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Die Erde in Zahlen

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Als "Pol" bezeichnet man in der Erdkunde die Durchstoßpunkt der Rotationsachse mit der Oberfläche eines Himmelskörper. Alles klar? Nein? Ok.

Hier habe ich Dir ja bereits erzählt, daß sich die Erde um sich selbst dreht, sie rotiert also. Hier noch mal die Grafik dazu:

erde6.gif (1429302 Byte)

Die Rotationsachse nun ist eine Gerade, um die sich die Erde dreht, ohne daß sie sich verändert. Das hängt von der Masseverteilung in der Erde ab. Stell Dir vor, Du legst in eine Kugel ein Steinchen. Drehst Du jetzt die Kugel, hörst Du jedesmal, wie sich das Steinchen mit dreht. Durch die Verteilung von Masse in der Erde geschieht das nicht bei der Rotationsachse - es passiert schlecht gar nichts.

Die genannte Gerade geht vom Nord- zum Südpol (oder umgekehrt). Der Nordpol ist der nördlichste und der Südpol der südlichste Punkt der Erde.

Durch die Rotation ist es an beiden Polen unheimlich kalt. So wurden am Nordpol Temperaturen von -89,2 Grad gemessen. Auch das liegt an der Rotationsachse: durch sie sind die beiden Polen jeweils nur ein halbes Jahr dem Sonnenlicht ausgesetzt und das auch nur in einem sehr flachen Winkel. Somit gibt es nur zwei Jahreszeiten an den Polen: Sommer und Winter. Herbst und Frühling sind dort unbekannt. Hinzu kommt, daß sich durch die Kälte an beiden Polen riesige Eisflächen gebildet haben. Diese hellen Flächen aber werfen das wenige Sonnenlicht, was dort hin kommt, zu 80 bis 85 % wieder zurück und können sich also nicht richtig erwärmen.

Während am Südpol - bis auf Wissenschaftler - keine Menschen gibt, leben am Nordpol etwa 4 Millionen Menschen. Dazu aber hier mehr.

Im Foto siehst Du eine Gegend im Südpol.

sudpol.jpg (85816 Byte)

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