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Erdkunde & Natur für Kinder im Fernsehen
Hier findest Du die Sendungen im Fernsehen, die sich mit Erdkunde und Natur für Kinder beschäftige. Die Übersicht wird immer Samstag aktualisiert und entsteht mit freundlicher Unterstützung von http://erdkunde-tv.de .

Samstag, 19.01.2019
05:30 - 05:55, ARD
Wer ist heiß auf Schnee und Eis?

Heiß auf Schnee und Eis sind auf jeden Fall die Wintersportler: Für sie geht ja ohne Schnee gar nichts. Die Bedingungen für den Abfahrtslauf in Gardena in Südtirol sind gut, viel Sonne und genug Schnee! Reporter Willi ist beim Training dabei und erfährt, wie die Piste abfahrtstauglich gemacht wird. Wahnsinn, mit welchem Tempo die Rennläufer den Hang heruntersausen! Um mehr über Schnee zu erfahren, reist Willi in die Schweiz. Im Eidgenössischen Institut für Schnee- und Lawinenforschung in Davos wird die weiße Pracht wissenschaftlich untersucht. Hier erfährt Willi zum Beispiel, wie Schnee überhaupt entsteht, und auch, dass Schnee nicht gleich Schnee ist. Dazu gräbt Willi ein Schneeprofil, an dem man die einzelnen Schichten erkennen kann. Eine Probe davon bringt er gleich ins Labor. An der Lawinenrutsche wird klar, dass Schnee nicht nur schön, sondern auch gefährlich sein kann. Ist er an steilen Hängen zu schwer, rutscht er mit großer Geschwindigkeit den Berg herunter und reißt alles mit sich. An einem Testfeld forschen Wissenschaftler, wie man Lawinenunglücke vermeiden kann. Im Engadin erfährt Willi dann, wie man in Schnee und Eis (über-)leben kann, nämlich in einem Iglu. Beim Bau lernt Willi, worauf man achten muss, damit es innen wärmer ist als draußen. Ganz in der Nähe, auf über 2000 Meter Höhe, entsteht sogar eine ganze Hotelanlage aus Schnee. Und schließlich wartet noch eine echte Herausforderung: Professionell ausgerüstet und mit Unterstützung von Bergführern klettert Willi einen gefrorenen Wasserfall hinauf. Nach dieser Anstrengung kann er oben die Belohnung wirklich gut gebrauchen: ein schönes, kaltes Eis!

07:10 - 07:35, ARD
Knochen für den Bartgeier

"Lämmergeier" wurde früher der Bartgeier voller Angst genannt. Denn damals glaubten die Menschen, der Bartgeier würde kleine Lämmer reißen und sogar Babys aus den Kinderwagen rauben. Deshalb ist der Bartgeier, der größte Greifvogel Europas, in den Alpen bereits beinahe ausgerottet. Anna will mehr über den größten Greifvogel Europas wissen und besucht Hans in der Eulen- und Greifvogelstation Haringsee in Österreich. Hier zieht Hans junge Bartgeier groß, damit sie ausgewildert werden können. Anna ist beeindruckt von dem schönen Vogel. Und sie kann auch verstehen, dass er furchteinflößend ist: Wenn er seine Flügel ausbreitet, hat er eine Spannweite von fast drei Metern! Aber Angst muss niemand vor ihm haben. Als Aasfresser ernährt sich der friedliche Vogel nur von toten Tieren. Genauer gesagt: Er frisst vor allem Knochen und nicht, wie seine Geier-Kollegen, Fleisch. In der Schweiz darf Anna zwei Bartgeier-Junge auswildern. Noch werden die kleinen Geier jeden Tag von der Biologin Franziska gefüttert. Doch schon bald werden sie flügge und, wenn alles gut geht, ein wunderbares wildes Leben in den Alpen führen.

07:35 - 07:50, ARD
Anna und die Haustiere

"Schlangen in der Wohnung? Auf keinen Fall!" So reagieren Eltern oft, wenn sich Kinder eine Schlange als Haustier wünschen. Auch Anna muss erstmal schlucken, als sie Tierarzt Markus trifft, einen großen Python zu verarzten. Doch Markus beruhigt die Reporterin schnell. Er zeigt ihr eine Schlange, die sich als Haustier besser eignet: die Kornnatter. Anna ist begeistert von den schönen, bunten Tieren, die zum Glück nur eineinhalb Meter lang werden. Ein perfektes Terrarium einzurichten ist aber gar nicht so einfach! Aber auch Kornnattern fressen gern Mäuse. Zwar keine lebenden - darüber ist Anna schon mal heilfroh - trotzdem ist es ein seltsames Gefühl für die Reporterin, als sie die Maus ins Terrarium hält und die Schlange zuschnappt. Wer das nicht kann, sagt Markus, kann auch keine Schlange halten. Denn etwas anderes fressen diese Tiere nun mal nicht.

07:50 - 08:15, ARD
Der Polar-Check

Der Nordpol und der Südpol liegen am nördlichen und südlichen Ende der Erde. Die Pole sind die kältesten Regionen der Erde, am Südpol hat es manchmal sogar minus 90 Grad! Menschen, Tiere und Pflanzen können dort kaum überleben. Trotzdem sind die Pole für Forscher ganz besonders spannend: Denn sie sind überaus wichtig für das Klima auf der ganzen Welt. Warum das so ist, welche Tiere dort leben, und wie Polarforscher in der Eiseskälte forschen, das checkt Tobi in dieser Folge. Für seinen ersten Kinofilm war der Checker drei Wochen mit seinem Team in der Nähe des Nordpols, in Grönland. Das ist die größte Insel der Welt und fast komplett mit einem dicken Eispanzer bedeckt. Damit Tobi gut vorbereitet ins Ewige Eis aufbricht, trifft er sich vorab in Bremerhaven mit Polarforscherin Sandra vom Alfred-Wegener-Institut. Sie fährt mit der "Polarstern" auf große Forschungsreisen. Die "Polarstern" ist ein Forschungsschiff, das jedes Jahr im Winter zum Südpol und im Sommer zum Nordpol fährt. An Bord sind neben Sandra noch über 50 weitere Wissenschaftler. Ausgerüstet mit Polarforscheranzügen, mit denen man es im Eis bei Temperaturen bis zu -38 Grad aushalten kann, macht sich Tobi auf den Weg nach Grönland. Mit dem Grönländer Geo fährt er aufs Meer, wo die Eisberge schwimmen. Tobi checkt, wie Eisberge entstehen, und fährt mit dem Boot ganz nah an die Stelle, an der ein Gletscher ins Meer ragt. Manchmal brechen riesige Teile ab - ein großes Spektakel! Doch Tobi erfährt auch: Wegen des Klimawandels schmilzt das Eis an den Polen immer schneller, und Tiere und Menschen sind dadurch in echter Gefahr. Dann fliegt Tobi mit seinem Team ins Forschungscamp mitten auf dem grönländischen Eispanzer: Der sieht aus wie eine Wüste aus Eis, hunderte von Kilometern kein Dorf, kein Haus. Er checkt, warum die Polarforscher ausgerechnet an diesem entlegenen Ort forschen, wie sie dort wohnen, und auch, wo Polarforscher im Ewigen Eis aufs Klo gehen.

Sonntag, 20.01.2019
05:30 - 05:55, ARD
Wo läuft das Schiff vom Stapel?

In einer Werft natürlich - doch dazu muss es erst einmal gebaut werden. Wie das vor sich geht, das will Willi diesmal wissen. Genau richtig mit seinen Fragen ist er bei einer Werft in Emden. Gerade werden hier mehrere Containerschiffe gebaut und Schiffbauingenieur Friedrich zeigt Willi die einzelnen Arbeitsschritte. Ausgangsmaterial sind tonnenschwere Stahlplatten. Nach Plänen aus der Konstruktionsabteilung werden die einzelnen Schiffs-Bauteile herausgeschnitten. Allerdings nicht etwa mit einer Säge, sondern mit einer über 1000 Grad heißen Gasflamme! Stück für Stück werden die Teile dann in gigantischen Werkshallen zusammengeschweißt. Die Endmontage des Schiffes findet draußen im Freien statt, nah am Wasser. Und dann kommt der große Moment: Das Schiff ist so weit fertig, dass es schwimmen kann. Endlich heißt es "Auf zum Stapellauf!". Bei einer Werft in Hamburg ist Willi bei den letzten Vorbereitungen zum Stapellauf der "Cosco Brisbane" dabei. 215 Meter ist das Containerschiff lang. Schiffsbauingenieur Holger erklärt Willi die Ablaufrutsche und überlässt ihm den riesigen Hammer, mit dem die Pallen unter dem Schiff losgeschlagen werden müssen. Doch keine Sorge, in Fahrt kommt das Schiff erst, wenn auch noch die Stopper gelöst werden. Taufpatin des Schiffes ist die Frau eines Hamburger Politikers, und sobald die Champagnerflasche am Bug des Schiffes zerspringt, gleitet es die gigantische Rutsche rückwärts ins Hafenbecken. Gute Fahrt "Cosco Brisbane"!
08:00 - 08:25, arte
Kinder entlang der Seidenstraße

Wenn ein Mädchen in Nepal verheiratet wird, gibt ihre Familie der Familie des zukünftigen Bräutigams Geld oder Wertsachen. Das nennt man Mitgift. Es ist dort üblich, dass ein Mädchen mit 14 Jahren verheiratet wird. Poonam ist 14 Jahre alt. In der Schulpause verkündet sie stolz, dass sie bald heiraten wird. Als ihre Freundinnen daraufhin Schauergeschichten über die arrangierten Ehen anderer Mädchen erzählen, dämmert es Poonam, dass sie nichts über ihren künftigen Ehemann und ihre Schwiegerfamilie weiß. Sie weiß nur, dass sie in wenigen Tagen in deren Haus umziehen und deren Regeln befolgen muss. Wird sie sich in die neue Familie einfinden können? Und wird sie weiter zur Schule gehen dürfen? Vor der Hochzeit gibt Poonams Mutter ihrer Tochter wertvolle Ratschläge, wie es ihr leichter fallen wird, sich in die neue Familie einzugliedern. Sie selbst hatte Poonams Vater schon im Alter von neun Jahren geheiratet. Bei der Hochzeit weint Poonam trotzdem bitterlich, als sie sich von ihrer Mutter trennt. Neun Monate später bringt Poonam einen gesunden Jungen zur Welt und erfüllt damit die Träume ihrer eigenen Familie und der ihres Mannes. Poonam hat großes Glück, denn ihr Mann entpuppt sich als toller Freund und sie verliebt sich in ihn. Obwohl sie verheiratet ist, darf sie ein Teenager bleiben.
08:50 - 09:15, arte
Schau in meine Welt!

Der Stapel von Tierhäuten ist fast zweimal so hoch wie Ridoy. Mit seinen schmächtigen Armen lädt sich der 12-Jährige die schweren und schmutzigen Felle auf den Kopf. Dann setzt er vorsichtig einen Fuß vor den anderen. Sein Weg führt direkt über den Fluss. Der ist so voller Müll, dass Leichtgewichte wie er auf ihm laufen können. Seit seinem zehnten Lebensjahr arbeitet Ridoy in einer Lederfabrik im Gerberviertel Hazaribagh in Dhaka, der Hauptstadt von Bangladesch. Unter harten und gesundheitsschädigenden Bedingungen stellt Ridoy hier das Leder für Schuhe, Kleidung und Taschen her. Seine Eltern können es sich nicht leisten, ihn und seine drei Geschwister in die Schule zu schicken. Sie brauchen das Einkommen der Kinder, um die Familie durchzubringen. Eines Tages lernt Ridoy einen Mitarbeiter der Hilfsorganisation Sohay kennen, der ihn ermutigt, zur Schule zu gehen und dadurch den Teufelskreis von existenzieller Armut zu durchbrechen. Ridoy erkennt für sich: „Ohne Schule wird man nichts im Leben!“ Der ehrgeizige Junge strengt sich an, lernt lesen, schreiben und rechnen. Doch als die Mitarbeiter der Hilfsorganisation einen Platz für ihn in der 2. Klasse einer nahe gelegenen staatlichen Schule finden, macht die Nachricht die Runde, dass alle Gerbereien in Hazaribagh wegen der schlimmen Verschmutzungen schließen werden. Für Ridoy eine große Gefahr, denn fast seine gesamte Familie arbeitet in den Fabriken und jedes Einkommen zählt. Werden seine Eltern es Ridoy trotzdem ermöglichen, die Schule zu besuchen? Kann sein Leben sich ändern? Schafft er es, als Einziger in seiner Familie eine Ausbildung zu machen?
Montag, 21.01.2019
15:25 - 15:50, ARD alpha
Bärengeschwister - Erste Begegnung

Tierreporterin Paula steht vor einem einzigartigen Abenteuer: sie darf helfen zwei Braunbärenbabys großzuziehen. So unglaublich das auch klingt, es wird Paulas bisher größte Herausforderung. Lilly und Ben, so heißen die sechs Wochen alte Braunbären, haben ihre Bärenmama verloren. Paulas Tierfreund Vaclav Chaloupek, Vasek genannt, hat die Geschwisterchen in seinem Waldhaus in Tschechien aufgenommen und will sie von Hand mit Paulas Hilfe großziehen. Was alles auf Paula zukommen wird, weiß sie noch nicht. Aber eins steht fest: es wird das Abenteuer ihres Lebens.
Dienstag, 22.01.2019
15:30 - 15:55, ARD alpha
Bärengeschwister - Erster Ausflug

Das Abenteuer geht weiter: Paula darf ihrem Tierfreund Vasek dabei helfen, die zwei kleine Braunbären Lilly und Ben großzuziehen. Und es gibt aufregende Neuigkeiten. Die Bärengeschwister haben Laufen gelernt. Damit steht dem ersten gemeinsamen Ausflug in den Wald nichts mehr im Wege. Lilly und Ben entdecken eine neue Welt: ihren natürlichen Lebensraum. Auf noch etwas wackeligen Pfoten geht die Reise los. In jedem Schlammloch wird geplanscht, an jeder Pflanze geschnuppert. Paula muss tierisch aufpassen, dass ihre zwei Rabauken nicht abhauen. Zu spät: schon sitzt ein Bärchen hoch oben im Baum. Die Bärengeschwister können nämlich nicht nur laufen, sondern auch toll klettern. Das ist ihnen angeboren. Paula kommt da nicht hinterher. Mit Bärenlauten lockt Bärenmama Vasek den Ausreißer Ben wieder herunter. Und Paula bekommt gleich ihre erste Nachhilfestunde in Sachen Bärensprache. Außerdem bekommt Paula Besuch von Kinderbuchautorin Elke. Elke kennt viele Geschichten über Bären und Indianer und weiß, warum der Teddybär eigentlich Teddybär heißt. Zusammen geht der Ausflug weiter. An einem Wackelstein können Lilly und Ben beweisen, dass sie wirklich bärenstark sind. Auf einem Berg kommen die zwei Racker zum ersten Mal mit Schnee in Berührung. Eine herrlich weiche Unterlage, um unermüdlich herumzutoben. Wie Kinder nun einmal sind. Aber am Ende des ereignisreichen Tages schläft vor allem eine tief und fest: Paula!
Mittwoch, 23.01.2019
06:25 - 06:40, arte
Die gefährlichsten Schulwege der Welt

Vidal lebt auf den schwimmenden Inseln im Titicacasee, der sich in rund 4.000 Meter Höhe über dem Meeresspiegel auf etwa 8.300 Quadratkilometer ausbreitet. Er ist der größte Hochlandsee der Erde und der größte See Südamerikas. Die Schule liegt mitten im See. Unter der sengenden Sonne überqueren der Junge und seine Mitschüler das Wasser in Schilfbooten, die häufig auch noch selbst gebaut sind. Die Kinder organisieren sich in Gruppen und trotzen der Müdigkeit und den Widrigkeiten der Überfahrt.
15:30 - 15:55, ARD alpha
Bärengeschwister - Bärenärger

Paula bekommt Ärger. Ihre zwei jungen Braunbären Ben und Lilly, die sie mit ihrem Tierfreund Vasek großziehen darf, sind abgehauen und haben die Bienenstöcke des Nachbarn überfallen. Kein Wunder, Bären lieben den süßen Honig. Aber der Imker war nicht erfreut.Ihre feine Nase führt Ben und Lilly immer wieder zu neuen Leckerbissen: die Braunbären zerfetzen Müllsäcke, um an die Reste heranzukommen oder brechen in ein Restaurant ein. Die Tierreporterin hat ihre vier Monate alten Racker kaum noch unter Kontrolle. In der dritten Folge „Bärengeschwister“ wird Paula klar, dass ihre zwei Zöglinge langsam zu groß werden für das Gehege bei Vasek. In die freie Natur können sie aber nicht zurück. Dafür haben sie sich zu sehr an Menschen gewöhnt. Ben und Lilly würden immer wieder die Nähe zum Menschen suchen und damit zu einer Gefahr für sie oder sich selbst werden. Was soll also mit ihnen geschehen?Paula trifft sich mit dem Bärenexperten Peter. Vielleicht hat der eine Idee. Sein Rat: ein neues, größeres Bärengehege muss her. Wie das aussehen sollte, baut er mit Paula in Miniatur nach. Paula kann sich nun auf die Suche nach einem artgerechten Bärengehege machen. Vielleicht wird sie ja im Pilsener Zoo fündig. Einem ausgewachsenem Braunbären kommt sie dabei auf alle Fälle zum Greifen nah...
Donnerstag, 24.01.2019
15:30 - 15:55, ARD alpha
Bärengeschwister - Bärenhunger

Paula ist auf der Suche nach einem neuen Gehege für ihre zwei jungen Braunbären. Denn Ben und Lilly werden jeden Tag größer. Das Gehege bei Bärenmama Vasek ist für gemeinsame Wasserschlachten schon bald nicht mehr geeignet. In einem Bärenpark trifft die Tierreporterin den Bärenpfleger Norbert. Der zeigt Paula, wie ein bärengerechtes Gehege aussehen sollte: mit See, Klettergerüst, Bäumen, Höhlen und einer lustigen Futterrolle. Doch leider hat Norbert für Lilly und Ben zur Zeit keinen Platz. Die Suche nach einem neuen Zuhause geht weiter. Bei Paulas Rückkehr in Tschechien erwartet sie eine böse Überraschung. Lilly und Ben haben Durchfall. Wahrscheinlich haben sie zu viele Kirschen gefuttert. Lilly ist dabei sogar ein Kirschkern im Hals stecken geblieben. Glücklicherweise konnte sie ihn gerade noch volles Rohr auf Paula ausspucken. Mit dem Kräuterexperten Hans sammelt Paula im Wald geeignete Heilpflanzen. Über den gesunden Blumenstrauß machen sich die Bären sofort her. Nach Genesung steht einem Ausflug zu Vaseks Jagdhütte nichts mehr im Wege. Wie immer mit den zwei Rabauken geht dabei alles drunter und drüber: sie zertrampeln Paulas Zelt und machen sich über die gegrillten Marshmallows her. Der Spaß hört erst auf, als sich Ben am Feuer ordentlich die Nase verbrennt. Mit Paula und ihren Bärengeschwistern ist wie immer ordentlich etwas los.
Samstag, 26.01.2019
07:10 - 07:35, ARD
Ein Kasuar für den Regenwald

Paula ist in Australien, sie sucht den "Gärtner des Regenwalds". Nein, keinen Menschen, sondern einen Laufvogel, sogar einen der größten der Erde. Der menschenscheue Kasuar sieht aus, als wäre er der Dinosaurierzeit entsprungen. Ein hoher Schild ragt auf seinem nackten, bunten Kopf auf und eine riesige Kralle dient ihm zur Abwehr von Feinden. Warum aber wird er als "Gärtner" bezeichnet? Das möchte Paula unbedingt herausfinden und trifft sich deshalb mit Ben, der den Regenwald, die Heimat der Kasuare, genauestens kennt. Im Wald stellt sich Paula allerdings zuerst einmal ein ganz anderes Geschöpf in den Weg: Die Rankpflanze, die von den Einheimischen recht treffend "Wart-ein-bisschen" genannt wird, lässt sie nicht mehr aus ihren Dornen-Fängen, bis Ben ihr beim Ablösen hilft. Doch dann treffen Ben und Paula auf Spuren eines echten Kasuars: Seine Hinterlassenschaften sind es, deretwegen er als "Gärtner des Waldes" bezeichnet wird: Durch seine Ernährung und seine Ausscheidungen verbreitet er die Samen wichtiger Regenwaldbäume und sorgt so für die Verbreitung und den Fortbestand, zum Beispiel des Schraubenbaums. Diese und viele andere Geschichten über den Kasuar erfährt Paula von Ben und nimmt dabei die Zuschauer mit in ihr australisches Abenteuer.

07:35 - 07:50, ARD
Anna und die Haustiere

Mäuse sind klug, anpassungsfähig und sehen putzig aus. Die meisten Mäuse leben wild, sie sind im Wald ebenso zuhause wie in den Städten. Bei Anja gehören sie mit zur Familie, dort leben sie fast wie in einem "Mäuseparadies". Für die Tierreporterin Anna der ideale Ort, um alles über die kleinen, witzigen Nager zu erfahren. Mäuse sind gerne unter sich, doch sie lieben auch Neues, sind echte Entdecker. Anja und Anna müssen sich eine Menge Spiele überlegen, um die lernhungrigen Tierchen zu beschäftigen. Nebenbei erfährt die Tierreporterin alles, was die Nager zu einem glücklichen Leben unter Menschen brauchen.

Sonntag, 27.01.2019
08:00 - 08:20, arte
Kinder entlang der Seidenstraße

Immer wenn der 13-jährige Ravi mit seinem Bruder auf den Dächern seines Dorfes in Indien auf der Trommel improvisiert, hat er das Gefühl zu fliegen. Ravis Familie bringt seit Generationen Hochzeitsmusikanten hervor. Schon als kleiner Junge begleitete er seinen Vater bei den Aufträgen; von ihm lernte er das Trommeln. Auf Hochzeiten zu spielen, ist eine Begabung und gleichzeitig die Lebensgrundlage der ganzen Familie. Menschen zum Tanzen zu bringen, bereitet Ravi eine unglaubliche Freude. Musik ist die Leidenschaft des 13-Jährigen – und seine einzige Chance, etwas zu erreichen. Als Ravi beginnt, eigene musikalische Wege zu gehen, kommt es zum Konflikt mit dem Vater, seinem bisherigen Mentor und Idol. Der Junge möchte Keyboard-Unterricht in der nächsten Stadt nehmen, um seinem Traum vom Künstlerdasein näher zu kommen. Aber sein Vater fürchtet den Verlust der musikalischen Traditionen der Familie und pocht darauf, dass sein Sohn den von ihm vorgezeichneten Weg geht. Doch es gelingt dem Jungen, sich durchzusetzen und neue Musikstile kennenzulernen. Seine künstlerische Entwicklung ist so überzeugend, dass Ravi schließlich auch die Unterstützung seines Vaters erhält.
Montag, 28.01.2019
15:25 - 15:50, ARD alpha
Bärengeschwister - Bärenabschied

Bärenabschied Es gibt tolle Neuigkeiten! Paula und Vasek haben für ihre zwei jungen Braunbären Lilly und Ben ein geeignetes Gehege gefunden. Bei einer Burg in der Nähe von Prag haben die Bärengeschwister in Zukunft alles, was sie brauchen: Wald, Wasser, Bäume und Schlafplätze. Für Paula bedeutet das aber auch, schweren Herzens von ihren Bären Abschied zu nehmen. Bevor Ben und Lilly ihr neues Zuhause beziehen, machen die vier Freunde einen letzten Ausflug in die herbstliche Landschaft. Jetzt ist nämlich genau die richtige Zeit, um Pilze zu sammeln und die Angel auszuwerfen.