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Ist das Leitungswasser in der Schweiz trinkbar?

Was lädt mehr zum Wandern ein, als die Natur selbst. Diese sollte man in der bergigen Schweiz unbedingt genießen und sich von Wasserfällen, Schluchten und einer wunderschönen Bergkulisse inspirieren lassen. Wer nicht gut zu Fuß ist, kann sich an den schönen Skipisten den Berg herunter trauen und ein wenig Adrenalin genießen. Sogar für die ruhigen Besucher der Schweiz gibt es hier Basel, die Museumsstadt, Zürich und das Schloss Chillon am Genfersee. Wenn ein Land mit so viel Natur und Wasser ausgestattet ist, obwohl an keinem Meer liegend, ist die Frage nach der Wasserqualität nicht ganz unbegründet.

Das Wichtigste zuerst:

  • Beste Wasserqualität weltweit
  • Keine großen Ballungsräume, die das Wasser verschmutzen
  • Das Gestein der Alpen filtert das Grundwasser bereits vor

Kann man das Leitungswasser in der Schweiz bedenkenlos trinken?

Das Leitungswasser in der Schweiz ist mit das beste Wasser weltweit. Es wird sogar Hahnenwasser genannt.
Dies kommt nicht nur durch die geografische Lage der Schweiz, sondern auch weil die Behörden den höchsten Standard vorgeben und mehrere tausend Tests im Jahr von den Wasserwerken erwarten.
Zudem hat die Schweiz viele höchst qualitative Quellen, aus denen rund 40 % des Wassers gewonnen wird.

Woher stammt das Leitungswasser?

Das Leitungswasser in der Schweiz wird zu 40 % aus Quellen, zu 40 % aus Grundwasser und zu 20 % aus Oberflächenwasser von Seen und Flüssen gewonnen. Diese Gewässer werden durch die verschiedenen Gesteinsschichten geklärt und sind bereits vor dem Klärvorgang äußerst rein und haben eine gute Qualität und weisen viele Mineralien auf.

Wie wird das Wasser in der Schweiz geklärt?

Obwohl das Wasser in der Schweiz qualitativ äußerst hochwertig ist, muss es trotzdem durch Klärwerke laufen und überprüft werden. Die Schweizer Behörden gehen sogar so weit, dass sie mehrfach im Jahr das Wasser testen, damit die Qualität auch gleich bleibt. Zudem werden diese Proben zu wissenschaftlichen Zwecken eingeschickt, um zu erkennen, wie die Jahre und Wettereinflüsse sich auf die Alpen und die Schweiz auswirken.

Kann ich das Wasser aus Flüssen bedenkenlos trinken?

Die Schweiz hat zahlreiche Trinkwasserbrunnen im ganzen Land gut verteilt. An diesen lassen sich kostenlos die Wasserflaschen füllen. Denn wie in jedem anderen Land sollte man das Wasser aus Flüssen und Seen nicht einfach trinken.

Wie ist das Badewasser in der Schweiz?

Die viele Badestrände an Seen und Flüssen werden, genau wie das Trinkwasser äußerst genau kontrolliert. Es kommt aber auch nur selten vor, dass ein gesundheitliches Risiko besteht.
In Badeanstalten sollte man das Wasser allerdings nicht trinken, denn hier wird stark gechlort, um gegen die Keime und Bakterien anzukämpfen.

Was ist mit dem Leitungswasser in Hotels und Unterkünften?

Auch wenn die Behörden nur gutes Wasser bis zum Hausanschluss garantieren, kann man davon ausgehen, dass das Leitungswasser im Allgemeinen kein Risiko bietet. Es kann durch die unterschiedlichen Regionen und vorkommen, dass der Kalkgehalt im Leitungswasser erhöht ist, aber auch dies stellt kein Risiko dar.
Um sicher zu sein, sollte man sich vor der Anreise über die Wasserqualität erkundigen.

Fazit

Wer in der Schweiz Urlaub machen möchte, bekommt die weltweit beste Wasserqualität geboten. Diese Qualität reicht so weit, dass das teuer abgefüllte Trinkwasser in den Supermärkten hauptsächlich von Urlaubern gekauft wird.
Sogar die Kläranlagen kommen ohne Chlor Beigabe aus, da das Wasser durch die Gesteinsschichten der Alpen bereits gut geklärt und mineralisiert wird. Zudem sind im Land Trinkwasserbrunnen verteilt. Diese bieten es an, dort die Flaschen kostenlos wieder zu befüllen.

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