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Die Erde in Zahlen

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Zu unserer Galaxie, der Milchstraße, habe ich bereits hier etwas geschrieben. Hier geht es nun um den "Inhalt" unseres Sonnensystems.

Das Sonnensystem besteht aus 8 Planeten und etlichen weiteren astronomischen Objekten. In der Abbildung siehst Du ganz links ein bißchen Sonne und dann die Planeten in der Größe maßstabsgerecht und in der richtigen Reihenfolge:

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Von links ausgehend siehst Du auf der Abbildung

1. = Sonne 2. = Merkur 3. = Venus 4. = Erde 5. = Mars
6. = Jupiter 7. = Saturn 8. = Uranus 9. = Neptun

Die Sonne

Die Sonne ist unser eigener Stern und das Zentrum unseres Sonnensystems. Die Sonne ist dabei nicht mit uns allein: vielmehr wird sie von 8 Planeten und 5 Zwergplaneten umkreist. Das Wort "Planet" bezeichnet dabei einen Himmelskörper, der groß genug ist, um eine kugelähnliche Gestalt zu haben. Aber deswegen ist der dicke Bernd aus meiner Klasse dennoch kein Planet, weil ihm eine weitere   Voraussetzung fehlt: ein Planet muß um eine Sonne kreisen. Und das macht Berndi nun tatsächlich nicht... Obwohl - irgendwie mag ich den Bernd.

Im Durchmesser ist die Sonne 1,39 Millionen Kilometer groß und etwa 330.000mal so schwer wie die Erde. Und sie ist unwahrscheinlich fleißig: pro Sekunde stößt die Sonne mehr Energie frei als alle Atomkraftwerke der Erde dies in 750.000 Jahren tun würden.

Die Sonne ist ungefähr 4,6 Milliarden Jahre alt und von uns 149,6 Millionen Kilometer entfernt. Zum Glück: wären wir näher dran, würde es ganz schön heiß werden, während bei größerer Entfernung es ungemütlich kalt wäre. Anders gesagt: diese 149,6 Millionen Kilometer sind die ideale Entfernung von der Sonne, um Leben entstehen zu lassen.

Die Sonne wird es nicht ewig geben. Sie wird im Laufe der Zeit immer heißer und größer werden, womit nach heutigen Schätzungen das Leben auf der Erde in 500 Millionen Jahre nicht mehr möglich sein wird. Das ist natürlich schlecht für Deine Ururururururururururururururur-und-so-weiter-Enkel - wenn die sich bis dahin nicht etwas überlegt haben, um dann woanders zu leben. Aber naja - Zeit genug für solche Überlegungen sollte ja dann doch reichlich vorhanden sein.

So in 10 Milliarden Jahren wird sich die Sonne derart aufgeblasen haben, daß sie als "Roter Riese" bis an die Erde reichen wird. während der Mars und die Venus, die ja näher als die Erde an der Sonne liegen, einfach abstürzen und verglühen.

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Merkur

Der Merkur ist der sonnennächste Planet in unserem Sternensystem: er ist nur 58 Millionen Kilometer von der Sonne entfernt. Gerade wegen dieser nahen Entfernung ist der Merkur durch das Licht der Sonne auch nur sehr schwer zu sehen und zu beobachten. Aber es sind 3 Weltraumsonden am Merkur vorbei geflogen, weswegen wir zumindest über die Oberfläche viel wissen. Der Merkur besteht aus vielen Kratern und einer mondähnlichen Oberfläche, also grauem und porösem Gestein (siehe Foto)

Der Merkur ist der kleinste der Planeten: er hat nur einen Durchmesser von knapp 4.800 Kilometer. Auf ihm es am Tage +430 Grad heiß und nachts -170 Grad kalt. Brrrrr....

Ein  Tag auf dem Merkur entspricht 58,6 Erdtagen. Das ist grausam: wenn man da mal sagt, ich muß einen Tag in die Schule, sind das gleich fast 59 Tage am Stück - ein Glück, daß ich keine Merkurianerin bin ;-)

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Venus

Die hellsten Objekte an unserem Himmel sind (von der Erde aus gesehen) die Sonne und natürlich der Mond. Gleich danach kommt dann aber die Venus. Durch diese Helligkeit ist die Venus auch schon mit einem kleinen Fernrohr morgens oder abends (aber niemals um Mitternacht) zu sehen.

Von der Sonne aus ist die Venus 108 Millionen Kilometer entfernt und hat einen Durchmesser von 12.000 Kilometer. Damit ist sie fast so groß wie die Erde. Die Oberfläche der Venus ist ständig rotglühend - Grund dafür sind die hohen Temperaturen von 484 Grad. Das ist auch der Grund, warum es auf dem Planeten keine Gewässer gibt - Wasser würde sofort verdampfen.

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Erde

Das sind wir. Ich sag das nur sicherheitshalber, falls Du so einer wie der doofe Holger aus der Reihe hinter mir bist, der nichts auf die Reihe bekommt... Wir, das heißt, die Erde ist 4,6 Milliarden Jahre alt und hat einen Durchmesser von 12.700 Kilometer. Mehr über die Erde findest Du hier.

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Mars

Weil sich uns der Mars mit einer blutroten Farbe präsentiert, wurde er nach einem römischen Kriegsgott benannt. Diese Farbe geht von Rost aus, der dort überall auf der Oberfläche und in der Luft wabert. Aber jetzt nicht denken, daß da oben irgendwas verrostet - vielleicht noch von Marsianern! Der Rost bildet sich nur durch riesige Eisenoxid-Staubwolken.

Der Mars ist rund 6.800 Kilometer groß im Durchmesser, also kleiner als die Erde, und 228 Millionen Kilometer von der Sonne entfernt. Er hat zwei Pole (wie auch unsere Erde), die Oberfläche besteht aus einer mit Kratern bedeckte Oberfläche. Es gibt auf dem Mars tiefe Canyons und 5 Vulkane, die über 20 Kilometer hoch sind!!!

Umkreist wird der Mond von den zwei Monden Phobos und Deimas. Die Namen sind passend für einen Planeten mit einem Kriegernamen: "Phobos" heißt übersetzt "Furcht" und "Deimas "Schrecken".

Tagsüber sind es auf dem Mars gemütliche 20 Grad, nachts aber -85 Grad. Früher gab es auf dem Mars auch Wasser.

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Jupiter

Der Jupiter ist ein ganz ganz dickes Ding - von der Größe, aber auch von der Schwere her gesehen. In den Jupiter würde die Erde gleich 1.400mal hinein passen und er ist 318mal so schwer wie die Erde. Damit Du mal den Unterschied siehst hier ein entsprechendes Foto. Das kleine Kügelchen links - das sind wir...

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Die Größe des Jupiters wird mit rund 143.000 Kilometer Durchmesser angegeben und der Planet ist rund 778 Millionen Kilometer von der Sonne entfernt. Der Jupiter ist nicht wie die Erde - er ist ein Gasplanet, hat also eine nicht feste Oberfläche.

Auf dem Foto weiter unten siehst Du verschiedene Farben, die scheinbar die Oberfläche des Planeten bilden. Das sind ziemlich turbulente Wolkenbänder. Auf dem Foto siehst Du rechts unten auch einen größeren rötlichen Flecken, der wie ein Auge aussieht: das ist ein ziemlich ausgewachsener Wirbelsturm. Während von einem solchen Wirbelsturm auf der Erde nach wenigen Wochen nichts mehr zu sehen ist, wurde der auf dem Jupiter bereits im Jahre 1664 (!) an genau dieser Stelle beobachtet - der Wirbelsturm ist also ziemlich hartnäckig und wahrscheinlich auch viel viel älter. Denn die Beobachtung 1664 konnte ja nur durch das Aufkommen von Fernrohren gemacht werden. Vorher hatte man keine Fernrohre - und konnte also weder den Jupiter noch den Sturm sehen. Aber nicht nur das Alter macht den Sturm für uns unglaublich: er hat Windgeschwindigkeiten von über 500 Kilometer je Stunde. Dagegen ist ein Hurrikan der schlimmsten Kategorie bei uns auf der Erde ein laues Lüftchen mit seinen 300 Kilometer in der Stunde. Vor 100 Jahren hatte der Sturm auf dem Jupiter einen Durchmesser von unglaublichen 32.000 Kilometern, aber er scheint langsam zu schrumpfen: derzeit sind es immer noch sehr beeindruckende 16.000 Kilometer.

Begleitet wird der Jupiter von 4 großen Monden (die da heißen Ganymed, Kalisto, Europa und Io) sowie 63 kleineren Monden.

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Saturn

Markantestes Zeichen des Saturns, der wie auch der Jupiter ein Gasplanet ist, sind seine Ringe (siehe Foto weiter unten). Es sind mehr als 100.000 solcher Ringe und sie bestehen hauptsächlich aus Gesteinsbrocken und Wassereis.

Der Saturn ist knapp 1,43 Milliarden Kilometer von der Sonne entfernt und hat einen Durchmesser von ungefähr 120.500 Kilometer. Er ist auch mit bloßen Augen am (Nacht-)Himmel zu sehen und daher auch schon Jahrtausende vor Erfindung des Fernrohres dem Menschen bekannt.

Den Saturn umkreisen 62 Monde, von denen der Titan mit 5150 Kilometer Durchmesser der größte ist.

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Uranus

Der Uranus besteht vorwiegend aus Eis (daher auch seine blaue Färbung). Das mit dem Eis hat vor allem damit zu tun, daß er 2,9 Milliarden Kilometer von der Sonne entfernt ist, diese den Uranus also kaum noch erwärmen kann. Der Durchmesser des Planeten beträgt 51.000 Kilometer, womit er etwa 65mal so groß wie die Erde ist.

Bisher wurden 27 Monde entdeckt, die den Uranus umkreisen.

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Neptun

Der Neptun ist der von der Sonne am weitesten entfernte Planet - es sind 4,5 Milliarden Kilometer. Damit ist auch klar, daß es sich um einen Eisplaneten handelt, weil er von der Sonne kaum noch erwärmt wird.

Viel mehr weiß man noch nicht vom Neptun. Allein schon die riesige Entfernung von der Erde aus macht nämlich eine nähere Erforschung sehr schwer. Bisher war nur eine einzige Raumsonde - die "Voyager 2" in der Nähe des Neptuns. Dort entdeckte die Sonde dann unter anderem, daß sich 6 Monde um den Eisriesen bewegen.

Der Neptun ist mit 50.000 Kilometer Durchmesser der viertgrößte Planet unseres Sonnensystems - nach dem Jupiter, dem Saturn und dem Uranus.

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