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Die Erde in Zahlen

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Die Antarktis befindet sich am südlichsten Punkt der Erde und wird daher auch "Südpol" genannt. Da sie an kein anderes Festland angrenzt, wird sie oft auch als eigener Kontinent angesehen.

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Der Südpol umfaßt eine Eisfläche von ungefähr 13,5 Millionen Quadratkilometer und ist damit um 3 Millionen Quadratkilometer größer als Europa. Wenn ich "13,5 Millionen" schreibe, ist das aber auch nicht ganz richtig: die tatsächliche Größe der Antarktis ist unbekannt, da Teile des Südpols von Schelfeis bedeckt sind. Das sind riesige Eisplatten, die dort vor sich hin schwimmen.

Hier habe ich einen kleinen Film über die Antarktis gefunden:

Am Südpol wohnen nur Wissenschaftler, es sind zwischen 1.000 im Winter und 3.500 im Sommer. Sie leben dort in 80 Forschungsstationen, wobei die größten die russische Station "Bellinghausen" und die australische "Cassey-Station" sind. Auch Deutschland ist mit der Station "Neumayer" vertreten. Der Name der russischen Station erinnert übrigens an den Kapitän Fabian von Bellinghausen, der 1820 unter russischer Flagge die Antarktis entdeckte.

Die Antarktis gehört zu keinem Staat. 1959 beschlossen einige Länder, diesen Kontinent zu schützen, nur friedliche Nutzung zuzulassen und keine Länderrechte zu beanspruchen. Die ursprünglichen Unterzeichner dieses Vertrages waren Argentinien, Australien, Belgien, Chile, Frankreich, Großbritannien, Japan, Neuseeland, Norwegen, Südafrika, Rußland und die USA. Inzwischen haben etliche weitere Länder diesen Vertrag unterzeichnet.

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In der Antarktis leben vor allem Robben, Kaiserpinguine und Blauwale. Der Blauwal ist das das größte Säugetier, das jemals auf der Erde gelebt hat. Er wird bis zu 30 Meter lang und verbringt den Sommer in den Gewässern vor der Antarktis.

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