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Ist das Leitungswasser in Österreich trinkbar?

Wer in Österreich Urlaub macht, kann viel entdecken. Das Schloss Schönbrunn, den „Prater“ Vergnügungspark in Wien, die größte begehbare Eishöhle der Welt und natürlich die schöne Berglandschaft. Auch verschiedenste Wasserfälle, große Seen und einige Flüsse sind in Österreich zu finden. Da fragt man sich doch direkt, ob dieses Wasser, was meist aus den Alpen stammt, eine gute Qualität hat und aus dem Wasserhahn trinkbar ist.

Das Wichtigste zuerst:

  • Leitungswasser ist besser als das Trinkwasser aus dem Supermarkt
  • Wassergewinnung nicht aus Oberflächenwasser
  • Badeorte erweisen beste Wasserqualität

Ist das Leitungswasser in Österreich trinkbar?

Das Leitungswasser in Österreich steht weltweit ganz oben in der Liste. Es weist einen besseren Mineralgehalt als das Supermarktwasser auf und ist bedeutend günstiger.
Zwar kann gerade in den Bergen der Kalkgehalt erhöht sein, aber nicht gesundheitsschädlich. Wer auf die Langlebigkeit seiner Geräte wie z.B. Wasserkocher zählt, der kann einen Wasserfilter verwenden, der den Kalkgehalt sinkt.

Wie wird das Leitungswasser in Österreich gewonnen?

Das Leitungswasser in Österreich stammt zu 50 % aus Wasserdepots des Landes und zu 50 % aus Quellen wie z.B. Bergquellen. Dieses Wasser ist von besonders hoher Qualität und kann eigentlich ohne Filterung oder Klärung getrunken werden.

Wie wird das Leitungswasser in Österreich geklärt?

Auch in Österreich gibt es zahlreiche Wasserwerke, die das Wasser für den Verbraucher aufbereiten. Wegen der bereits guten Qualität wird hier kaum Chlor oder ähnlich eingesetzt. Somit hat selbst das Leitungswasser einen angenehmen Geschmack und weist einen mittleren Kalkgehalt auf.
Auch die Behörden achten auf die Wasserqualität und machen mehrmals jährlich die vorgeschriebenen Tests.

Kann ich das Wasser aus den Flüssen in Österreich trinken?

Auch wenn das Wasser an den Badeorten an Seen und Flüssen in Österreich eine hervorragende Qualität aufweist, sollte man es vermeiden seine Wasserflaschen damit aufzufüllen. Allerdings stellen ein paar Schlucke, die man gegebenenfalls beim Schwimmen verschluckt, kein gesundheitliches Risiko da. Wer in der Alpenregion einen Badesee besucht, kann sich durch die Klarheit des Wassers von der hervorragenden Qualität überzeugen. Natürlich wird auch dieses Wasser überprüft und wenn die Qualität mal nicht der Richtlinien entspricht werden die Badeseen geschlossen.

Wie ist die Wasserqualität in Hotels und Unterkünften?

Da die Behörden nur die Wasserqualität bis zum Hausanschluss kontrolliert, können sie nicht garantieren, dass Eigentümer ihre Leitungen erneuern. Man sollte also vorher sich genau erkundigen, wie die Qualität des Leitungswassers vor Ort ist.
Gerade in den Bergregionen kann ein erhöhter Kalkgehalt des Wassers die Leitungen verschmutzen. Man sollte also stets das Leitungswasser etwas ablaufen lassen, damit man kein abgestandenes Wasser trinkt.

Fazit

Durch die angrenzenden Alpen wird das Wasser in Österreich bereits bestens gefiltert und mit Mineralstoffen versetzt. Dadurch weist das Wasser bereits eine höhere Qualität als das Trinkwasser aus dem Supermarkt auf.
Aber gerade in der Bergregion kann der Kalkgehalt im Wasser erhöht sein, somit sollte man einen Kalkfilter benutzen, um das Verkalken seiner Geräte zu verhindern. Alles in allem ist das Wasser in Österreich definitiv nicht gesundheitsschädlich und steht an oberer Stelle, wenn es weltweit um die Wasserqualität geht.

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