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Erdkunde & Natur für Kinder im Fernsehen
Hier findest Du die Sendungen im Fernsehen, die sich mit Erdkunde und Natur für Kinder beschäftige. Die Übersicht wird immer Samstag aktualisiert und entsteht mit freundlicher Unterstützung von http://erdkunde-tv.de .

Samstag, 17.11.2018
07:10 - 07:35, ARD
Die Raubkatzen von Brasilien

Diesmal macht Anna sich in Brasilien auf die Suche dem "König des Dschungels" - dem Jaguar. Keine andere Raubkatze auf dem Kontinent ist größer und stärker. Auf Beutezug nehmen es die wunderschön gefleckten Tiere sogar mit Kaimanen auf, den Krokodilen Brasiliens. Doch die scheuen Jäger zeigen sich in der Wildnis nur selten. Anna braucht schon eine gehörige Portion Glück und die Hilfe von Claudia, die seit vielen Jahren im Pantanal lebt und sich bestens mit den wilden Tieren auskennt. Auf einer Farm stellt Claudia der Tierreporterin Maya und Tupa vor. Die zwei Jaguare wurden als verwaiste Babys gerettet und leben seitdem in einem Gehege. Aus nächster Nähe kann Anna die schönen Raubkatzen bewundern. Ihr geflecktes Fell ähnelt dem Fell des Leoparden. Doch mit einem Trick kann Anna die beiden Tiere auseinanderhalten. Zum Mittagessen gibt es acht Kilogramm Fleisch, dann zeigen die Jaguare beim Fressen ihr kräftiges Raubtiergebiss. Anschließend lernt Anna Tierarzt Ge kennen. Er plant eine spektakuläre Aktion: Mit einer Spezialfalle möchte er einen Jaguar fangen und betäuben, um ihm einen Sender zu verpassen. Damit kann er dann die Laufwege der Raubkatzen und ihr Verhalten besser erforschen. Anna hilft Ge beim Aufstellen der Falle und muss sie sogar testen - das tut allerdings nicht sehr weh. Und dann heißt es warten. Mitten in der Nacht schnappt die Falle zu. Doch ein Jaguar ist nicht hineingetreten, dafür aber die zweitgrößte Raubkatze von Südamerika.

07:35 - 07:50, ARD
Anna und die Haustiere

Ein Aquarium mit bunten Clownfischen, leuchtenden Doktorfischen, lustigen Garnelen, tollen Seeanemonen und exotischen Korallen im eigenen Wohnzimmer - das wär's doch! Aber ganz so einfach lassen sich das Meer und seine Bewohner nicht nach Hause holen ... Tierreporterin Anna stattet Meeresforscher Robert und seinen Meeresfischen einen Besuch ab. Zusammen bauen sie das perfekte Meeresaquarium für Anfänger auf. Dazu gehört viel Technik: Wasser- und Strömungspumpen, Heizstab und Abschäumer. Das Becken füllt Anna mit Salzwasser, und auch die Inneneinrichtung nimmt sie in die Hand: Das Lebendgestein und die Korallen bieten tolle Verstecke für die Meeresfische. Fehlen nur noch die Fische selbst. Anna weiß, wo sie suchen muss: Clownfische verstecken sich in Anemonen, und um Kardinalfische einzufangen, hat Robert einen Kescher. Doch die schönen Fische sind ganz schön flink.

Sonntag, 18.11.2018
05:30 - 05:55, ARD
Expedition Island: Wo die Erde knirscht

Die kleine Insel Island im Norden Europas birgt immer mehr Geheimnisse. Diesmal nimmt Willi zuerst die Erdoberfläche genauer unter die Lupe und erfährt dabei Ungeheuerliches: Island liegt genau auf der Grenze zweier Kontinentalplatten, der eurasischen und der amerikanischen. Diese Platten liegen nicht bewegungslos fest, sondern wandern ein bisschen, verschieben sich. Dann können sie sich auch aneinander reiben, erklärt Tobias. Wenn das passiert, fängt die Erde an zu knirschen und zu beben. Doch meistens sind diese Erdbeben zum Glück so gering, dass keine größeren Schäden entstehen. Islands Landschaft ist einmalig: Es gibt Gletscher, Wasserfälle und mehr als 130 aktive Vulkane. Und eine andere Region sieht kilometerweit aus wie eine Mondlandschaft. Willi staunt nicht schlecht, als sein isländischer Freund Heimir ihm erzählt, dass genau aus diesem Grund amerikanische Astronauten hier für die erste Mondlandung trainiert haben. Wie sich das wohl angefühlt hat? Später stellt sich Willi mitten in den Sprühnebel des Skógafoss, einem gigantischen, unglaublich lauten Wasserfall. Von Hans-Martin erfährt er, dass sich eine spannende Sage um den Skógafoss rankt: Der erste Wikinger, der sich in dieser Gegend niedergelassen hat, soll hinter den Wassermassen eine Truhe mit einem Schatz versteckt haben. Klar, dass Willi diesen Schatz finden möchte und sich gleich auf die Suche macht. Aber danach reizt ihn noch einmal die große Erdspalte. Mit einem Taucheranzug ausgestattet, taucht er in die stille Tiefe des Silfra, in den See direkt über den zwei Kontinentalplatten. Diese Spalte ist weltweit bekannt und berühmt, vor allem für Taucher. Auch, weil man hier unter Wasser so weit sehen kann wie sonst kaum auf der Welt. Gemeinsam mit Tobias wagt Willi den Sprung ins vier Grad kalte Nass und ist gespannt auf einen unglaublichen Moment: Direkt zwischen den beiden Kontinentalplatten berührt er mit der einen Hand Amerika und mit der anderen Eurasien!

08:55 - 09:20, arte
Kleine Hände im Großen Krieg

Ein zwölfjähriges deutsches Mädchen hilft ihrer älteren Schwester, die in einem Krankenhaus verwundete Soldaten pflegt. Als der Oberarzt sich weigert, ein Gasopfer zu behandeln, entschließt sie sich, den Soldaten heimlich allein zu pflegen und schafft es, ihn zu retten. Ihre Empörung ist groß, als er wieder an die Front zurückgeschickt werden soll. Das Mädchen erfährt das große Dilemma der Medizin: Verwundete Soldaten werden nur behandelt, damit sie weiterkämpfen, nicht um geheilt zu werden. Die Fortsetzung des Krieges hat oberste Priorität. Der Erste Weltkrieg hat somit auch die Rolle der Frau in der Gesellschaft verändert.
Montag, 19.11.2018
05:50 - 06:05, RBB
Der Wolf - Killer, Kuscheltier, Wildtier

Warum fallen Wolken nicht vom Himmel? Wovon ernähren sich die Menschen in Zukunft? Wieso kleben Klebezettel? Es gibt auch für Kinder viele Fragen, auf die sie bisher noch keine Antworten bekommen haben. Wissenschaftler aus Berlin und Brandenburg stellen sich der Herausforderung, die Fragen so zu beantworten, dass sie Kinder im Alter zwischen fünf und fünfzehn Jahren verstehen. Im Naturkundemuseum Potsdam erfahren die Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse der Voltaireschule von der Biologin Dr. Ina Pokorny alles über die Geschichte der Wölfe in Brandenburg. Sie erzählt ihnen von den finsteren Jagdmethoden in früheren Zeiten, lässt sie über ein Wolfsfell streichen und gibt ihnen einen Überblick über die Probleme, die die Rückkehr der Wölfe für die Brandenburger aufwirft. In der anschließenden Diskussion in der Wissenschaftsetage Potsdam können die Schülerinnen und Schüler alle Argumente für und gegen die Duldung der Wölfe austauschen und sich so ihre eigene Meinung bilden.

06:05 - 06:20, RBB
Klimawandel in der Arktis

Die Polarforscherin Dr. Sina Muster vom Alfred-Wegener-Institut in Potsdam nimmt die Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse der Voltaireschule mit auf eine Forschungsreise in die Arktis. In der Wissenschaftsetage im Bildungsforum Potsdam erzählt sie von ihren eigenen Reisen dorthin und ihrer Arbeit zur Klimaforschung.

15:25 - 15:55, ARD alpha
So jagt der Gepard

Tierreporterin Anna ist sie nach Namibia gereist - und Namibia ist Gepardenland. Hier leben 3.000 der weltweit noch 10.000 lebenden Raubkatzen. In der afrikanischen Steppe ist er der Schnellste von allen: der Gepard. Mit bis zu 120 Stundenkilometern hetzt er seine Beute. Oft aber ist der Gepard nicht der Jäger, sondern selbst der Gejagte. Die großen Raubkatzen sind vom Aussterben bedroht. Manche Farmer erschießen die tollen Tiere aus Notwehr, weil sie ihre Schafe und Ziegen angreifen. Großwildjäger jagen sie auf Safaris zum Vergnügen. Und weil nur wenige Gepardenjunge die ersten Monate in der Wildnis überleben, steht ihre Existenz auf Messers Schneide. Tierschützer und Biologen setzen sich deshalb seit Jahren für die Geparde ein. Anna besucht die Auffangstation in Naankuse und macht Bekanntschaft mit drei zahmen Geparden. Außerdem erfährt sie, was speziell gezüchtete Hunde zum Schutz der Raubkatzen beitragen können…

Dienstag, 20.11.2018
12:35 - 14:00, MDR
Drei Strolche in der Wildnis

Die Löwin Elsa wurde von Joy Adamson und ihrem Mann George erfolgreich in der Wildnis ausgesetzt und hat drei Junge bekommen. Doch Elsa stirbt plötzlich an einem Virus. Die drei jungen Löwen sind nun auf sich selbst gestellt und für die Wildnis viel zu unerfahren. Vom Hunger getrieben, reißen sie in einem Dorf das Vieh, weshalb sie von den Dorfbewohnern gejagt werden. Joy und George wollen die jungen Löwen retten und in die geschützte Serengeti umsiedeln. Doch dazu müssen Jespah, Gopa und Klein Elsa zunächst eingefangen werden. Die ehemals zahme Löwin Elsa kann sich entgegen jeder Wahrscheinlichkeit in der Wildnis durchsetzen und hat sogar drei Junge bekommen: Jespah, Gopa und Klein Elsa. Die Löwenfamilie besucht ab und zu ihr altes Zuhause bei dem Wildhüterehepaar Joy (Susan Hampshire) und George Adamson (Nigel Davenport). Doch jetzt liegt Löwenmutter Elsa im Sterben, sie hat sich mit einem Virus infiziert. Nach dem Tod von Elsa bleiben die Jungen zunächst verschwunden, was Sorge bereitet, denn es ist nicht klar, ob Elsa ihre Jungen schon genügend auf ein Leben in der Wildnis vorbereiten konnte. Wer wird sich nun um die drei jungen Löwen kümmern? George nimmt seinen Jahresurlaub, um zusammen mit Joy die Kleinen zu suchen, doch ihre Mühen sind zunächst vergeblich. Derweil versuchen Jespah, Gopa und Klein Elsa erfolglos zu jagen - schlimmer noch, durch ihre Unerfahrenheit geraten sie selbst in große Gefahr. Auch die Wilderer sind eine Bedrohung. Um nicht zu verhungern, treibt es die drei Löwen in ein Dorf, denn die Ziegen dort sind auch für unerfahrene Jäger leichte Beute. Die Dorfbewohner sind aufgebracht, fordern Schadenersatz, und Georges Chef John Kendall (Geoffrey Keen) erwartet, dass das Problem ein für alle Mal gelöst wird. Die jungen Löwen sind eine Gefahr für die Dörfer - und sie sind deshalb in Kenia selbst in Lebensgefahr. Joy und George beschließen, die Löwen in das geschützte Gebiet der Serengeti umzusiedeln. Allerdings braucht das Einfangen der Löwen viel Zeit, und so viel Urlaub hat George nicht mehr. Zum Bedauern seines Chefs Kendall legt George sein Amt als Wildhüter nieder, um sich der Rettung der Löwen widmen zu können. George und sein Mitarbeiter Makedde (Shane De Louvres), der ebenfalls kündigt, um bei George zu bleiben, versuchen mit Lebertran und Fleisch, das Vertrauen der Löwen zu gewinnen und sie gleichzeitig von den Dörfern fernzuhalten. Nach einer Überschwemmung und weiteren dramatischen Rückschlägen gelingt es endlich, die Löwen in die Fallen-Käfige zu locken. Doch auch auf der Fahrt in die 700 Meilen entfernte Serengeti sind unerwartete und gefährliche Situationen zu meistern.

15:30 - 15:55, ARD alpha
Praktikum bei den Pinguinen

Tierreporterin Anna ist an der Küste im Süden Namibias gestrandet. Hier wirft sie ein Auge auf einen besonders lustigen Vogel: den Brillenpinguin. Mit dabei ist die Tierforscherin Jessica, die seit vielen Jahren die Bestände der Kolonien kontrolliert. Heute hilft Anna ihr bei ihrem Pinguin-Alltag: kranke Tiere füttern, mausernde Pingus zählen, junge Küken wiegen und Hilfsnester saubermachen. Dabei hatte Anna in Afrika gar keine Pinguine erwartet. Doch im Süden des Kontinents ist das Meer kalt und voller Fischschwärme. Auf den vorgelagerten Inseln nisten deshalb große Kolonien. An Land watscheln die Brillenpinguine tollpatschig mit abstehenden Stummelflügeln herum, hecheln wie Hunde und schnappen nach dem Nachbarn. Doch im Wasser sind sie wie verwandelt: dort entpuppen sie sich als gut getarnte Schwimmkünstler. Sie tauchen, jagen nach Fischen und schießen aus dem Wasser heraus - immer auf der Hut vor ihren Feinden, den Seebären oder Haien. Doch die Brillenpinguine an der afrikanischen Küste sind bedroht. Sie finden durch Überfischung immer weniger Nahrung für den Nachwuchs; Ölkatastrophen haben zudem den Bestand der Tiere in den letzten Jahrzehnten drastisch reduziert.

Mittwoch, 21.11.2018
15:30 -15:55, ARD alpha
Das Tannenzapfentier

In der Savanne Namibias macht Tierreporterin Anna heute Bekanntschaft mit einem Pangolin. Das außergewöhnliche Lebewesen ist das einzige Säugetier mit Schuppen von Kopf bis Schwanz. Deswegen heißt es auch Schuppentier. Mit einem Tannzapfen auf vier Beinen könnte man es aber auch verwechseln. Pangolins sind nachtaktiv, sehr scheu und vom Aussterben bedroht. Annas Chancen, sie in der freien Wildbahn zu beobachten, sind also gleich Null. Aber in Marias Auffangstation kann sie ein junges Schuppentier sogar auf den Arm nehmen. Honey Bun ist vier Monate alt, verwaist und hätte ohne Ersatzmama Maria keine Überlebenschance. Nach einem gründlichen Tiercheck unternehmen Honey Bun, Maria und Anna einen langen Spaziergang. Dabei kann die Reporterin das Tier beobachten: wie es auf den Hinterbeinen läuft, wie es mit seinen Grabkrallen nach Ameisen buddelt, wie es auf Toilette geht und wie es sich mit seiner langen Zunge zwischen den Schuppen putzt. Am Ende des Tages steht fest: so ein ulkiges Lebewesen hat Anna noch nie gesehen.
Donnerstag, 22.11.2018
15:30 - 15:55, ARD alpha
Bunt wie ein Wildhund

In Namibia begegnet Tierreporterin Anna dem Afrikanischen Wildhund. Kaum ein Tier ist so gefährlich und unbeliebt. Es hat den Ruf eines brutalen Killers. Dabei ist das Raubtier der wohl effektivste Jäger Afrikas - ein Gesundheitspolizist. Ein Wildhund jagt meistens schwache und kranke Tiere und tötet sie rascher als jeder andere Räuber. Außerdem ist kein hundeartiges Raubtier so sozial und betreut so aufmerksam seine Jungen. Aber der Afrikanische Wildhund ist kurz vorm Aussterben. In Namibia leben in freier Wildbahn gerade noch 300 Tiere. Obwohl es seit Kurzem verboten ist, werden sie immer noch geschossen. Außerdem raffen Krankheiten wie Tollwut ganze Rudel dahin. Ohne Schutz der Raubtiere verschwinden sie bald von unserer Erde. In der Auffangstation Naankuse besucht Anna Jaku und Janka, zwei verwaiste Wildhundwelpen. Die müssen beim Tierarzt gewogen, geimpft und untersucht werden. Ohne Narkose geht das allerdings nicht. Anna packt tatkräftig mit an. Richtig laut wird es bei dem 13-köpfigen Rudel, denn die kriegen ein Warzenschwein serviert. Und Anna steht vor einer großen Mutprobe…
Samstag, 24.11.2018
07:10 - 07:35, ARD
Wie schlau ist der Fuchs?

Schlau wie ein Fuchs begibt sich Paula diesmal im tschechischen Böhmerwald auf Spurensuche. Dabei hilft ihr Jan, ein echter Wald- und Wiesenexperte: So ganz einfach ist es nämlich gar nicht, dem scheuen Meister Reineke im Wald auf die Schliche bzw. auf die Spur zu kommen. Doch Paula wäre nicht Paula, wenn sie nicht trotzdem versuchen würde, alles über den Fuchs herauszufinden, was es nur herauszufinden gibt. Vom Fährtenlesen, über den Fuchsbau, bis hin zur genauen Untersuchung eines Kothaufens, der sogenannten "Losung" - alles ist für Paula spannend. Zum Höhepunkt ihrer Reise wird ihre Begegnung mit zwei acht Wochen alten Fuchskindern. Die beiden süßen Racker haben ihre Fuchsmama verloren und sollen von Paulas Begleiter Jan aufgezogen werden. Klar, dass hier Paulas Herz höher schlägt, als sie die beiden füttern darf. Und prompt geht beim Fläschchen geben auch gleich einiges schief.

07:35 - 07:50, ARD
Anna und die Haustiere

Bernhardiner sind die Schweizer Nationalhunde. Früher wurden sie zu Lawinenhunden ausgebildet, heute sind sie dafür zu groß und zu schwer. Die "sanften Riesen" gelten als die zweitschwerste Hunderasse der Welt. Ob sie sich trotzdem als Familienhunde eignen? Anna trifft Siglinde mit ihren beiden Bernhardinern Vera und Weno. Sie erfährt, dass sich die treuen Bernhardiner gut als Haustiere für Familien mit Kindern eignen - vorausgesetzt man stört sich nicht an ihrem Gesabber. Anna lernt auch Veras neun Bernhardinerwelpen kennen und wird gleich von der frechen Bande überfallen - natürlich wollen sie gleich mit ihr spielen und kuscheln.

Sonntag, 25.11.2018
08:55 - 09:20, arte
Kleine Hände im Großen Krieg

Ein elfjähriges Mädchen gibt einem 18-jährigen Jungen eine weiße Feder – als Zeichen, dass er ein Feigling ist. Das überzeugt ihn, sich doch freiwillig zum Kriegsdienst zu melden. Nachdem er nach Frankreich aufgebrochen ist, trifft sie seine blinde Großmutter, die ohne ihren Enkel ganz allein ist. Schließlich erfährt sie, dass der Junge an der Front getötet wurde. Das Mädchen fühlt sich schuldig und verschweigt der Großmutter die traurige Nachricht. Als Schottland Ziel eines Zeppelinangriffs wird, realisiert sie, dass der Krieg nicht weit weg ist, sondern direkten Einfluss auf ihr Leben hat. Sie beschließt, der Großmutter doch die Wahrheit zu sagen. Der Krieg im Kopf ist genauso wichtig wie der auf dem Schlachtfeld. Der Krieg endet nicht, wenn die Kugeln verbraucht sind, sondern erst, wenn der Wille zum Kämpfen gebrochen ist. Seit dem Ersten Weltkrieg haben Regierungen auf der ganzen Welt wieder und wieder ihre Bürger durch Propaganda getäuscht, um sie von unbeliebten Maßnahmen zu überzeugen.
17:00 - 18:30, 3SAT
Der weiße Löwe

Der weiße Löwe Letsatsi muss sich, von seinem Rudel ausgestoßen, allein in der Wildnis behaupten. Der Shangaan-Junge Gisani rettet ihn vor einer Hyäne und beschließt, ihn weiter zu beschützen. Beim renommierten Kinderfilmfestival "Lucas" in Frankfurt erhielt der Film den Publikumspreis. Bei den Südafrikanischen Film- und Fernsehpreisen (SAFTA) wurde er für die Beste Kamera und die Beste Musik ausgezeichnet. An einem Lagerfeuer hat sich eine Gruppe von Kindern versammelt, um sich von einem alten Mann eine aufregende Geschichte erzählen zu lassen: Vor vielen Jahren wurde im Tal des südafrikanischen Shangaan-Volkes ein weißer Löwe geboren, der "Letsatsi" genannt wurde. Eine uralte Legende besagt, dass diese überaus seltenen Tiere als Botschafter der Götter dem Volk Glück und Wohlstand bringen. Von seinem Rudel hingegen wird er wegen seines weißen Fells ausgegrenzt. Von klein auf muss Letsatsi lernen, sich zu behaupten und sich gegen immer neue Feinde zur Wehr setzen. Als er eines Tages von einer Hyäne bedroht wird, rettet ihn der Shangaan-Junge Gisani. Er weiß um die Bedeutung des weißen Löwen für sein Volk und fühlt sich fortan als dessen Beschützer. So vergehen Jahre, in denen Letsatsi zu einem stattlichen und kraftvollen Löwenmännchen heranwächst und Freundschaft mit einem erfahrenen Löwen namens Nkulu schließt. Aus Gisani, der seinem Freund immer wieder durch die Wildnis folgte, wird ein versierter Fährtenleser. Eines Tages aber wagen die Löwen sich auf der Futtersuche in ein von Menschen bewohntes Gebiet vor, und Nkulu wird von einem Farmer erschossen. Auch Letsatsi schwebt in Gefahr: Die Nachricht vom Auftauchen eines weißen Löwen ruft einen skrupellosen Großwildjäger auf den Plan. Dieser sieht in dem seltenen Tier vor allem eine prunkvolle Trophäe und setzt alles daran, Letsatsi zu erlegen. Ausgerechnet Gisani soll ihm als Fährtensucher dabei helfen.

Montag, 26.11.2018
15:25 - 15:55, ARD alpha
Frech wie ein Marder

Eigentlich wollte Anna mit dem Auto fahren. Doch jemand hat die Kabel ihres Wagens böse zugerichtet. Die Tierreporterin hat eine Ahnung, wer das gewesen sein könnte. Und ihr Verdacht wird bestätigt: Henry, der Leiter des Otterzentrums Hankensbüttel, erkennt sofort, dass es nur ein Steinmarder gewesen sein kann. Doch zunächst lernt Anna Franzi kennen, einen Baummarder. Sie ist fasziniert von der flinken Franzi, die blitzschnell Bäume hoch- und runterklettern kann und geschickt über Äste balanciert. Das ist so elegant - dagegen wirkt eine Katze langsam und plump. Am meisten beeindruckt die Tierreporterin aber der Moment, als Franzi zwei Meter weit durch die Luft springt. Baummarder leben in Wäldern und sind scheu, deshalb kriegen wir sie selten zu Gesicht. Ihr größter Feind ist das Auto. Viele Tiere werden überfahren. Deshalb versucht Henry herauszufinden, wie ein Zaun aussehen muss, damit ein Marder nicht drüber klettern kann. Die Reporterin lernt auch ein Steinmarder-Pärchen kennen, das in einer Scheune wohnt. Im Gegensatz zu den Baummardern leben Steinmarder in der Nähe des Menschen. Die sind davon nicht immer begeistert, denn Steinmarder sind verspielt und neugierig. Auf manchen Dachböden richten sie viel Unfug an. Genau wie in Autos, in denen sie sich gerne verstecken.
Dienstag, 27.11.2018
15:30 - 15:55, ARD alpha
Klug wie ein Rabe

Sind Raben wirklich so klug? Und warum gelten sie als Unglücksboten? Um das herauszufinden besucht Anna Marco, einen Filmtiertrainer, der in der Nähe von Hamburg wohnt. Hier lernt Anna Kolkraben Penny kennen und ist auf Anhieb fasziniert von dem aufgeweckten und neugierigen Vogel. Es ist nicht leicht, einen so klugen und vorwitzigen Vogel zu halten. Marco muss sich immer wieder neue Spiele für Penny ausdenken, damit sie sich nicht langweilt. Gemeinsam mit Anna präsentiert er der Kolkraben-Dame eine Kiste mit Futter. Penny muss erst herausfinden, wie sie die Kiste öffnen kann, bevor sie an die Leckerbissen herankommt. Zu Annas Überraschung stürzt sich Penny nicht sofort darauf, sondern umrundet erst mal vorsichtig das unbekannte Ding. Sie bleibt immer auf der Hut - so kann sie nicht von etwas völlig Unerwartetem überrascht werden. Ganz schön clever! Penny ist nicht der einzige Rabenvogel, der bei Marco lebt. Er zeigt Anna noch "die anderen": drei Wochen alte Dohlen. Sie schlingen gierig die Fleischstücke herunter, die sie von Anna bekommen. Frisch gestärkt hüpfen sie danach einfach von der Hand und Anna muss zusehen, dass sie die frechen Dohlen schnell wieder einfängt.

Mittwoch, 28.11.2018
15:30 -15:55, ARD alpha
Wo klettert der Steinbock?

Wo bitte geht's zum Steinbock? Immer bergauf! Das ist ganz schön anstrengend - doch die Mühe lohnt sich, stellt Anna schnell fest. Auf ihre ersten Steinböcke und deren Pflegerin Hanna trifft sie im Alpenzoo Innsbruck. Am meisten fasziniert Anna das gewaltige Horn der erwachsenen Böcke. Dem - und anderen Teilen des Tieres wie dem Herzkreuz - haben die Menschen früher sogar Heilkräfte nachgesagt. Das hat dazu geführt, dass die Steinböcke vor 100 Jahren fast ausgerottet waren. Heute gibt es sie wieder in den Alpen. Doch die Gruppen sind klein, deshalb wildert der Alpenzoo Innsbruck regelmäßig junge Steinböcke aus. Und dieses Mal ist Anna live dabei. Sie begleitet fünf junge Tiere auf ihrem Weg in die Freiheit. Der Weg dahin ist aufregend: Anna hilft Tierarzt Matthias, die Steinböcke zu betäuben, damit sie ohne Stress in ihre Transportboxen getragen werden können. Mit dem Auto geht es bis ins Zillertal. Danach ist Schleppen angesagt. Anna und Hanna tragen die Box mit Geiß Rosie tapfer den Berg hoch. Und dann kommt der große Moment: die Tierreporterin zieht die Schiebetür der Transportbox hoch und die Steinböcke springen in die Freiheit.

Donnerstag, 29.11.2018
15:30 - 15:55, ARD alpha
Im Revier der Tiger

Anna ist heute auf die Suche nach einer der größten Raubkatzen der Erde: dem Tiger. Genauer gesagt, dem Sumatra-Tiger. Der Regenwald der indonesischen Insel Sumatra ist sein Zuhause. Doch die majestätischen Tiere zeigen sich nur selten. Erstens sind sie sehr scheu, und zweitens gibt es nur noch knapp 400 Tiere dieser Unterart. Sumatra-Tiger sind vom Aussterben bedroht. Die Raubkatzen werden aus ihren Wäldern vertrieben und wegen ihres Fells und der Knochen gejagt. Was man für ihren Schutz tun kann, erfährt Anna von Alex. Zusammen mit dem Biologen stellt sie im Dschungel von Sumatra eine Kamerafalle auf. Anhand der Tigeraufnahmen kontrolliert und beobachtet Alex den Tigerbestand im Nationalpark. Auch Wilderer, die im Schutzgebiet ihr Unwesen treiben, werden von den selbstauslösenden Kameras erwischt. Aber mehr als eine Tigerspur sieht Anna in der Wildnis nicht. Deshalb besucht sie eine Aufzuchtstation auf der Insel Java. Einen Tag lang darf sich die Reporterin um Tigerkater Bimo kümmern. Zusammen mit Tierschützer Stephan macht sie sein Gehege sauber, bereitet das Mittagessen vor und schaut sich seinen stolzen Nachwuchs an. Und zum Schluss fährt sie mitten ins Gehege der majestätischen Tiger. So nah kommt in der Wildnis niemand an die größten Raubkatzen der Erde.