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Die Erde in Zahlen

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Wundersames geschieht im US-amerikanischen "Death Valley", was übersetzt"Tal des Todes" bedeutet. Den Namen hat das heiße Wüstental einer Legendenach, als zwei Reisegruppen mit über 100 Pferdewagen eine Abkürzung suchte und in dasTal geriet. Dort verirrten sie sich dann und fanden keinen Ausweg. Um zu überleben, habensie angefangen, die Ochsen, die sie mit sich führten, zu essen. Um die Ochsen zu kochenund zu braten, nahmen sie etliche der Pferdewagen auseinander, um das Holz für Feuer zuverwenden. Als sie dann doch den Ausweg gefunden haben, soll sich eine der Frauen aus derGruppe am Ausgang umgedreht und "Goodby, Death Valley"  gerufen haben.

Aber nicht diese Geschichte ist das versprochene Wundersame, sondern etwas anderes: imTal wandern die Steine. Einfach so, ohne Hilfe von außen - so als ob sie eigene Füßchenhätte. Und ich rede jetzt nicht von einem leichten Kieselstein oder so - nein, diewandernden Steine können bis zu 350 Kilogramm schwer sein und hinterlassendementsprechend Schleifspuren im Sand.

Bislang hat noch nie ein Mensch gesehen, wie sich die Steine bewegen - und das dannauch noch auf eine vollkommen ebene Fläche auf einem ausgetrockneten See. Die Schleifspurkann dabei bis zu 1.000 Meter lang sein, meist ist sie vielfach gewunden, aber auchschnurgerade Schleifspuren wurden gefunden. Die Steine erreichen eine für Steineerstaunliche Geschwindigkeit: bis zu 7 Kilometer in der Stunde!

Da das Death Valley ein Naturschutzgebiet ist, dürfen dort keine fest installierenKameras aufgebaut werden, was natürlich die Erklärung des Rätsels ziemlich erschwert.Erklärungsversuche gibt es viele: von unterirdischem Magnetismus bis hin zuAußerirdischen. Aber seit wann sollten Steine magnetisch sein und was habenAußerirdische davon, mit Steinen Golf zu spielen? Eben!

ufo.gif (46130 Byte)

Vielversprechender ist eine andere Erklärung: die sagt aus, daß Wind die Ursache derBewegungen ist. Demnach gibt es im Tal öfter Orkane. Allerdings reicht ein einfacherOrkan nicht aus, denn der müßte, um einen Stein von 350 Kilogramm  auch nur einbißchen zu bewegen, eine Windgeschwindigkeit von mindestens 800 Kilometer in der Stundeerreichen. Es kommt noch etwas hinzu: durch herabfließendes Bergwasser werden vermutlichPartikel, also sehr kleine Teilchen Tonerde auf die "Rennbahn" geschwemmt undmachen diese rutschig. Nun reicht durchaus schon ein Orkan und auch weniger Wind aus, umdie Steine zu bewegen.

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