Monate der Trockenheit.

Das Land ist die letzte Region, wo die Hirten des Nama-Stammes noch frei umherziehen.


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"Dies ist die Insel. Hier werdet ihr sterben!" Mit diesen Worten wurde Nelson Mandela 1963 auf Robben Island empfangen. Aber Nelson Mandelas Widerstandskraft wurde auch von 27 Haftjahren nicht gebrochen. Und mit ihm waren fast alle führenden schwarzen Regierungsgegner auf Robben Island interniert.

Robben Island bedeutete schwarz und weiß. Ohne Grauzone. Schwarz, das waren die Häftlinge. Weiß, das waren die Wärter. Den ganzen Tag arbeiteten die politischen Gefangenen in den Steinbrüchen der kargen Insel.

Robben Island diente von 1961 bis 1996 als Gefängnis. Heute ist die ehemalige Gefangeneninsel eine Touristenattraktion, die stündlich vom knapp 12 km entfernten Kapstadt aus angefahren wird. Und sie ist ein Symbol: für das Apartheitsregime Südafrikas und dafür, daß der Widerstand der schwarzen Bevölkerung nicht länger zu unterdrücken war.

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Das Western Cape ist eine der artenreichsten Regionen der Welt. Hier wachsen mehr als dreimal so viele Pflanzenarten wie im brasilianischen Regenwald.

Die Chacma-Paviane (das ist eine Affenart) sind keine Vegetarier. Sie bevorzugen Meeresfrüchte. Muscheln und Wasserschnecken, die sie sich am Strand suchen, sind ihr Leibgericht. Seit einer Million Jahren leben Paviane am Kap der Guten Hoffnung. Zurzeit sind es etwa 360 Tiere in zehn Clans. Zwischen den Großfamilien gibt es nur selten Ärger.

Strände und Meeresfrüchte hat die Kaphalbinsel genug. Nur wenige Meter vor den Stränden Südafrikas lauert der berüchtigte weiße Hai. Besonders in der Gegend um Gaansbaai, gut hundert Kilometer südöstlich von Kapstadt, wird der Große Weiße - wie er hier genannt wird - das ganze Jahr über gesichtet.


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Die feuchten Luftmassen des Indischen Ozeans bilden die Hauptniederschlagsquelle. Deshalb werden die größten Regenmengen an der Südostküste des Landes festgestellt. Etwa 85% des Regenwassers bewässern nur ein Viertel des Landes, da die drei weiteren Teile weniger als 550 mm pro Jahr, das für die Landwirtschaft im Trockenanbau notwendige Minimum, erhalten. Darüber hinaus kommt dem Land das milde Tropenklima mit vereinzelten Phasen starker Dürre zugute.

Monat Jan. Febr. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.
Min. Temp °C 16 16 14 12 9 7 7 8 9 11 13 14
Max. Temp °C 26 26 25 22 19 18 17 18 18 21 23 24
Feuchtigkeit % 63 66 71 75 78 78 79 78 75 69 65 63
Regentage 3 2 3 6 9 9 10 9 7 5 3 3

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Südafrika kann sich eines enorm artenreichen Tierbestands rühmen, doch sind viele Arten vom Aussterben bedroht und die Mehrzahl ist auf Wildreservate beschränkt. Dort findet man u.a. Löwen, Leoparden, Nashörner, Elefanten, Flußpferde, Giraffen, Antilopen, Strauße und Hyänen. Insgesamt gibt es acht Schutzgebiete einschließlich des berühmten Krüger-Nationalparks und des Addo-Elephant-Nationalparks bei Port Elizabeth an der Südküste. Alle tragen dazu bei, daß die südafrikanische Tierwelt erhalten bleibt.


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In jedem Winter treibt es Sardinen im wahrscheinlich größten Fischschwarm der Welt an Südafrikas Ostküste entlang in Richtung Norden. Sie folgen dem kalten Benguelastrom, in ihrem Schlepptau eine ganze Armee gefräßiger Räuber: Delfine, Haie, Pelzrobben, Kaptölpel - und Menschen. Von Land aus, zu Wasser und aus der Luft werden die Heringsfische bedrängt.


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Es besteht eine allgemeine Schulpflicht von 7-16 Jahren, die auch zu 100% eingehalten wird. Damit ist Südafrika das einzige Land in Afrika, in dem alle Kinder die Schule besuchen können.


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Die mit Abstand populärste Sportart unter der schwarzen Bevölkerung ist Fußball. Die südafrikanische Fußballnationalmannschaft, von den Fans Bafana Bafana (von isiZulu: unsere Jungs) genannt, konnte sich zweimal für die Endrunde um die Fußball-Weltmeisterschaft qualifizieren (1998 und 2002). Nach einem erfolglosen Bewerbungsversuch erhielt das Land als erste afrikanische Nation der Zuschlag für die Ausrichtung der WM 2010. Ein weiterer Erfolg der Fußball-Nationalmannschaft ist der Gewinn der Afrikameisterschaft im Jahr 1996.

Die wichtigste Sportart der Weißen ist Rugby, gefolgt von Kricket. Während der Apartheid waren diese beiden Sportarten nahezu ausschließlich der weißen Minderheit vorbehalten.


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In Südafrika wird gerne Braaivleis gegessen. Das ist Bratfleisch aus Rind-, Schweine- oder Hammelfelisch. Vielerorts gibt es auch Boerewors (eine Art Bratwurst), Curries (Gericht aus Huhn, Lamm und Fisch) und Bobotie (ein Lamm-Curry-Auflauf). Besonders an den Küsten des Lanfes werden Fisch und Meeresfrüchte angeboten.


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Ich habe Dir mal ein typisches Lied der Wanderarbeiter aus Südafrika herausgesucht. Wanderarbeiter sind Menschen, die von einem Ort zum anderen wandern, um Arbeit zu finden und ihre Familie zu ernähren.


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Wenn Du hier klickst, kannst Du ein typisches Märchen aus Südafrika von den Zulus, einem Volksstamm,  nachlesen.


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Ich habe Dir mal ein paar deutsche Wörter aufgeschrieben und daneben die gleichen Wörter, wie sie die Kinder und Menschen in diesem Land in Afrikaans sagen.

Null = nul
Eins (ein,eine) = een
Zwei = twee
Drei = drie
Vier = vier
Fünf = vyf
Sechs = ses
Sieben = sewe
Acht = agt
Neun = nege
Zehn = tien
Ja = Ja
Nein = Nee
Danke = Dankie
Vielen Dank = Baie dankie
Bitte schön = Dis 'n plesier
Bitte = Asseblief
Entschuldigen Sie = Verskoon my
Guten Tag = Hallo
Auf Wiedersehen = Totsiens
tschüß = Totsiens
Guten Morgen = Goeiemôre
Guten Tag = Goeiemiddag
Guten Abend = Goeienaand
Gute Nacht = Goeienag

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Das Geld in Südafrika heißt Rand. Ein 200-Rand-Schein sieht so aus:

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sudafrika.png (55226 Byte) Das Staatswappen ist ein Zeichen, das ein Land symbolisiert.

Hier sind ganz viele Symbole versteckt. Fangen wir also an: die Stoßzähne sollen die den Elefanten nachgesagten Eigenschaften Klugheit, Stärke, Mäßigung und Ewigkeit symbolisieren. Die Weizenähren stehen für Südafrikas Landwirtschaft, während der Schild für die geistige Verteidiung steht. Die Menschen im Schild zeigen die Menschlichkeit und Einheit des Landes, der Speer und der Schlagstock seltsamerweise den Frieden. Der Vogel zeigt die Überlegenheit der Nation gegenüber seinen Feinden und der Sonnenaufgang die Willenskraft der Südafrikaner. Die Flügel schließlich sollen die Freiheit der Afrikaner zeigen.


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Die Hymne wurde aus Teilen der vor allem unter der schwarzen Bevölkerung verbreiteten Hymne Nkosi Sikelel' iAfrika und der vor allem unter den Buren verbreiteten Hymne Die Stem van Suid-Afrika, die bis 1994 allein offiziell anerkannt war, zusammengesetzt.

Hier der Text der Hymne:

Herr, segne Afrika.
Gepriesen sei dein Ruhm
Erhöre unsere Gebete.
Herr, segne uns, deine Familie.
Herr, beschütze dein Volk,
Beende du Kriege und Zwistigkeiten.
Beschütze du, Herr, dein Volk;
Volk von Südafrika - Südafrika.
Aus der Bläue unseres Himmels,
Aus der Tiefe unserer See
Über unseren ewigen Bergen
Wo die Gipfel Antwort geben,
Klingt der Ruf der Einigkeit,
Und zusammen stehen wir,
Lasst uns leben und kämpfen für die Freiheit,
In Südafrika unserem Land.

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