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Erdkunde & Natur für Kinder im Fernsehen
Hier findest Du die Sendungen im Fernsehen, die sich mit Erdkunde und Natur für Kinder beschäftige. Die Übersicht wird immer Samstag aktualisiert und entsteht mit freundlicher Unterstützung von http://erdkunde-tv.de .

Samstag, 22.09.2018
05:30 - 05:55, ARD
Wer traut sich rein in dunkle Höhlen?

Diesmal begibt sich Willi tief unter die Erdoberfläche. Er will wissen, was es in Höhlen Spannendes zu entdecken gibt und wer sie erforscht. In der Maximiliansgrotte bei Nürnberg erklärt ihm der Höhlenforscher Dr. Hans Joachim Götz, wie ein Tropfstein entsteht: Ungefähr 1000 Jahre dauert es, bis ein Tropfstein einen einzigen Zentimeter gewachsen ist! In der Distlergrotte trifft Willi auf Robert und Martin, zwei Unterwasser-Höhlenforscher. Ihr wichtigster Assistent ist dabei ein kleines, selbst gebautes U-Boot mit Kamera. Bevor Martin einen Tauchgang startet, wird das U-Boot per Fernsteuerung auf Erkundungstour geschickt. Auf einem Monitor können die Forscher dann sehen, was sie unter Wasser erwartet. Denn Höhlentauchen ist eine gefährliche Angelegenheit. Richtig abenteuerlich wird's für Willi auch in der Schlüssellochhöhle, einer wilden Höhle, in der sich nur Profis zurechtfinden und in die man nie allein reingehen sollte. Hier ist Willi mit Höhlenforscherin Gertrud unterwegs. Mit Helmlampen, Kletterausrüstung und warmer Kleidung geht's durch enge Gänge und tiefe Schächte, runter bis auf 70 Meter unterhalb des Höhleneingangs. Hier erfährt Willi auch, wie Höhlen entstehen: Über Jahrmillionen ätzt eingesickertes Wasser das Gestein weg, so dass langsam, sehr, sehr langsam immer größere Hohlräume entstehen - Höhlen eben. Und für Höhlenforscher ist es das Größte, diese Höhlen zu entdecken, zu erforschen und genau zu vermessen. Wenn nur nicht der lange Rückweg wäre!

06:00 - 06:20, ZDF
Löwenzahn

Leguan Elvis ist ausgebüxt. Fritz' Idee, ihn übers Radio suchen zu lassen, war erstmal gut. Aber aus der Suchmeldung wird eine Treibjagd. Denn der Radiomoderator hat Angst vor Tieren. Zum Glück hat Fritz eine weitere Idee: Ein eigener Radiosender soll die Sache richten. Die Bärstädter müssen von der Harmlosigkeit des Leguans überzeugt werden, dann helfen sie sicher bei der Suche nach Elvis. So weit, so gut. Nur wie macht man das - ein Radio? Radio bietet Unterhaltung und schafft Meinungen - und das in Echtzeit. Dazu braucht man Technik und gutes Programm. Zusammen mit den Kindern Milena und Luis, den beiden Echsenbesitzern, tüftelt Fritz an der eigenen Radiostation. Ein Name ist schnell gefunden: Radio Elvis. Doch wie überzeugen die jungen Macher ihre Hörer, bei der Suche nach der Echse mitzuhelfen? Am besten mit richtiger Information. Nach anfangs kritischen Anrufern meldet sich schließlich Frau Meyer. Elvis sitzt in ihrem Garten. Herrn Kluthe vom Ordnungsamt gefällt das alles gar nicht. Mit einem Anruf beim Techniker der Netzagentur will er Radio Elvis ein schnelles Ende bereiten und damit wieder die Ordnung in Bärstadt herstellen. Und tatsächlich hört man plötzlich nur noch Rauschen auf der Welle von Fritz' Radio. Der Sender verstummt, bevor Elvis sicher wieder bei Luis und Milena ist. Was tun?

07:10 - 07:35, ARD
Paula und die wilden Tiere

Paula trifft auf eines der schaurigsten Tiere der Erde, die Hyäne. Erschallt ihr gellendes Lachen, stellen sich auch bei Paula alle Haare auf. Der Kiefer des Raubtiers ist so stark, dass es wie ein Kraftpaket Knochen knicken und zermalmen kann als wären sie Streichhölzer. Man sagt über die getüpfelten Vierbeiner, dass sie nur altes, stinkendes Aas fressen. Dabei sind die Hyänen geschickte Jäger. Kilometerweit können die Räuber ihre Beute jagen und reißen. Sie leben in großen Clans, in denen die Weibchen das Sagen haben. Die Männchen haben sich zu benehmen, sonst gibt's eine ordentliche Tracht Prügel. Auf ihrer Suche nach den Hyänen in der afrikanischen Steppe findet Paula einige Spuren: einen weißen Kothaufen, vermutlich Rückstände von zermalmten Knochen, und einen leeren Bau. Doch auch an einer Wasserstelle trifft sie leider nicht auf die furchterregenden Tiere. Allerdings lassen es sich dort Löwen gut gehen. Doch sogar die Könige der Tiere müssen sich vor den gerissenen Jägern in Acht nehmen. In Deutschland besucht Paula eine Tierschule und wagt sich dort ganz nah heran: Nun begegnet sie der Hyäne wirklich - ganz ohne Zaun zwischen sich und dem Tier.

07:35 - 07:50, ARD
Anna und die Haustiere

Vielen Menschen treibt der Anblick einer Spinne den Schweiß auf die Stirn. Und vor Vogelspinnen graut dann wirklich nahezu jedem. Auch Tierreporterin Anna hat großen Respekt vor Spinnen. Trotzdem hat sie sich mit Timm verabredet, denn der hält Vogelspinnen als Haustiere und pflegt ein "Vivarium" in einer Schule. Hier können die Schüler und Schülerinnen Vogelspinnen aufziehen, füttern und auch mal auf die Hand nehmen - wenn sie sich trauen. Unter Timms Anleitung traut Anna sich auch. Und sie erfährt von Timm, dass das Gift einer Vogelspinne nicht stärker wirkt als das einer Wespe. Außerdem sind die Tiere weder aggressiv noch angriffslustig, sondern eher scheu. Auch wenn Spinnen trotzdem nicht jedermanns Sache sind: In Anna haben sie eine neue Freundin gefunden.

08:50 - 19:15, ARD
Weltreise Deutschland 

Vier Moderatoren reisen auf vier Routen rund um die Welt - ohne Deutschland dabei zu verlassen! Das ist die "Weltreise Deutschland"! Dabei treffen Muschda, Anna, Jana und Akeem Kinder und Jugendliche aus den unterschiedlichsten Nationen und lösen spannende Aufgaben. 1. Etappe:

Irland
Janas erstes Reiseziel ist Irland im süddeutschen Landstuhl. Dort soll sie mit den Zwillingen Cillian und Cormac einen "Fast Hornpipe" präsentieren.

Schweiz
Muschda erhält von den Schwestern Anna und Louise eine Einladung zu einem echt schweizerischen Fondue. Als Gastgeschenk soll sie Anke mitbringen - aber sie kennt gar keine Anke ...

Frankreich
Anna trifft in Düsseldorf die 14-jährige Manon auf ein "Manon". Gemeinsam werden die beiden eine französische Köstlichkeit kreieren.

Tschechien
Und für Akeem geht es nach Tschechien - in Dresden. Er muss sich dort von Matej aufs Glatteis führen lassen und das Geheimnis um einen Bully lüften. Denn Matejs Leidenschaft ist Eishockey, der tschechische Nationalsport. Um irgendwann als Profi spielen zu können, besucht er seit zwei Jahren das Sportgymnasium in Dresden.
09:15 - 09:40, ARD
Weltreise Deutschland

Vier Moderatoren reisen auf vier Routen rund um die Welt - ohne Deutschland dabei zu verlassen! Das ist die "Weltreise Deutschland"! Dabei treffen Muschda, Anna, Jana und Akeem Kinder und Jugendliche aus den unterschiedlichsten Nationen und lösen spannende Aufgaben.

Italien
Für Muschda geht es diesmal nach "Bella Italia" in Wolfsburg, wo sie von Max und seinem Vater zu einer echten Pizza-Akrobatin ausgebildet wird.

USA
Jana lernt von der 13-jährigen Kiara, wie man in den USA richtig anfeuert. Und zwar nicht den Grill ...

China
Akeem reist nach China in Berlin. Dort wird er von Jianwei und seinem Meister in die Kunst der Formen eingeweiht.

Peru
Und für Anna geht es nach Südamerika, genauer gesagt nach Peru. Mitten in München trifft sie die zehnjährige Ruth und ihren Tanzpartner Diego und erfährt von ihnen, was es mit dem Geheimnis um das weiße Taschentuch auf sich hat. Zusammen besuchen die drei ein peruanisches Sonnwendfest und erleben die Zeremonie eines Inka-Priesters.
19:30 - 20:15, arte
Die gefährlichsten Schulwege der Welt

Die Danakil-Wüste im Nordosten Äthiopiens ist die heißeste Region der Welt – die Bodentemperatur beträgt hier an manchen Tagen mehr als 60 Grad Celsius. Seit Jahrhunderten ist dieser Ort die Heimat des Volks der Afar. Ihr Leben in der Danakil-Wüste ist rau und ungemütlich. Die Afar sind Halbnomaden und hausen in einfachen Zelthütten. Ihre wenigen Dörfer liegen kilometerweit auseinander, noch viel weiter entfernt ist meist die nächste Schule. Kamele, Ziegen und Schafe sind der wertvollste Besitz der Afar. Das Versorgen der Tiere steht für sie an erster Stelle. Obwohl in Äthiopien offiziell Schulpflicht herrscht, schicken viele ihre Kinder gar nicht oder erst sehr spät zur Schule, denn jede helfende Hand wird gebraucht. Trotzdem wollen mittlerweile immer mehr Afar, dass ihr Nachwuchs Lesen und Schreiben lernt, denn Bildung ist für sie die einzige Hoffnung auf ein besseres Leben. Dafür nehmen sie viel in Kauf: Die Schüler laufen jeden Tag quer durch die Wüste, bis zu 15 Kilometer weit. Schon der Hinweg ist ein täglicher Kampf gegen Hitze und Durst. Zu Fuß wandern sie durch scheinbar endlose Weiten, in denen es immer heißer wird. Etwas zu trinken gibt es auf dem stundenlangen Marsch nur in den seltensten Fällen. Doch nicht nur Sonne und Durst machen den Schulweg so gefährlich – in den plötzlich aufkommenden Sandstürmen verirren sich immer wieder Schüler. Nach dem Unterricht wird es noch einmal besonders hart: Wenn die Kinder ihren Rückweg antreten, misst das Thermometer bis zu 50 Grad.
Sonntag, 23.09.2018
05:30 - 05:55, ARD
Wie kommt das Salz in die Suppe?

Willi kocht sein Lieblingsessen, eine Suppe. Da aber ganz ohne Salz kein Essen schmeckt, will der BR-Reporter wissen, wo das Salz überhaupt herkommt. Dazu macht er sich auf den Weg ins Salzbergwerk nach Berchtesgaden. Zusammen mit Bergmann Hans schließt sich Willi der Frühschicht an. Willi ist verblüfft: Hier, mitten im Berg, ist rings um ihn herum tatsächlich alles voller Salz! Auch wenn die Stollenwände nicht die gewohnt weiße Farbe haben, so schmeckt ihr Gestein eindeutig sehr salzig. Um das Salz abzubauen, müssen zunächst mit einer riesigen Fräsmaschine Förderstollen gebaut werden. Dort bohrt dann ein "Monsterbohrer" 110 Meter tiefe Löcher senkrecht nach unten ins Gestein. Und jetzt wird´s noch spannender: Dynamit muss her! Willi fährt mit Georg den tiefen Schacht hinunter, um Sprenglöcher zu bohren und die Ladung zu positionieren. Jetzt in Deckung und Sprengung! Wumms! In die gesprengten Löcher wird nun Wasser gepumpt, das das Salz aus dem Gestein heraus löst und aufnimmt. Über eine Pipeline läuft dann dieses Salzwasser, die sogenannte Sole, in die Saline nach Bad Reichenhall. Hier kann Willi zuschauen, wie Wasser und Salz wieder voneinander getrennt werden und das bekannte, rieselige Speisesalz entsteht. Jetzt müsste er beim Würzen der Suppe nur noch die richtige Prise erwischen.

Montag, 24.09.2018
15:25 - 15:50, ARD alpha
Paula und die wilden Tiere

Ihre Zähne sind super spitz, sie tragen das dichteste Fell aller heimischen Tiere, haben einen lustigen Schnurrbart und einen langen Schwanz: Paula lernt diesmal die neugierigen Otter kennen. Kurz nicht aufgepasst und schon steckt ein Fischotterweibchen seine Nase in Paulas Hosenbein. Hoffentlich beißt sie mit ihrem scharfen Zähnen nicht zu! Zusammen mit Tierpflegerin Linda darf Paula die Fischotter füttern. Und was vorne reinkommt, kommt bei Fischottern ganz schnell hinten wieder raus: Nun ist "Gehege sauber machen" angesagt! Paula beobachtet die geschickten Schwimmer bei ihren Tauchgängen, bei denen Luftbläschen aus ihrem Fell aufsteigen. Witzig sieht das aus, erinnert irgendwie an einen pupsenden Taucher. Zum Schluss bekommt Paula hohen Besuch. Sie traut ihren Augen nicht: Ein Kanufahrer ist doch tatsächlich mit einem Otter auf dem See unterwegs! Aber das ist doch der Zwergotter Nemo, der Botschafter der Otter. Fröhlich begrüßt der kontaktfreudige Marder die Reporterin und beißt ihr gleich mal in den Finger. Autsch! Doch dann werden Paula und Nemo schnell Freunde.In jeder Folge geht es um ein spezielles Tier. Das kann das Zebra in Afrika, das Baumkänguru in Australien oder auch der Fuchs bei uns im Wald sein. Die Reporterinnen Anna und Paula treffen dabei Menschen, die sich mit diesen Tieren beschäftigen, mit ihnen arbeiten oder verwaiste Tierkinder großziehen, um sie wieder auszuwildern.

Dienstag, 25.09.2018
15:30 - 15:55, ARD alpha
Paula und die wilden Tiere

Paula hat ordentlich Bammel. Das Stachelschwein hat alle 30000 Stacheln zur Verteidigung vor ihrer Nase aufgestellt. Eine falsche Bewegung und das Tier würde Paula ein paar Stacheln in die Haut zu rammen. Mit einem Rechen bewaffnet hält Paula dagegen. MC Stachelschwein, so heißt das Weibchen, bekommt nämlich ein größeres Gehege. Aus dem alten ist es ausgebrochen. In weniger als einer Stunde hat sich der Nager durch die Holzwand gefressen. Stachelschweine habe so scharfe Zähne wie Biber. Also Finger weg. Noch lustiger wird es mit zwei Jungtieren. Die sollen MC Stachelschwein im neuen Gehege Gesellschaft leisten. Darauf haben sie aber überhaupt keine Lust und rasen wie von der Tarantel gestochen um Paulas Beine. Ihr Helfer Hans macht bei der Aktion eine schmerzhafte Begegnung. Das gefährliche an den Stacheln ist übrigens gar nicht der Stich an sich. Weil die Stacheln schmutzig sind, entzünden sich die Wunden. An den Folgen können sogar Löwen sterben. Tja, da fragt sich Paula: wie vermehren sich Stachelschweine eigentlich? Das muss doch verdammt gefährlich sein! Die Auflösung gibt es heute bei "Paula und die wilden Tiere".

Mittwoch, 26.09.2018
07:55 -08:40, arte
Die gefährlichsten Schulwege der Welt

Die Danakil-Wüste im Nordosten Äthiopiens ist die heißeste Region der Welt – die Bodentemperatur beträgt hier an manchen Tagen mehr als 60 Grad Celsius. Seit Jahrhunderten ist dieser Ort die Heimat des Volks der Afar. Ihr Leben in der Danakil-Wüste ist rau und ungemütlich. Die Afar sind Halbnomaden und hausen in einfachen Zelthütten. Ihre wenigen Dörfer liegen kilometerweit auseinander, noch viel weiter entfernt ist meist die nächste Schule. Kamele, Ziegen und Schafe sind der wertvollste Besitz der Afar. Das Versorgen der Tiere steht für sie an erster Stelle. Obwohl in Äthiopien offiziell Schulpflicht herrscht, schicken viele ihre Kinder gar nicht oder erst sehr spät zur Schule, denn jede helfende Hand wird gebraucht. Trotzdem wollen mittlerweile immer mehr Afar, dass ihr Nachwuchs Lesen und Schreiben lernt, denn Bildung ist für sie die einzige Hoffnung auf ein besseres Leben. Dafür nehmen sie viel in Kauf: Die Schüler laufen jeden Tag quer durch die Wüste, bis zu 15 Kilometer weit. Schon der Hinweg ist ein täglicher Kampf gegen Hitze und Durst. Zu Fuß wandern sie durch scheinbar endlose Weiten, in denen es immer heißer wird. Etwas zu trinken gibt es auf dem stundenlangen Marsch nur in den seltensten Fällen. Doch nicht nur Sonne und Durst machen den Schulweg so gefährlich – in den plötzlich aufkommenden Sandstürmen verirren sich immer wieder Schüler. Nach dem Unterricht wird es noch einmal besonders hart: Wenn die Kinder ihren Rückweg antreten, misst das Thermometer bis zu 50 Grad.
15:30 -15:55, ARD alpha
Paula und die wilden Tiere

Der Biber und seine Burg Biber sind ganz schön tolle Tiere: sie haben scharfe Zähne, mit denen sie Baumstämme fällen. Sie wachsen ihr Leben lang und können so groß wie ein Reh werden. Und sie leben in einer Burg. All das und noch viel mehr erfährt Paula von Anke, einer Biberexpertin. Sie zeigt Paula auch, wie Biber ihre Zähne aneinander wetzen, damit sie immer schön scharf sind und enthüllt das Geheimnis, warum Biberzähne orange sind. Anke hat auch etwas ganz Merkwürdiges dabei: eine dunkelgelbe Paste: Bibergeil. Das stellt der Biber in einem Drüsensack her. Als Paula daran riecht, muss sie nach Luft schnappen. Bibergeil stinkt fürchterlich. Das hat allerdings einen Grund, wie Paula erfährt, denn damit markieren die Tiere ihr Revier. Die Reporterin freut sich besonders auf Benni: ein sechs Wochen altes Biberbaby. Das kann sie erst abends kennenlernen, weil Biber nachtaktiv sind. Tagsüber schlafen sie. Benni wurde halb verhungert von einem Fischer gefunden und zu Marianne gebracht. Sie hat den kleinen Biber aufgepäppelt. Das war gar nicht so einfach, erfährt Paula, denn Benni wollte am Anfang keine Milch trinken. Marianne zeigt Paula, womit sie Benni dann doch noch zum Fressen überreden konnte: mit Haferbrei. Den kocht heute Paula und staunt nicht schlecht, wie schnell der kleine Biber angesaust kommt, als Marianne ihn zum Essen ruft. Lange kann Benni aber nicht mehr im Haus bleiben, weil er alles annagt und bald zu groß für seinen Schlafplatz wird. Deshalb hat Marianne ein schönes Gehege im Garten gebaut: Bennis neues Zuhause. Paula ist dabei, als Benni sich dort zum ersten Mal umsieht. Es scheint ihm zu gefallen: aufgeregt läuft er hin und mehr und springt immer wieder in die Luft. Zurück in die freie Natur kann Benni nicht mehr, weil er bei Menschen aufwächst. Biberkinder verlassen mit zwei Jahren ihre Eltern und müssen sich dann ein eigenes Revier suchen. Um das kämpfen die jungen Biber miteinander. Da hätte Benni als zahmes Tier keine Chance. Und ohne eigenes Revier könnte er nicht überleben. Deshalb wird er bei Marianne bleiben. Damit er auch ein "tierisches" Familienmitglied hat, will Marianne einen zweiten Biber aufnehmen, der ebenfalls von Menschen großgezogen wurde.

Donnerstag, 27.09.2018
15:00 - 15:25, ARD alpha
Willi wills wissen

Melkmaschinen gibt es auf der Ornach Alpe nicht, also Melkschemel umschnallen und ran an die Euter! Willi ist zu Gast bei Josef und Doris Schneider. Auf knapp 1400 Meter bewirtschaften sie einen Bauernhof auf Zeit - eine Alpe, wie man im Allgäu sagt. In anderen Regionen sagt man Alm. Über drei Monate kümmern sich die Schneiders um 40 Milchkühe. Nicht ihre eigenen, sondern Tiere von Bauernhöfen aus dem Tal. Die Bauern schicken sie auf die Alpe, um selbst weniger Arbeit zu haben. Und vor allem, damit die Kühe die ungefähr 100 verschiedenen Kräuter fressen, die auf den Bergwiesen wachsen. Dann geben sie nämlich besonders schmackhafte Milch. Gemeinsam mit Doris verarbeitet Willi den Milchrahm im Butterfass zu Butter und Buttermilch. Und Josef hilft er beim Käsemachen. Für einen 30-Kilo-Käselaib muss Josef 300 Liter Milch melken! Wer als Wanderer auf der Alpe vorbeikommt, kann ein Stück Bergkäse und ein Glas Buttermilch probieren. Zu tun gibt's hier oben immer viel, auch für Willi: Schweine und Hühner füttern, Gäste bedienen oder Alpengolfen mit Peter! So nennt der Sohn der Schneiders das schwungvolle Verteilen der Kuhfladen auf den Weiden, damit das Gras in den nächsten Monaten wieder wachsen kann. Am nächsten Morgen ist nämlich Viehscheid - ein anderes Wort für Almabtrieb. Der Sommer ist vorbei und zurück geht's ins Tal für Mensch und Tier. Zur Feier des Tages tragen die Bauern Tracht. Und wenn die gesamte Herde unverletzt geblieben ist, schmücken sie die Tiere mit Blumenkränzen und Festtagsglocken. Macht´s gut, bis zum nächsten Jahr auf der Alm - äh Alpe!

15:30 - 15:55, ARD alpha
Paula und die wilden Tiere

Meeresschildkröten gibt es seit Jahrmillionen. Sie haben sogar die Dinos überlebt. Doch mittlerweile sind einige Arten vom Aussterben bedroht. Das Problem: Schildkröteneier oder Jungtiere gelten nicht nur bei Fressfeinden wie Vögeln, Echsen oder Fischen als Delikatesse. Auch Wilderer töten die Tiere wegen ihres Fleisches und ihrer Haut, räumen die Nester aus und verkaufen die Eier - obwohl der Handel weitgehend verboten ist. Tierschützer setzen sich für den Schutz der Tiere ein, sammeln Eier von bedrohten Arten ein und bringen sie an einem sicheren Ort zum Schlüpfen. Klare Sache: da muss Tierreporterin Paula mit anpacken. Paula ist an der Westküste Costa Ricas unterwegs auf der Suche nach den Meeresschildkröten. Sie hofft, ein faszinierendes Naturschauspiel beobachten zu können: bei einer sogenannten "Arribada", einer Massenankunft, kommen tausende von Schildkrötenweibchen nachts an den Strand, um ihre Eier zu vergraben. Nach der Eiablage verbuddeln die Muttertiere ihre Nester und watscheln zurück ins Meer. Das geschieht nur in wenigen Nächten des Jahres. Bis die Sonne untergeht, macht sich Paula schlau. Mit einem Motorboot fährt sie auf das offene Meer hinaus und hält Ausschau nach den Meeresschildkröten. Zusammen mit der Biologin Chris übt sie für den Ernstfall alle wichtigen Handgriffe. Chris zeigt ihr auch eine Brutstation und wie man ein Schildkrötennest baut. Dann wird es dunkel. Paula ist bereit. Die Schildkröten können kommen…

Samstag, 29.09.2018
06:00 - 06:20, ZDF
Pilze - Spuk im Bärstadtwald

Bärstadt freut sich auf das jährliche Pilzfest und das große Pilze-Sammeln. Aber in diesem Jahr macht ein Unwesen den Wald unsicher. Niemand traut sich mehr hinein - außer Fritz Fuchs. Er verspricht, das Geheimnis zu lüften, und Nachbar Paschulke bietet überraschend seine Hilfe an. Bärstadts Bürgermeisterin und Caro vom Naturschutzbund hoffen jedenfalls, dass Fritz den Fall schnell lösen wird, damit das schöne Pilzfest noch stattfinden kann.

06:40 - 07:05, SWR
Und jetzt sind wir hier

Der 13jährige Anwar und seine Familie sind vor dem Krieg in Syrien geflohen. Sie haben alles zurück gelassen und waren viele Jahre unterwegs. Endlich wohnen sie wieder in einer Wohnung, nachdem vier Jahre lang ein Zelt in einem Flüchtlingslager in der Türkei ihr Zuhause war. Anwar kann es nicht erwarten, in die Schule zu gehen. Doch er muss noch warten, bis ein Platz gefunden ist. Immer wieder wird Anwar von Erinnerungen eingeholt. Die Bilder vom Krieg in seiner Heimat und dem Leben im Lager lassen ihn nicht los. In seinem Kopf hört er die Kampfflugzeuge und Bomben. Oft setzt Anwar sich hin und malt sich die Bilder von der Seele.
07:05 - 07:30, SWR
Und jetzt sind wir hier

Anwars Familie ist nun schon seit vier Monaten in Deutschland. Anwar und seine drei jüngeren Brüder gehen zur Schule und haben unter den anderen arabischsprachigen Schülern schnell Freunde gefunden. Wenn deutsche Mitschüler sie ansprechen, verstehen sie vieles noch nicht. Anwar ist froh, in Berlin zu sein, doch viel lieber wäre er wieder zuhause in Syrien. Er kann es nicht erwarten, dorthin zurück zu kehren, sobald der Krieg vorbei ist. Und dann treffen die Eltern eine weitreichende Entscheidung: Sie wollen Berlin verlassen und nach Bayern ziehen. Anwar fragt sich, wann er und seine Familie endlich richtig ankommen werden.
07:10 - 07:35, ARD
Wo pfeift das Murmeltier?

Tierreporterin Anna ist zum Großglockner in Österreich gereist. Sie besucht Herbert, den Mankeiwirt. "Mankei", so werden Murmeltiere in Österreich und Bayern genannt. Herbert rettet seit vielen Jahren verwaiste Jungtiere und zieht sie auf. Als er Anna begrüßt, ist er nicht allein: Auf seiner Schulter thront Moritz, ein zwei Jahre altes Murmeltier. Und in seiner Jacke hat sich die schüchterne Meri verkrochen. Mit Herbert macht sich Anna auch auf die Suche nach den wild lebenden Murmeltieren. Die Nager sind sehr scheu. Sobald sich ein Wanderer nähert, ertönt ein schriller Pfiff und alle verschwinden im Bau. Doch Herbert kennt eine Stelle, wo Anna die putzigen Tiere ganz nah beobachten kann. Sie hat Karotten dabei, und denen können die Murmeltiere nicht widerstehen. Wenn's ums Fressen geht, sind die Nager nicht zimperlich. Sie jagen sich sogar gegenseitig die Leckerbissen ab. Schließlich müssen sie die Sommerzeit nutzen, um sich einen dicken Winterspeck anzufressen. Dann können sie die langen, kalten Monate in den Bergen in ihrem Bau überstehen. Einen besonderen Moment erlebt Anna, als sie den zwölfjährigen Matteo trifft. Um ihn herum hat sich eine ganze Murmeltierfamilie versammelt. Matteo scheint richtig dazu zu gehören. Er wird sogar auf "murmeltierisch" begrüßt: Eins der Tiere reibt seine Nase an Matteos Nase. Und als am Ende ein Murmeltier auch Annas Nase stupst, ist die Tierreporterin restlos begeistert.

07:30 - 07:55, SWR
Und jetzt sind wir hier

Anwars Familie zieht wieder um. Alles, was sie hat, passt in ein paar Koffer. Mit dem Zug geht's von Berlin ins Allgäu, in das kleine Städtchen Marktoberdorf. Dort leben schon zwei Onkel von Anwar mit ihren Familien. Anwar und seine Geschwister freuen sich, die Cousins und Cousinen aus Syrien wiederzusehen. Die Ankunft ist wie ein Nachhausekommen. Alle sitzen beim Abendessen zusammen. Anwar ist glücklich.
07:35 - 07:50, ARD
Anna und die Haustiere

In deutschen Gärten grunzen mehrere Tausend Minischweine. Tierreporterin Anna freut sich darauf, die klugen und lustigen Tiere kennenzulernen. Dabei erfährt sie, dass Minischweine keine "richtigen" Haustiere sind, sondern als Nutztiere gelten. Deshalb muss man für ihre Haltung eine Genehmigung vom Amtsveterinär beantragen. Anna besucht Daniela und ihre beiden Minischweine Hamlet und Freddie. Sie stellt fest, dass die beiden ordentlich viel Arbeit machen: das Wasserbecken auffüllen, damit die Schweine baden können, Futter verstecken, damit sie was zu tun haben und keinen Blödsinn machen. Die Reporterin muss den hellhäutigen Freddie sogar mit Sonnencreme einsprühen - was der gar nicht so gern mag.

07:40 - 09:10, MDR
Die Delphinflüsterin

Die 14-Jährige Alyssa hat erhebliche soziale Probleme. In der Schule hat sie Stress und kaum Freunde. Nach heimlichem Rauchen auf der Toilette in der Schule wird sie suspendiert. Alyssa Mutter ist gestorben und ihre Großmutter bewältigt die Erziehung nicht mehr allein. Alyssa muss zu ihrem Vater. Leider kennen die beiden sich gar nicht. Er arbeitet auf den Bahamas als Delphin-Forscher. Der höchst eigenwillige Mann weiß gar nicht, dass er eine Tochter hat, doch über die gemeinsame Arbeit mit Delphinen kommt man sich näher. Seit dem Tod ihrer Mutter lebt die 14-jährige Alyssa (Carly Schroeder, "Firewall") bei ihrer Großmutter Lucy (Katharine Ross, "Die Frauen von Stepford"). Doch als das Mädchen von der Schule fliegt, weil sie auf der Toilette beim Rauchen erwischt wurde, weiß diese sich nicht mehr zu helfen und schickt Alyssa zu ihrem Vater (Adrian Dunbar, "The Crying Game"). Ihr Vater Dr. James Hawk arbeitet seit vielen Jahren auf den Bahamas in der Forschung mit Delphinen und weiß jedoch nichts von der Existenz seiner Tochter. Alyssa, die bisher ein kleines Problemkind war, findet durch den Kontakt zu ihrem Vater und dank der Arbeit mit den Delphinen wieder zu sich. Ebenso bekommt der Vater auf viele Fragen eine Antwort. Doch als die Delphinstation für eine Touristenattraktion geopfert werden soll, müssen sich die beiden zusammenraufen. Dabei können Ihnen die Delphine helfen, und Alyssa ist inzwischen versiert, hat gelernt die Delphine zu verstehen und kann ihnen zuhören.

07:55 - 08:20, SWR
Und jetzt sind wir hier

Anwar geht erst in die Übergangsklasse für geflüchtete Kinder und dann zu den deutschen Mitschülern in die Regelklasse. Dem Unterricht in der Übergangsklasse kann Anwar inzwischen gut folgen. Mitschülern, die erst vor Kurzem nach Deutschland gekommen sind, hilft Anwar beim Deutschlernen. Und dann kommt auch noch eine erlösende Nachricht. Die Familie darf endlich in ein richtiges eigenes Zuhause ziehen. Anwar fällt ein Stein vom Herzen.
08:25 - 08:50, ARD
Weltreise Deutschland

Vier Moderatoren reisen auf vier Routen rund um die Welt - ohne Deutschland dabei zu verlassen! Das ist die "Weltreise Deutschland"! Dabei treffen Muschda, Anna, Jana und Akeem Kinder und Jugendliche aus den unterschiedlichsten Nationen und lösen spannende Aufgaben. 3. Etappe: Mexiko? Jana ist zu einer echten mexikanischen Geburtstagsparty eingeladen, bei der sie gemeinsam mit Geburtstagskind Matthias einen Stern verdreschen soll. Außerdem werden ihre Geschmacksnerven auf eine harte Probe gestellt. Australien Nach "Down Under" geht es in dieser Folge für Anna, die von Jake lernt, was es in Australien bedeutet, ein "Caller" zu sein. Nigeria Haarig wird es für Muschda auf ihrer Reise nach Nigeria - in Berlin. Zusammen mit der neunjährigen Jessica lässt sie sich Cornrows, also Maisreihen, machen. Papua Neuguinea Und Akeem wird von Linda und ihrem Wantok aus Papua Neuguinea zu einem unterirdischen Essen eingeladen. Bei einem großen Gartenfest im Allgäu lernt Akeem, wie man in Papua Neuguinea auf traditionelle Art in einem Erdloch kocht.
08:50 - 09:10, ARD
Weltreise Deutschland

Argentinien? Akeems nächster Reisestopp ist Argentinien - in Frankfurt. Hier wird er sich von Milena einen argentinischen Sandwich zeigen lassen, und muss ihn auf einer Milonga präsentieren! Neuseeland Muschda reist nach Neuseeland und lernt vom elfjährigen Mika, eine "Erhöhung" zu schießen. Angefeuert wird sie dabei von Mikas kompletter Familie. Madagaskar Jana wird in Süddeutschland von einer madagassischen Familie zu einem eher ungewöhnlichen Essen eingeladen, alles mit Vanille! Vietnam? Und Anna soll sich mitten in Berlin, in "Little Hanoi", auf die Suche nach einem passenden Geschenk für Buddha machen. Unterstützung bekommt sie dabei von den vietnamesischstämmigen Geschwistern Anja und Luca, die sie mit in ihre Pagode nehmen.
09:10 - 09:35, ARD
Weltreise Deutschland

Israel? Jana wird auf dieser Etappe ihrer Weltreise von Naomi zu einem israelischen Sabbat-Mahl eingeladen. Bangladesch? Für Anna geht es nach Bangladesch - in Köln. Dort trifft sie die neunjährige Mahima, von der sie sich in mehrere Meter Stoff wickeln lässt. Brasilien? Akeem reist nach Brasilien, ebenfalls in Köln. Hier soll er mit Joana in einer Roda spielen und dabei einen "Professor" kennenlernen. Japan? Und Muschda trifft in Düsseldorf Aydin aus Japan, der seit fünf Jahren in Deutschland lebt. Aydin wird Muschda zeigen was "DoKoDoKoTsuKo" bedeutet und was dieser geheimnisvolle Begriff mit seinem Hobby, dem Taiko-Trommeln, zu tun hat.
19:30 - 20:15, arte
Die gefährlichsten Schulwege der Welt

In den abgelegensten Regionen der Erde ist der Besuch einer Schule ein Privileg, für das viele Schüler große Strapazen auf sich nehmen. So auch die Kinder des Kaluli-Stammes tief im Dschungel Papua-Neuguineas. Kaum ein Landstrich der Erde ist weniger erforscht und schwieriger zu erreichen als das Große Papua-Plateau, die Heimat der Kaluli. Gerade einmal geschätzte 2.500 Menschen leben hier auf einer Fläche von 1.360 Quadratkilometern. Die Analphabetenrate ist hoch, denn nur wenige Eltern können es sich leisten, ihre Kinder zur Schule zu schicken. Hinzu kommt der lange und kräftezehrende Weg dorthin, dessen Gefahren viele fürchten. Um im „Land der tausend Flüsse“ zur Schule zu gehen, müssen die Kinder einen bis zu sieben Tage dauernden Marsch durch den Urwald auf sich nehmen – ein riskantes Unterfangen. In diesem Schuljahr wagen zwei Kinder der Kaluli den gefährlichen Schulweg durch den Dschungel zum Internat in der nächsten Stadt. Zahllose Flüsse müssen sie watend oder über selbstgebaute Brücken balancierend überqueren. Wilde Tiere wie Urwaldkrokodile, riesige Baumratten und Skorpione sind eine konstante Bedrohung, während die hohe Luftfeuchtigkeit und die Hitze ihr Vorankommen zusätzlich erschweren. Und doch ist für diese Kinder die vielleicht größte Herausforderung von allen ihr erster Kontakt mit der Zivilisation.
Sonntag, 30.09.2018
06:05 - 07:20, RBB
Das Wunder der Natur

Ein kleiner Junge (Simon Delagnes) aus der Großstadt muss den Sommer bei Verwandten auf dem Bauernhof verbringen. Spielkameraden gibt es hier keine, und die Erwachsenen gehen alle ihren Geschäften nach. Eintöniger können Ferien eigentlich nicht sein. Doch bei seinen Streifzügen durch die Gegend stößt der schweigsame Zehnjährige auf einen entlegenen Teich. Angeblich ist hier einmal ein Zicklein ertrunken. Deswegen benutzen die Bauern der Umgebung den finsteren Tümpel nicht, um ihr Vieh zu tränken. Der Junge ist hier ganz für sich allein. Tagtäglich kehrt der Einzelgänger zu diesem verwunschenen Gewässer zurück, in dem er eine ganz neue Welt entdeckt. Pfeilschnell fliegen die Libellen vorüber, und am Ufer tummeln sich die Frösche. Gelegentlich ist die Silhouette eines alten Karpfens zu sehen, der schon seit 100 Jahren in dem trüben Weiher seine Bahnen zieht. Vom puren Zusehen berauscht, taucht der stille Beobachter immer tiefer in diese geschäftige Welt der bizarren kleinen Lebewesen ein. Doch dann entdeckt er das Unerwartete: einen menschlichen Fußabdruck. Am nächsten Tag sieht er das gleichaltrige Mädchen. Da er nicht weiß, wie sie heißt, nennt er sie Iris (Lindsey Hénocque). Sie trägt ein knallrotes Mohnblumenkleid. Plötzlich ist alles anders.

08:00 - 08:25, arte
Schau in meine Welt!

Auf der estnischen Insel Kihnu leben Esten nach den alten Regeln ihrer Tradition. Über Jahrhunderte wurde das traditionelle Leben von Frauen geprägt. Durch die Abwesenheit der Ehemänner, die als Seeleute oder Fischer mehr auf dem Wasser als an Land sind, blieb den Frauen nichts anderes übrig, als ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Die Frauen der Insel sind für alles zuständig, was an Land gemacht werden muss: Hof, Haushalt, Ernte und die Familie. Sie bestimmen das soziale Leben und haben die einzigartige Kultur auf Kihnu geprägt. Anni ist zehn Jahre alt und wohnt mit ihrer Familie in einem der vier Inseldörfer. Nur noch knapp 500 Menschen leben hier, in der Schule sind nur 29 Kinder. Ihr Vater ist sechs Monate im Jahr auf See. Dann ist die Mutter mit den vier Kindern alleine – eine typische Kihnu-Familie. In der Schule lernt Anni auch Akkordeon und tanzen. Sie liebt ihre Heimat sehr und wird zum Studium oder zur Ausbildung die Insel verlassen müssen. Dazu sagt sie: „Ich weiß gar nicht, ob ich mal woanders hingehen könnte. Lieber möchte ich auf Kihnu leben, auch wenn ich erwachsen bin. Ich will mein ganzes Leben lang hier bleiben – etwas anderes kann ich mir nicht vorstellen.“
08:10 - 08:35, ZDF
Löwenzahn

Fritz Fuchs und Hund Keks bekommen über Nacht Nachwuchs. Entenbabys haben es sich in Keks' Hundenapf gemütlich gemacht, und von ihrer Mutter fehlt jede Spur. Wer soll die Kleinen versorgen? Fritz bringt die Entenküken zur Tieraufzuchtstation. Doch diese schließt gerade, und ehe sich Fritz versieht, hat er eine Großfamilie in seinem Garten. Neben den Enten brauchen auch ein kleiner Fuchs, ein Uhubaby und süße Kaninchen Fritz' Hilfe.

08:25 - 08:40, arte
Neue Heimat Holland

Die großen Augen des achtjährigen Tanans schweifen neugierig umher. Der Beginn eines neuen Schuljahres ist für alle Kinder spannend – mehr noch für Tanans, der von den lebhaften Unterhaltungen im Klassenraum kein Wort versteht. Er kann noch kein Niederländisch, denn er ist erst vor ein paar Wochen in seiner neuen Heimat angekommen. Er kennt die lokalen Gepflogenheiten noch nicht und hat noch keine Freunde gefunden. Tanans kommt aus dem Kongo, wuchs aber in einem Flüchtlingscamp in Uganda auf. Das UN-Flüchtlingskommissariat gab ihm und seiner Familie die Chance, in Holland ein neues Leben zu beginnen. Die Kinderdokumentation „Neue Heimat Holland“ begleitet ihn bei seinen ersten Schritten: Zum ersten Mal wohnt Tanans in einem schönen Haus, steigt auf ein Fahrrad, lernt Niederländisch. Vor allem aber versucht er, seine neue Umgebung zu verstehen. Das ist oft lustig und amüsant, aber auch verwirrend: Wie gewinnt man Freunde, wenn man ihre Sprache nicht spricht?
08:40 - 09:10, arte
Mein schönes Dorf in der Atacamawüste, Chile

Toconao ist ein Dorf im Norden Chiles, das zwischen der Hochebene der Anden und der Atacamawüste, einer der trockensten Regionen der Erde, gelegen ist. Hier verlebt der zwölfjährige Sebastián eine Jugend zwischen alten Traditionen und moderner Technologie: Er tanzt zu Ehren der Virgen del Carmen und geht mit seinem Smartphone in den Dorfgassen auf Pokémon-Jagd. In der Schule lernt er die Geschichte seines Volkes: Er ist ein Nachfahre der Atacameño, der Begründer der über tausendjährigen San-Pedro-Kultur, die von den spanischen Eroberern zum christlichen Glauben konvertiert wurden. Sebastián wohnt zusammen mit seinem kleinen Bruder Danielito bei seinem Vater Daniel und seiner Mutter Claudia. Von Großvater Miguel lernt er, wie man Steine bearbeitet und Obstbäume beschneidet. Mit seiner Großmutter backt er das Brot, das sie später auf dem Markt verkaufen wird. Wie viele junge Chilenen träumt Sebastián von einer Karriere als Fußballprofi und verpasst kein Training mit dem gutmütigen Jesús. Bald wird Sebastián sein Dorf verlassen müssen, um eine weiterführende Schule und anschließend eine Universität zu besuchen. Doch er weiß schon jetzt, dass er immer wieder nach Toconao zurückkehren wird.

11:50 - 12:35, arte
Die gefährlichsten Schulwege der Welt

Nicaragua zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Im Osten fließt hier der Río Escondido, einer der größten Ströme der Region, in die Karibik. Die Kinder, die im unwirtlichen Urwald an seinen Ufern zu Hause sind, führen zwar ein sehr einfaches Leben, besuchen aber trotzdem jeden Tag die Schule. Denn Bildung ist der einzige Weg, um im Erwachsenenalter dem ärmlichen Leben im Dschungel entkommen zu können. Der Weg zur Schule in Cucarajil ist allerdings jedes Mal aufs Neue eine bedrohliche Herausforderung. Für drei Schwestern führt er in einem löchrigen Boot, das während der Fahrt mit Wasser vollläuft, über den reißenden Río Escondido. Würde die Jüngste während der fast einstündigen Fahrt nicht ununterbrochen Wasser aus dem Kanu schöpfen, würde es bereits nach kurzer Zeit untergehen. Auch sonst ist der Schulweg für die Mädchen ein wahrer Kraftakt: Ganze 200 Kilogramm wiegt das Boot, das sie täglich in Bewegung setzen müssen. Nur zu dritt können sie die anstrengende Fahrt meistern – ist eine von ihnen krank, bedeutet das auch für die anderen beiden schulfrei. Der Fluss birgt für die Schwestern große Gefahren, denn er ist unberechenbar, vor allem zur Regenzeit. Treibholz und Strömungen können das Kanu jederzeit zum Kentern bringen. Für ihren Mitschüler führt der Weg zur Schule auf dem Landweg durch den Dschungel. Eine noch riskantere Alternative, denn dort wimmelt es vor Giftschlangen. Besonders auf dem Rückweg, wenn die Reptilien in der Nachmittagssonne aktiv werden, stellen sie eine große Gefahr dar.
12:35 - 13:15, arte
Die gefährlichsten Schulwege der Welt

Die Danakil-Wüste im Nordosten Äthiopiens ist die heißeste Region der Welt – die Bodentemperatur beträgt hier an manchen Tagen mehr als 60 Grad Celsius. Seit Jahrhunderten ist dieser Ort die Heimat des Volks der Afar. Ihr Leben in der Danakil-Wüste ist rau und ungemütlich. Die Afar sind Halbnomaden und hausen in einfachen Zelthütten. Ihre wenigen Dörfer liegen kilometerweit auseinander, noch viel weiter entfernt ist meist die nächste Schule. Kamele, Ziegen und Schafe sind der wertvollste Besitz der Afar. Das Versorgen der Tiere steht für sie an erster Stelle. Obwohl in Äthiopien offiziell Schulpflicht herrscht, schicken viele ihre Kinder gar nicht oder erst sehr spät zur Schule, denn jede helfende Hand wird gebraucht. Trotzdem wollen mittlerweile immer mehr Afar, dass ihr Nachwuchs Lesen und Schreiben lernt, denn Bildung ist für sie die einzige Hoffnung auf ein besseres Leben. Dafür nehmen sie viel in Kauf: Die Schüler laufen jeden Tag quer durch die Wüste, bis zu 15 Kilometer weit. Schon der Hinweg ist ein täglicher Kampf gegen Hitze und Durst. Zu Fuß wandern sie durch scheinbar endlose Weiten, in denen es immer heißer wird. Etwas zu trinken gibt es auf dem stundenlangen Marsch nur in den seltensten Fällen. Doch nicht nur Sonne und Durst machen den Schulweg so gefährlich – in den plötzlich aufkommenden Sandstürmen verirren sich immer wieder Schüler. Nach dem Unterricht wird es noch einmal besonders hart: Wenn die Kinder ihren Rückweg antreten, misst das Thermometer bis zu 50 Grad.
13:15 - 14:00, arte
Die gefährlichsten Schulwege der Welt

In den abgelegensten Regionen der Erde ist der Besuch einer Schule ein Privileg, für das viele Schüler große Strapazen auf sich nehmen. So auch die Kinder des Kaluli-Stammes tief im Dschungel Papua-Neuguineas. Kaum ein Landstrich der Erde ist weniger erforscht und schwieriger zu erreichen als das Große Papua-Plateau, die Heimat der Kaluli. Gerade einmal geschätzte 2.500 Menschen leben hier auf einer Fläche von 1.360 Quadratkilometern. Die Analphabetenrate ist hoch, denn nur wenige Eltern können es sich leisten, ihre Kinder zur Schule zu schicken. Hinzu kommt der lange und kräftezehrende Weg dorthin, dessen Gefahren viele fürchten. Um im „Land der tausend Flüsse“ zur Schule zu gehen, müssen die Kinder einen bis zu sieben Tage dauernden Marsch durch den Urwald auf sich nehmen – ein riskantes Unterfangen. In diesem Schuljahr wagen zwei Kinder der Kaluli den gefährlichen Schulweg durch den Dschungel zum Internat in der nächsten Stadt. Zahllose Flüsse müssen sie watend oder über selbstgebaute Brücken balancierend überqueren. Wilde Tiere wie Urwaldkrokodile, riesige Baumratten und Skorpione sind eine konstante Bedrohung, während die hohe Luftfeuchtigkeit und die Hitze ihr Vorankommen zusätzlich erschweren. Und doch ist für diese Kinder die vielleicht größte Herausforderung von allen ihr erster Kontakt mit der Zivilisation.
Montag, 01.10.2018
15:25 - 15:50, ARD alpha
Das Lachen der Hyäne

Paula trifft heute auf eines der schaurigsten Tiere der Erde: die Hyäne. Erschallt ihr gellendes Lachen, stellen sich bei Paula alle Haare auf. Ihr Kiefer ist so stark, dass das Kraftpaket damit Knochen wie Streichhölzer knicken und zermalmen kann. Man sagt über die getüpfelten Vierbeiner, dass sie nur altes, stinkendes Aas fressen. Dabei sind die Räuber geschickte Jäger. Kilometerweit können sie ihre Beute jagen und reißen. Sie leben in großen Clans, in denen die Weibchen das Sagen haben. Die Männchen haben sich zu benehmen, sonst gibt's eine ordentliche Tracht Prügel. Auf ihrer Suche nach den Hyänen in der afrikanischen Steppe findet Paula einige Spuren: einen weißen Kothaufen - Rückstände von zermalmten Knochen und einen leeren Bau. An einer Wasserstelle trifft sie leider auch nicht auf die furchterregenden Tiere, dafür aber auf Löwen. Und sogar die Könige der Tiere müssen sich in Acht vor den gerissenen Jägern nehmen.

Dienstag, 02.10.2018
15:30 - 15:55, ARD alpha
Fit wie ein Faultier

Notfall in Costa Rica: ein mutterloses Faultier-Baby wurde in einem Busch gefunden. Ohne den Schutz der Mama hat es keine Überlebenschance. Klare Sache für Tierreporterin Paula: nichts wie hin. In einer Tierstation kann das kleine Faultier versorgt werden. Es ist hungrig und durstig. Ein gutes Zeichen. Der Tierarzt stellt keine Verletzungen oder sonstigen Erkrankungen fest. Paula kann sich auf die Suche nach einer passenden Ersatzmutter machen. Faultiere gibt es in der Auffangstation genug. Zusammen mit der Biologin Chris versucht die Tierreporterin, die äußerst gemütlichen Tiere auf Trab zu bringen. Bei den Kletterübungen geben die Faultiere Elvis und Jenny alles. Über ihre Geschicklichkeit muss Paula ganz schön staunen. Noch größere Augen bekommt sie aber, als Faultier Buddha eine Runde schwimmen geht. Von wegen faul! Faul ist höchstens das, was sich im Magen der Faultiere abspielt. Da knurrt und grummelt es nämlich ganz gewaltig. Das kommt von den schwer verdaulichen Blättern, die sie fressen. Aber wenn die Sonne auf den Bauch eines Faultiers scheint, wirkt das wie eine Wärmflasche und tut gut. Und Abhängen in der Sonne können Faultiere besonders gut.

Mittwoch, 03.10.2018, Tag der deutschen Einheit
06:20 - 07:20, ARD
Mit Armin unterwegs

Armin Maiwald auf Entdeckungsreise zwischen Sylt und Borkum Jetzt geht es wieder los: Armin Maiwald reist durchs Land - auf der Suche nach spannenden Geschichten, diesmal an der Nordseeküste. Etappe 1: Wasserbauer, Milchtankstelle und Strandsegler Vom nördlichsten Leuchtturm Deutschlands "List West" auf Sylt geht es über den autofreien Hindenburgdamm nach Dagebüll. Mit der Lorenbahn gelangt Armin nach Langeneß. Hier trifft er auf die sogenannten Wasserbauer und erfährt, wie diese zum Küstenschutz beitragen. Langeneß ist eine von zehn noch existierenden Halligen in Deutschland. Da diese nur wenige Meter über dem Meeresspiegel liegen, sind sie besonders von Sturmfluten bedroht. Trotzdem lebt Familie Johannsen gerne dort und zeigt, was hier ganz anders ist als auf dem Festland. Vom Leuchtturm Westerheversand nach Osterhever kommt Armin an einer Tankstelle vorbei. Aber hier gibt es weder Benzin, noch Diesel oder Strom: Eine weiße Flüssigkeit kommt aus dem Zapfhahn, die sogar trinkbar ist. In St. Peter-Ording nimmt Armin besonderen Unterricht, um selbst einmal auszuprobieren, wie es sich auf dem Strand segelt. Danach muss Armin in seine Gummistiefel schlüpfen, denn es geht zur Wanderung ins Watt - und zu seinen Bewohnern.
07:20 - 08:20, ARD
Mit Armin unterwegs

Fische im Rauch, Flug-Taxis und Walfänger Frisch gefangen, aber noch nicht essbar sind die Krabben auf dem Kutter in Friedrichskoog. Erst müssen sie gepult werden, am besten nicht langsam von Hand, sondern extraschnell mit einer speziellen Pulmaschine. Unterschiedlich schnell bläst auch der Wind an der Küste. In Cuxhaven entdeckt Armin ein Gerät, das Seeleute benutzten, bevor es den Wetterbericht aus dem Radio gab. Außerdem findet er heraus, wie Fisch mit Rauch zu "kochen" ist und warum mitten im Wattenmeer, auf Neuwerk, Bienenköniginnen herumfliegen. Zurück am Festland rollt eine Kugel direkt vor Armins Auto: Hier wird geboßelt - ein typisch norddeutscher Sport. Vor Norderney dürfen Armin und das Kamera-Team mittendrin sein bei einer Seenotübung. Auf Juist entdeckt Armin eilige Pakete, die nicht vom Boten gebracht werden, sondern mit der Drohne angeflogen kommen. Die letzte Station ist Borkum. Hier verrät ein Buddelschiffbauer seine Geheimnisse, bevor am nordwestlichsten Grenzpfahl der Bundesrepublik Deutschland die Reise zu Ende geht. Ganz in der Nähe steht ein Walknochenzaun - aus der Zeit, als Borkum eine Walfanginsel war.
08:20 - 09:20, ARD
Mit Armin unterwegs

Von Aachen nach Görlitz führt der Weg von Armin Maiwald ("Die Sendung mit der Maus" u. a.). 20 Jahre nach dem Fall der Mauer erkundete der Filmemacher, was am "Wanderweg der deutschen Einheit" zu entdecken ist. Nachdem er schon mit Auto, Zug und Schiff unterwegs war, schnürt er bei dieser "Deutschlandreise" die Wanderstiefel und durchquert das Land. Dabei verrät er auch, wie man unterwegs die Orientierung nicht verliert. Armin durchquert Deutschland von der westlichsten bis zur östlichsten deutschen Stadt. Unterwegs begegnet er nicht nur Spuren der deutschdeutschen Vergangenheit. Von Aachens Kaiserdom geht es zu den sehr seltenen wilden Uhus in der Eifel und zu einem riesigen Radioteleskop, das vom Wald aus in den Weltraum horcht. Im Sauerland wandert Armin auf den Kahlen Asten, zu einer sehr bekannten Wetterstation. Etwas weiter auf seinem Weg lernt er, wie aus Holzabfall ein Brennstoff wird. Geheimnisse des Mittelalters begegnen Armin kurz vor der Wartburg: Rätselhafte Steinkreuze am Wegesrand und eine ganz eigene Art von Musik gehörten damals zum Leben. Auf einem der ältesten Wanderwege Deutschlands, dem Rennsteig, erfährt Armin nicht nur, wie thüringische Kräuter früher in ganz Europa Krankheiten heilten. Bei dem Städtchen Theuern zieht Armin die Wanderschuhe aus und macht sich mit Gummistiefeln auf die Suche nach Gold. Auf den Spuren von Adam Riese in Annaberg-Buchholz entdeckt Armin eine ziemlich praktische Erfindung des Mathegenies. In Sayda gelangt er an eine besonders geschichtsträchtige Kreuzung: Früher, als hier die alte Silber- und die Salzstraße aufeinandertrafen, war der kleine Ort fast so groß wie Dresden. Auch heute verläuft hier eine wichtige Handelsverbindung. Das Gas, das per Pipeline in Richtung Westen unterwegs ist, bekommt noch mal einen kleinen "Schubs" für seine letzte Etappe. Armin klettert derweil auf den Lilienstein und trifft - ein paar Kilometer weiter - einen alten Bekannten: Der Hohensteiner Kasper und seine Holz-Kollegen waren in einer der ersten deutschen Kinderfernsehsendungen zu sehen. Armin beendet seine Reise in Görlitz, wo Mitten in der Neiße der östlichste Grenzpfahl Deutschlands steht.
15:30 -15:55, ARD alpha
Warum nickt der Leguan?

Der Leguan wehrt sich mit aller Kraft. Die scharfen Krallen und der lange Schwanz peitschen durch die Luft. Wildhüter Keysor versucht, die wilde Echse in seinen Griff zu bekommen. Paula steht dicht hinter dem einheimischen Leguanbändiger. Das Reptil ist so groß wie sie. Gleich soll die Reporterin das Tier in die Hand nehmen. Wird sie diese Mutprobe bestehen? Paula ist zu Besuch bei dem Volk der Bribri. Das sind Ureinwohner Costa Ricas. Nachdem Leguane lange Zeit vom Aussterben bedroht waren, haben es sich die Bribri zur Aufgabe gemacht, die faszinierenden Echsen zu schützen. Das geschieht hier in einer Aufzuchtstation, die sich Paula anschauen darf. Leguane sehen furchterregend aus. Ihre gepanzerte Schuppenhaut ist am Rücken und an der Kehle übersät mit spitzen Stacheln. Ihre sehr langen Krallen sind messerscharf. Mit ihrem Schwanz peitschen Leguane nach allem, was ihnen zu nah kommen könnte. Kein Wunder, dass Leguane mit Drachen verglichen werden. Doch eigentlich sind die Echsen ganz friedlich. Sie lieben Sonnenbäder in Baumkronen und ernähren sich rein pflanzlich. Ärger gibt es eigentlich nur, wenn sich zwei Männchen um ihre Weibchen streiten. Da werden Leguane zu richtigen Machos und beißen und schlagen, bis die Fetzen fliegen. Und Paula steht wie immer mittendrin.In jeder Folge geht es um ein spezielles Tier. Das kann das Zebra in Afrika, das Baumkänguru in Australien oder auch der Fuchs bei uns im Wald sein. Die Reporterinnen Anna und Paula treffen dabei Menschen, die sich mit diesen Tieren beschäftigen, mit ihnen arbeiten oder verwaiste Tierkinder großziehen, um sie wieder auszuwildern.

Donnerstag, 04.10.2018
15:30 - 15:55, ARD alpha
Wie brüllt der Brüllaffe?

Paula streift durch den dicht bewachsenen Regenwald Costa Ricas. Plötzlich zerreißt ein lautes, furchteinflößendes Gebrüll die tropische Stille. Paula ist starr vor Schreck. Was für ein Tier mag das gewesen sein? Das klang beinahe wie ein Löwe, doch die gibt es in Mittelamerika ja gar nicht. Paulas Blick in die Baumkronen offenbart ihr die Schreihälse: eine Gruppe Brüllaffen turnt durch die Wipfel, auf der Suche nach saftigen Blättern und Früchten. Um ihr Revier zu markieren und Feinde abzuschrecken, brüllen und bellen sie in den Urwald. Unfassbar, dass diese kleinen Affen einen so unbeschreiblichen Radau machen können. Wie das möglich ist, will die Reporterin umgehend herausfinden. Paula macht im Dschungel die Bekanntschaft mit Tiertrainerin Nadja und ihrer Affenschule. Verletzte oder verwaiste Brüllaffen, Klammeraffen und Kapuzineraffen werden bei Nadja gepflegt und auf ihre Auswilderung vorbereitet. Sie müssen Klettern lernen, Futter suchen und mit ihren Artgenossen klarkommen. Am besten geht das beim Spielen und Raufen. Paula kann sich vor herumtobenden jungen Affen auf ihrem Kopf kaum retten. Den Tag über ist Paula mit den Affen im Wald. Nachmittags kommen die Affen in die sichere Tierstation, wo sie die Nacht verbringen. Auch hier hört der Spaß nicht auf. Die Affen bekommen ihr Fläschchen und jede Menge Streicheleinheiten. Beim Fangen-Spielen mit einem Klammeraffen zieht Paula eindeutig den Kürzeren. Kein Wunder: Der Affe hat nicht nur lange Arme und Beine zum Klettern, sondern zusätzlich einen genialen Greifschwanz, mit dem er sich überall festhalten kann - wie eine Art Sicherheitsseil. Zu Paulas Überraschung bekommt sie von einem Affen auch noch eine neue Frisur verpasst - zum Brüllen komisch!