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Die Erde in Zahlen

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Die Arktis ist der nördlichste Punkt der Erde (deswegen heißt die Arktis auch Nordpol) und bedeckt die nördlichen Regionen gleich dreier Kontinente, nämlich Nordamerika, Asien und Europa. An die Arktis grenzen 8 Länder, nämlich

Die Karte hier zeigt Dir die Lage des Nordpols:

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Im Prinzip ist die Arktis eine riesige Eisscholle, die im Nordpolarmeer liegt. Diese Scholle schwankt in Sachen Größe zwischen 4, 5 Millionen Quadratkilometer im Sommer und 6 Millionen Quadratkilometer im Winter. Wenn man auch noch die Meeresfläche hinzu rechnet, ist die Arktis ungefähr 27 Millionen Quadratkilometer groß.

Die Arktis war nicht immer so, wie sie heute ist. Untersuchungen haben ergeben, daß hier vor etwa 40 bis 50 Millionen Jahren Mammutbäume standen, die bis zu 50 Meter groß werden konnten. Dann aber kühlte die Erde vor 33 Millionen Jahren ab und bildete sich am Pol eine Eiskappe, die immer weiter anwuchs und dann vor 25 Millionen Jahren vollständig vereiste.

Man vermutet, daß der Nordpol schon vor 30.000 Jahren von Menschen bewohnt wurde. Richtig entdeckt wurde sie aber erst von den Wikinger im 10.Jahrhundert. Derzeit leben am Nordpol ungefähr 4 Millionen Menschen. Dazu zählen die Dir sicher bekannten Eskimos (ungefähr 150.000 Bewohner), die Nenzen (40.000), Jakuten (330.000), Samen (70.000) und Ewenken (35.000). Das alles sind die Ureinwohner der Arktis, also Völker, die seit Ewigkeiten am Nordpol wohnen. Hinzu kommen zahlreiche Russen, Skandinavier (also Leute aus Schweden, Norwegen und Finnland) sowie Nordamerikaner (also US-Bürger und Kanadier).

Die Eskimos wohnen nicht etwa wie wir in Steinhäusern, sondern in kuppelförmigen Schneehäusern - den Iglus. Die bestehen aus massiven Schneeblöcken aus einer ganz speziellen Schneeart. Dass ein Haus aus Schnee bestehen sollte, um sich warm zu halten, ist dabei nicht Blödsinn. Vielmehr ist Schnee ein guter Wärmeleiter und es können durchaus 50 Grad Unterschied zwischen der Außen- und der Temperatur in einem Iglu bestehen. Wenn es also meinetwegen draußen -45 Grad kalt ist, kann es im Iglu geradezu mollige 4 Grad warm werden.

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Es gibt zahlreiche Tiere am Nordpol, allen voran natürlich die Eisbären, aber auch Rentiere, Polarwölfe und Robben. Ganz besonders gerne verbringen zahlreiche Vogelarten - wie Enten, Falken, Raben und Möwen - zumindest ein Teil ihrer Zeit in der Arktis.

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