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Die Erde in Zahlen

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Eigentlich, so sollte man meinen, ist eine Gegend wie die Atacama-Wüste in Peru ein langweiliger und öder Ort. Doch ganz so ist es nicht,denn die Wüste birgt ein bis heute nicht geklärtes Rätsel aus der Vergangenheit.

Über eine Fläche von etwa 500 Quadratkilometer ziehen sich nämlich Linien,geometrische Figuren und Spiralen durch den festen Wüstenboden. Diese Formen sieht manjedoch nicht, wenn man in der Wüste steht - nur aus großer Entfernung, also von einemhohen Hügel oder von einem Flugzeug aus, kann man erkennen, um was es sich handelt: dieAbbildung von Menschen, Affen, Vögeln und sogar Walen. Die Linien können bis zu 20Kilometer lang, die Figuren von zehn bis mehreren hundert Meter groß sein. 40 solcherBilder und Figuren wurden bisher gefunden. Entdeckt wurden die Figuren, die in der Zeitvon 800 v.Chr. bis 200 v.Chr. angelegt wurden, erst 1924. Da nämlich begannen die erstenFluglinien damit, die Wüste zu überfliegen.

 

Bis heute ist unklar, wie die Leute vor zweitausend Jahren es schafften, bis zu 30Zentimeter tiefe Linien in den harten Wüstenboden zu hauen - und vor allem, warum siesich diese Mühe angesichts des heißen Wüstenwetter überhaupt gemacht haben. Man weißes nicht und ist nur auf Vermutungen angewiesen. Manche Wissenschaftler glauben, daß essich um einen gigantischen astronomischen oder landwirtschaftlichen Kalender handelt.Andere wiederum gehen davon aus, daß die Figuren Teil einer Anlage zur Ehrung vonGöttern war. Auch die Theorie, daß es sich um eine Landebahn für Außerirdische handelnkönnte, wurde ernsthaft diskutiert, aber ganz schnell auch wieder verworfen.

Und so weiß bis heute niemand, was das ganze eigentlich soll... 

 

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