Italien zählt seit Jahrzehnten zu den beliebtesten Reisezielen deutscher Touristen. Dies liegt zum einen an der räumlichen Nähe und guten Verkehrsanbindung durch die Brennerautobahn, zum anderen ist Italien ein landschaftlich äußerst vielseitiges Land und hat mit einer imposanten Geschichte aufzuwarten, die man fast an jeder Ecke heute noch spüren kann.
Geografisch lässt sich Italien in drei Bereiche einteilen. Ganz im Norden im Bereich von Südtirol gibt es imposante Hochgebirge, die sich bis nach Mailand langsam abflachen. Die Region um Mailand ist recht eben und bietet hervorragende Böden für die Landwirtschaft. Ganz im Süden hingegen sind die Flächen durch geringe Niederschläge und hohe Temperaturen nur bedingt zur landwirtschaftlichen Bewirtung geeignet.
Italien lässt sich auf ganz unterschiedliche Art und Weise entdecken – ganz klassisch mit dem Auto oder als Flugreise, aber auch mit dem Fahrrad! Gerade Letzteres entdecken immer mehr Menschen, schließlich ist man hier der wunderbaren Natur und den Menschen besonders nah.
Ob entlang der Adria und Mittelmeerküste, mit viel Ruhe und Erholung, oder in Form des beliebten Städtetourismus: Italien bietet für jeden Radreisen-Anspruch das Passende. Gerade die pulsierenden Metropolen mit ihren interessanten Sehenswürdigkeiten und gastronomischen Köstlichkeiten lassen sich mit dem Rad viel besser erkunden als zu Fuß oder mit dem Auto. Die Räder kann man dabei überall in Italien günstig mieten.
Einige Punkte sollten jedoch generell bei der Planung einer Radreise in Italien beachtet werden. Die wichtigsten sind:
Klima in Italien
Durch die geografischen Gegebenheiten ist das Klima in Italien äußerst facettenreich. Fast jede Region des Landes besitzt andere klimatische Bedingungen. Dies liegt primär an der langen Nord-Süd-Ausdehnung Italiens. So warten die Gebiete in den Alpen (Südtirol) in den Wintermonaten mit dem typisch nordischen Klima auf. Durch die verschiedenen Höhenlagen gibt es enorme Temperaturunterschiede. Während der Sommermonate kann es teilweise zu wüstenähnlich hohen Temperaturen kommen, die aber wiederum schnell von Schlechtwetterperioden abgelöst werden. In Mittelitalien sowie im Süden des Landes ist das Klima, bedingt durch die Lage am Mittelmeer, mediterran geprägt. Selbst im Winter sind die klimatischen Bedingungen hier äußerst mild und laden dazu ein, auch während dieser Zeit mit dem Rad unterwegs zu sein.

Anreise
Die wenigsten Radfreunde werden direkt mit dem Drahtesel nach Italien reisen. Das ist jedoch überhaupt kein Hindernis, denn die Anreise nach Italien gestaltet sich sehr einfach. Entweder man nutzt die Möglichkeit, mit dem eigenen Pkw anzureisen, oder man greift auf die Angebote der Fluggesellschaften zurück, die Hin- und Rückflug schon ab ca. 200.- Euro im Angebot haben. In diesem Fall sollte man das eigene Rad zu Hause lassen und ein solches vor Ort mieten.
Sehenswürdigkeiten in Italien
Italien als Kulturland hat viel zu bieten. Es fällt schwer, die ganzen Attraktionen und Sehenswürdigkeiten aufzuzählen. Historisch findet sich quasi an jeder Ecke des Landes ein Spot, den man gesehen haben muss. Durch die wechselvolle Geschichte des Römischen Reiches kann man in vielen älteren Städten alte Bausubstanz besichtigen und staunen, wie fortschrittlich die dortige Zivilisation schon vor 2.000 Jahren war.
Überstrahlt wird dies alles von der Hauptstadt Rom. Neben den unzähligen Artefakten aus alter Zeit ist Rom auch gleichzeitig Sitz des Vatikans und damit weltweiter Dreh- und Angelpunkt der katholischen Kirche. In den Museen des Vatikans lassen sich unzählige Kostbarkeiten bestaunen, wie man sie sonst nirgendwo auf der Welt findet.
Weitere tolle Ziele für einen Urlaub in Italien sind die Inseln Sardinien und Sizilien. Hier herrschen während der Sommermonate optimale Bedingungen für einen tollen Radurlaub, die Sonne scheint unablässig und das Mittelmeer ist wohltemperiert. In den vergangenen Jahren hat sich vor allem Sardinien zu einem Urlaubsmekka vieler berühmter Persönlichkeiten entwickelt. Es ist daher möglich, am Strand neben einem Star aus Hollywood zu liegen.

Doch es muss gar nicht unbedingt eine ferne Insel sein. Wie wäre es, den Gardasee mit dem Fahrrad zu umrunden? Oder durch die wundervolle Toskana zu radeln, vorbei an den typischen Zypressen und Olivenbäumen sowie an duftenden Lavendelfeldern. Überall gibt es zudem Unterkünfte in allen Preisklassen, die als Ausgangspunkt für Radtouren in jeder gewünschten Länge dienen können.
Tipp: Wer es besonders günstig haben möchte und dabei auf maximalen Komfort verzichten kann, für den sind auch die vielen idyllischen Campingplätze in ganz Italien sicher sehr interessant. Hier kann man wunderbar sein Zelt aufschlagen und die Eindrücke des Tages im Sonnenuntergang auf sich wirken lassen.
