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Die Erde in Zahlen

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Am 5. Dezember 1945 verirrte sich eine Staffel (= Gruppe) von 5 US-amerikanischenJagdbombern bei einem Übungsflug im Südpazifik, genauer gesagt im Bermuda-Dreieck.Dieses Dreieck liegt zwischen den Bahamasinseln im Norden, Miami im Westen und Puerto Ricoim Süden.

Da an diesem Tag starker Wind herrschte und hoher Seegang war, nimmt man an, daß sichdie Piloten bei schlechter Sicht verirrt hatten und wegen dem Wetter auch nicht auf demWasser notlanden konnten. Aus einigen wenigen Funksprüchen, die nur bruchstückartigempfangen werden konnten, wird ersichtlich, daß die Navigationsgeräte an Bord der 5Maschinen verrückt spielten, weswegen keine Insel oder Land angeflogen werden konnte unddie Maschinen wegen Spritmangel dann abstürzten.

Es wurde ein Suchtrupp, der aber weder Wrackteile, Ölspuren oder gar die Piloten fand.Stattdessen verschwand bei der Suche wieder ein Flugzeug spurlos, obwohl derRettungsflieger extra so gebaut war, daß er auch bei hohem Seegang sicher landen konnte.

Aber schon vor dem Absturz der Maschinen verschwanden in dem Bermuda-Dreieck Dingespurlos. Der erste bekannte Fall war der eines Kohlenschiffes, der USS Cylops, welches am4. März 1918 mit 306 Menschen an Bord verschwand. Das Wrack wurde bis heute nichtgefunden.

1963 verschwand das Tankschiff Marine Sulphur Queen mit 39 Mann Besetzung.

Dieses Verschwinden innerhalb des Dreiecks führte zu den abenteuerlichstenErklärungsversuchen. So vermuten einige Leute, daß sich auf dem Meeresboden dergesunkene Kontinent Atlantis befinde, der für Flugzeuge und Schiffe gefährlicheKraftfelder ausstrahle. Begründet wird diese Ansicht damit, daß am im Bermuda-Dreieck amMeeresgrund eine steinerne Straße gefunden habe.

Behauptet wurde die Existenz des Kontinents von Plato, einem griechischen Philosophen(= Denker), im vierten Jahrhundert vor Christus. Er behauptet auch, daß Atlantisinnerhalb eines Tages und einer Nacht versunken sei. Heute weiß kein Mensch, ob Plato nurgesponnen hat und ob es Atlantis jemals wirklich gab.

Andere wiederum glauben, daß sich hier ein Loch zu anderen Dimensionen befinde odersich außerirdische Wesen der Schiffe und Flugzeuge bedienen. Wobei sich die Frage stellt,was solche Außerirdische Wesen, die ja in der Technik wesentlich weiter als wir sind,wenn sie die Reise zur Erde schafften, mit solchem veralteten Spielzeug wie ollen Schiffenund Flugzeugen anfangen sollten...   

Aber es gibt auch wissenschaftliche Erklärungsversuche.

So soll es zwei Gegenden auf der Welt geben, in denen ein Kompaß durch bestimmteEinflüsse um bis zu 20 Grad abweichen kann: neben dem Bermuda-Dreieck sei das noch dasvon den Japaner so genannte "Teufelsmeer" südlich von Japan. Auch hierverschwinden - angeblich - auffallend viele Schiffe und Flugzeuge spurlos.

Ein anderer Erklärversuch bezieht sich auf das Wetter. Durch Kaltlufteinbrüche ausdem Norden können hier binnen kürzester Zeit kurzlebige Wirbelstürme entstehen, dieeinen hohen Wellengang und dichten Nebel erzeugen. Das ist natürlich schlecht, da es imBermuda-Dreieck jede Menge für Schiffe gefährlicher Riffe, Untiefen und Gräben gibt.

Und dann gibt es noch die Theorie von einem riesigen Gasvorkommen, von dem sich beiErschütterungen und Seebeben Gas löst und in großen Blasen an die Oberfläche trifft.Das könnte zwar Schiffen gefährlich werden (sie verlieren ihren Auftrieb und sinken),aber nicht Flugzeugen.

Somit ist das (angebliche) Rätsel um das Bermuda-Dreieck bis heute nicht geklärt... 

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