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Ghana ist ein Land in Westafrika. Es liegt am Atlantischen Ozean, wo es viele schöne Strände gibt. Die Hauptstadt von Ghana heißt Accra wo 2,3 Millionen Menschen leben. Im gesamten Land leben 30 Millionen Ghanaer, wie die Bewohner des Landes genannt werden.

Das Wetter in Ghana

In Deutschland gibt es vier Jahreszeiten: Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Für uns ist das völlig normal und wir sich daran gewöhnt, dass es mal kälter und mal wärmer ist.

Die Menschen in Ghana kennen keine vier Jahreszeiten. Dort herrscht tropisches Klima. Das bedeutet, dass es dort fast immer gleich warm ist, es gibt nur einen Wechsel von Regenzeiten und Trockenzeiten. Im Süden ist die Regenzeit zwischen April und Juni und September bis Oktober besonders ausgeprägt. In dieser Zeit kann es sehr starke Gewitter geben. In der Trockenzeit zwischen November und Februar regnet es fast gar nicht.

Das Leben in Ghana

In Ghana ist es immer sehr warm. Das Land ist in drei Zonen aufgeteilt: Im Süden steht ein tropischer Regenwald, ein Dschungel. Im Norden und in der Mitte befindet sich die Savanne, eine trockene Graslandschaft. An der Küste findet man die sogenannten Mangroven.

Der Regenwald

Hier leben besonders viele Meerkatzenarten. Diese Tiere sind allerdings gar keine Katzen: Sie gehören zu den Primaten, zu denen auch Affen gehören. Im Regenwald gibt es auch sehr viele verschiedene Vogelarten wie Papageien und Nashornvögel.

Die Savanne

Viele Kinder stellen sich eine Savannenlandschaft vor, wenn sie an Afrika denken. Hier laufen viele Tiere frei herum, die wir nur aus dem Zoo kennen: Löwen, Leoparden, Elefanten, Antilopen. Auch Termiten, kleine Insekten, die riesige Hügel zum Wohnen bauen, leben hier. Die Termitenhügel sehen fast ein bisschen wie Hochhäuser aus Erde aus und sind oft höher als ein Mensch.

Die Mangroven

Mangrovenwälder sind ein besonderer Lebensraum: die Wurzeln der Pflanzen stehen im Salzwasser. Hier leben ganz verschiedene Tiere, die sich an dieses Leben angepasst haben. Reptilien wie Schildkröten und Krokodile und viele Wasservögel fühlen sich hier wohl. In den Bäumen leben Schlangen und rund um die Baumwurzeln jede Menge Krebse, die den Vögeln als Futter dienen.

Dieses Mädchen heißt vielleicht wie der Wochentag an dem sie geboren wurde

Foto: j.m.bez via Twenty20

Das Leben der Menschen

Die Ghanaer benennen ihre Kinder oft nach dem Tag, an dem sie geboren wurden. Kofi ist ein bekannter Jungenname, der Freitag bedeutet. Ein Mädchen könnte beispielsweise Yaa heißen, wenn sie an einem Donnerstag geboren wurde.

In Ghana leben die Menschen zusammen in Großfamilien, zu denen nicht nur Mama, Papa und die Kinder gehören, sondern auch Tanten, Onkel und ihre Kinder. Die Babys werden in einem Tuch auf dem Rücken getragen. So können sie immer dabei sein, aber ihre Mama hat die Hände frei, um zu kochen oder ihre Tiere zu versorgen.

Viele Menschen leben in Dörfern zusammen mit Ziegen und Hühnern. Sie bauen auch viel Obst und Gemüse an, das im warmen Klima gut wächst. Die Kinder müssen bei der Arbeit im Haus und Hof helfen, es gibt aber auch Dorfschulen.

In den großen Städten leben die Kinder eher so, wie wir in Europa: Sie fahren mit dem Bus zur Schule und spielen nachmittags gerne Fußball.

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