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Gran Canaria – für viele eine Trauminsel

Dass Spanien immer ein Besuch wert ist, haben sicherlich viele Touristen längst für sich entdeckt. Doch neben den partybehafteten Baleareninseln rundum Ibiza und Mallorca erfreuen sich Reisende hoffentlich auch an die Stille vor dem afrikanischen Kontinent, wenn die Kanaren rufen!

Denn die Kanareninseln sind ebenso Teil Spaniens und begeistern mit all ihrer Schönheit, dem natürlichen Luxus und ihrem Standort im Atlantik auf Anhieb! Gran Canaria ist beispielsweise eine der drei Kanareninseln, welche gerade vor der Nordwestküste Afrikas dazu einlädt, hier ein paar entspannte Momente zu genießen.

Die schönsten Orte auf Gran Canaria

Eigentlich muss man schon sagen, dass die Insel an sich die reinste Schönheit ist. Doch gerade Reisende möchten an dieser Stelle sicher mehr über einzelne Ausflugspunkte erfahren, um so ihre To-do-Liste auf Gran Canaria besser füllen zu können. Da fällt uns zum Beispiel auf Anhieb das „kleine Venedig“ ein, bei dem es sich um ein kleines und ruhiges besiedeltes Dorf namens Puerto de Mogan handelt.

Das kleine Fischerdorf ist durchaus als Publikumsmagnet in den Saisons bekannt, sodass es gern auch außerhalb dieser besucht werden kann. Die wunderschönen weißen Fassaden der dortigen zweistöckigen Häuser und die blumengeschmückten Balkone machen dieses kleine Fischerdorf zu einem echten Hingucker auf Gran Canaria, dem sich Touristen nicht entziehen sollten.

Ein ganz besonderes Wahrzeichen wartet indes auf Gran Canaria mit den 400 Hektar großen Dünen namens Maspalomas. Die Dünen führen direkt zur atlantischen Küste, von der Gran Canaria umgeben ist, sodass hier so manches Fotomotiv denkbar wäre. Doch auch vom Aussichtspunkt nahe des Hotels RIU Palace ist ein atemberaubender und natürlicher Blick auf die teils 10 m hohen Dünen möglich. Im Übrigen gelten diese Dünen als meist fotografiertes Objekt auf Gran Canaria, sodass man sich diesen schönen Ort wirklich nicht nehmen lassen sollte.

Ein weiteres natürliches Spektakel, wofür Gran Canaria bekannt ist, ist die Guayadeque-Schlucht. Sie ist ein Natur- und Kulturdenkmal auf der Kanareninsel, welche 11 Kilometer in die Länge geht und deren Steilwände teils bis zu 100 Metern in die Höhe ragen. Ein imposanter und malerischer Eindruck wird hier preisgegeben, der ganz natürlich entstanden ist. Sogar einige bewohnte Höhlenwohnungen befinden sich örtlich noch, die teilweise auch besucht werden dürfen. Auch innerhalb der nicht mehr bewohnten Höhlen gibt es den authentischen Eindruck zu gewinnen, wie man dort einst lebte, denn dort befindet sich das eine oder andere Restaurant mit der kulinarischen Küche Spaniens wieder.

Neben der Guayadeque-Schlucht wartet indes ein weiteres malerisches Naturschauspiel auf Gran Canaria auf seine Besucher. Gemeint ist die Mirador de la Degollada, welche ebenfalls nahe Maspalomas zu finden ist. Ihr pittoresker Blick auf Barranco de Fataga ist ein echtes Highlight für Reisende und gilt als bekanntester Panoramablick der Insel. Während die 15 Kilometer lange Schlucht optisch zwischen Bergen, Grün und Straßen auch einiges hermacht. Sie ist also ein natürliches Spektakel, welches als Fotomotiv auf gar keinen Fall fehlen darf.

Auf reisefein.de findet man übrigens weitere tolle Tipps für die schönsten Orte auf Gran Canaria.

Da Gran Canaria voller wunderschöner Sehenswürdigkeiten und Eindrücke ist, macht es an dieser Stelle vielleicht noch Sinn, weitere Anlaufziele einfach stichpunktartig aufzuführen. Schließlich soll niemand die besonderen Ziele der Insel verpassen:

– Fataga (Dorf in Barranco de Fataga, bekannt für seine Architektur)
– Valle de las 1000 palmeras (Dattelpalmen)
– Villa de Tejeda (schönste Dorf Spaniens)
– Kirche San Juan Bautista
– Villa de Teror

An Ausflugszielen dürfte es auf Gran Canaria somit keineswegs mangeln. Wobei hier noch immer nicht alle aufgeführt sind, die für die Insel ebenso bekannt sind. Im Grunde darf angemerkt werden, dass die Kanareninsel im Gesamteindruck immer eine wunderschöne Reise garantiert. Hier ist das Naturschauspiel zwischen unberührter Natur, einfachen Häusern mit architektonischer Schönheit und der Entspannung am Stand einfach ein Hingucker für sich! Und da die Kanareninseln allgemein als „Luxusinseln“ gelten, sucht man hier vergeblich den Partytourismus!

Die schönsten Strände auf Gran Canaria

Da Gran Canaria im atlantischen Ozean liegt, ist die Suche nach schönen Stränden glücklicherweise eine Leichtigkeit. Denn die Kanareninsel bietet gleich eine Vielzahl an Strände an, wo Reisende entspannen können. Einer von ihnen ist der Playa de las Canteras. Der Strand ist einer der Strände, wo auch Einheimische gerne zum Surfen sowie Tauchen vorbeischauen, der dazu noch gesäubert wird, aber abhängig von den Gezeiten ist.

Das bedeutet, dass er nicht immer gleich groß ist, aber dafür traumhaft schön! Währenddessen ist der Strand bei Maspalomas etwas ganz besonderes, wo er auch einen getrennten FKK-Bereich und Gay-Bereich zu bieten hat. Der Strand liegt an der Südspitze der Insel und ist dazu noch sehr nahe an den Dünen in Maspalomas gelegen, was den gleichzeitigen Ausflug perfekt abrundet.

Der Playa de las Burras gilt als sauberer Strand, der dazu noch sehr natürlich belassen ist. Felsen und der sandige Einstieg gehören hier zum Strandbild einfach dazu. Allerdings ist er bei Weitem nicht so gut besucht wie der Nachbarstrand Playa del Inglés. Hier werden viele Wasseraktivitäten angeboten, sodass der Strand zurecht etwas überfüllter ist, und wer daher die Ruhe mag, der nutzt den kurzen Abstecher zum Strand de las Burras!

Ein kurzer Abstecher zum Playa de Patalavaca sollte indes nicht fehlen, wo dieser inmitten zweier Strandbuchten einen unglaublichen Ausblick auf das Meer garantiert. Der Strand ist sauber und sehr leicht zu finden. Auch der Blick auf die auslaufenden Yachten darf sicherlich nicht fehlen, um den Strand besuchen zu wollen und den Hauch von Luxus in der Luft zu verspüren.

Essen und Esskultur

Gran Canaria bietet eine spanische Küche, die ihres Gleichen sucht. Selbstredend ist auch hier auf der Insel die Paella zu Hause, die bevorzugt mit Meeresfrüchten, welche frisch gefangen wurden, serviert wird. Doch auch Gran Canaria beweist eine eindrucksvolle und kulinarische Küche, die nicht immer komplett mit dem spanischen Festland übereinstimmt, sodass die Esskultur in jedem Fall näher zu betrachten ist. Halten wir also fest: Wer die spanischen Speisen vom Festland hier auf Gran Canaria sucht, wird sicher fündig, aber dies hat nichts mit der eigentlichen Küche der Insel zu tun!

Gran Canaria ist für seine sogenannte Runzelkartoffel bekannt, welche auf Spanisch Papas Arrugadas deutlich anspruchsvoller klingt. Salzige Kartoffeln mit einer zarten Kruste in einer sehr variablen rötlichen Paprika- und Knoblauchsoße. Klingt doch leckerer, als die deutsche Übersetzung hermachen würde, oder?

Gerade das umliegende Meer prägt indes die Inselküche ungemein, sodass Sardinen und Pulpo zum Grundnahrungsmittel vieler Inselbewohner gehören. Diese natürlich in ganz unterschiedlicher Variation mit Salaten, Gewürzen und Beilagen, sodass Meeresfrüchteliebhaber in jedem Fall die dortigen Restaurants aufsuchen sollten.

Kichererbsen, Rucola, Brunnenkresse, der Blumenkäse und Kartoffeln sind eben ein Grundnahrungsmittel der Insel, welche mit den Beilagen aus dem Meer gerne abgerundet werden. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Papageienfisch, der schön gegrillt wird und dabei mit Mojo und weiteren Beilagen serviert wird?

Auch Ropa Vieja ist für Fleischesser sicherlich ein optischer und geschmacklicher Hingucker. Kichererbsen, Fleisch und eine köstliche Soße samt einer milden Würze dürfen hier nicht fehlen, aber mehr verraten die Gran Canaria nicht.

Die Kanarenküche ist natürlich von den spanischen Einflüssen geprägt, aber primär sehr eigenwillig. Sie begeistert durch ein Farbenspiel auf dem Teller, welches zwischen Salaten, Gewürzen und geschmackvollen Soßen variiert, aber auch die Beilagen sind nicht typisch spanisch. Gerade auch in Anlehnung an die Meeresanbindung dürfte indes klar sein, dass mehrfach die Woche auch frisch aus dem Meer gespeist wird. Cherne, die kanarische Fischart, ist zum Beispiel zu Ostern sehr beliebt, während Lapas, also Muscheln, vor allem an den Küsten zu genießen sind. Klar ist eines, verhungern muss auf Gran Canaria niemand.

Geheimtipps

Da Gran Canaria sich über eine sehr gute Infrastruktur freuen kann, ist das Radfahren zurecht immer beliebter geworden. Nicht zuletzt aufgrund von umweltfreundlicheren Bedingungen macht es umso mehr Freude, die teils malerische Naturkulisse auf dem Rad zu besichtigen. Auch kommt man so nicht selten mit den Einheimischen in Kontakt, die sehr freundlich sind und so manchen kulinarischen Geheimtipp zu bieten haben!

Indes empfehlen die Einheimischen gerade bei der Wahl des Restaurants nicht direkt jene zu besuchen, die am Strand zu finden sind. Diese bieten zwar noch in gewisser Weise die kanarischen Köstlichkeiten an, aber sie passen sich auch vermehrt den Touristen an. In Seitenstraßen und im Inselinneren finden sich tolle Restaurants, wo die authentische kanarische Küche angeboten wird, die keineswegs dem touristischen Gaumen angepasst wird! Hier lohnt sich also auch die eine oder andere Radtour!

Wandern ist eine weitere sportliche Betätigung, die auf Gran Canaria wirklich ihren einnehmenden Platz verteidigt. Ob es wohl daran liegt, dass man den Vulkan Bandama und seine Krater begehen kann? Denn der 570 m hohe Berg und seine 4000 Jahre alten Krater sind nur zu Fuß zu besichtigen, aber dafür mit einem imposanten Naturschauspiel gewürdigt. Hier ist Wandern angesagt, sodass der Geheimtipp an dieser Stelle lautet: Vieles zu Fuß zu besichtigen, denn dann sind manche geheime und weniger touristische Ziele noch schneller zu erreichen!

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