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Die Erde in Zahlen

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Auch wenn Wüsten für den Menschen lebensfeindlich sind, kommen ungeahnt vieleTierarten prächtig klar mit den Witterungsbedingungen in der Wüste. Das hat damit zutun, daß sich diese Tiere dem Wetter angepaßt haben. Ein typisches Beispiel dafür istdas Kamel. Diese haben eine Methode entwickelt, um besser als alle anderen Tiere mitWasser umzugehen. So kommt ein Kamel wochenlang ohne frisches Wasser aus, schwitzt erstbei sehr hohen Temperaturen und scheidet mit Urin und Kot kaum Wasser aus.

Übrigens - im Höcker sind nicht etwa Wasservorräte enthalten, sondern sie sindFettspeicher...

Bewohner von einer Wüste, nämlich der Kalahari im Süden Afrikas, sind dieErdmännchen. Dort sind diese putzigen Dinger nicht gerne allein, sondern leben in großenGruppen zusammen und halten tapfer zusammen. Das zeigt sich bei der Nahrungssuche:während alle anderen Erdmännchen nach Futter suchen, ist ein Erdmännchen für dieSicherheit zuständig und beobachtet ständig das Land und den Luftraum auf der Suche nacheventuellen Feinden. Entdeckt es dann einen der Feinde, stößt der Wachhabende einenbestimmten Schrei aus und alle Erdmännchen verschwinden schnell in ihren Bau.

Während sich die Erdmännchen großer Beliebtheit bei dem Menschen erfreuen, tun esSkorpione weniger. Manche Arten von diesen kommt bis zu einem Jahr ohne Nahrung aus -ideale Voraussetzung für die Wüste.

Ganz raffiniert hat sich der Schwarzkäfer seinem Lebensraum, der Wüste Namib imafrikanischen Land Namibia, angepaßt. In dieser Wüste gibtes fast jeden Morgen Nebel. Hat der Käfer nun Durst, macht er einfach einen Kopfstand undwartet so lange, bis sich der Nebel an seinem Panzer anheftet. Da er ja kopfüber steht,rinnen nun die Tropfen in sein Maul - und schon hat er keinen Durst mehr. Muß ich mal demdoofen Holger aus der Reihe hinter mir vorschlagen, wenn wieder rum jammert, daß er Dursthabe... trinken.gif (1445 Byte)

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