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Die Erde in Zahlen

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Man glaubt es kaum - aber inmitten einer scheinbar endlosen Wüste gibt es Orte, andenen Bäume Schatten spenden, Gemüse vor sich hin wächst und Seen vor sich hinplätschern. Das nennt man dann eine Oase.

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Grund für eine solche Oase ist etwas, was sonst in der Wüste fehlt - nämlich Wasser.Meistens stammt es aus Quellen oder dem Grundwasser und tritt an dieser Stelle an dieOberfläche.

Nicht selten wurden diese Oasen aber auch künstlich angelegt - schon vor Jahrtausendenwurde dafür im heutigen Iran die Grundlage für das Anbohren des Grundwasserspiegelsentwickelt. Dazu wurden an einem Gebirgsrand bis zu 400 Meter tiefe Schächte gebohrt, bisman auf das Grundwasser stieß. Sodann wurden waagerechte Stollen mit leichtem Gefällebis zu einer Länge von 70 Kilometer weit in die Wüste gebaut - und schon konnte dasWasser fließen.

Ohne eine Oase wäre das Passieren insbesondere einer Sandwüste nur sehr schwermöglich, denn hier können sich die Reisenden von dem anstrengenden Trip durch die Wüsteerholen.

Es gibt kleine Oasen mit ein paar Dattelpalmen und einem Teich und Riesen-Oasen mitganzen Städten drinnen.

Apropos Dattelpalme: sie ist ideal geeignet für eine Oase, weil sie Temperaturen vonüber 50 Grad ohne Probleme aushält, leckere Datteln hervorbringen und genügend Schattenfür andere Nutzpflanzen bietet, die sogenannte Oasenbauern anbauen.

Dabei geschieht dieser Anbau in drei Stockwerken. Im ersten Stockwerk, also ganz untenam Boden, aber im Schatten der Dattelpalme, wird Getreide oder Gemüse angebaut. Imzweiten Stockwerk dann, einige Meter über dem Boden, wächst so ziemlich alles, was einBaum oder eine Staude hervorbringen kann, also Banane, Äpfel, Trauben, Orangen oderBirnen. Das 3. Stockwerk schließlich bildet die Dattelpalme mit ihren Datteln selbst.

Nach der Ernte werden die die Früchte dann mit einer Karre und einem Esel transportiert. Der Eselfindet sich praktisch in allen Oasen. Und in meiner Klasse. Dort heißt er dann Johannes oder Holger.

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