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Die besten Länder für Safaris in Afrika

Atemberaubende Nationalparks, weiße Sandstrände und eine vielfältige Tierwelt empfangen den Safari-Urlauber in Afrika. Doch wohin soll die Reise gehen? Die fünf vorgestellten Länder des afrikanischen Kontinents sind ideale Ziele für Erlebnis- und Fotosafaris. Wer sich darüber hinaus für Kultur interessiert, kann die Safari mit Städtereisen kombinieren und Afrika von seiner schönsten Seite kennenlernen.

Safari in Afrika – die beliebtesten Länder und Ausflugsziele

Endlose Savannen, große Tierherden, die man sonst nur aus dem Zoo kennt, das sind die Reize, die man auf einer Afrika-Safari live erleben kann. Wer das Abenteuer sucht und Tiere in ihrer natürlichen Umgebung beobachten möchte, kommt auf dieser Reise voll auf seine Kosten. Afrika ist ein großer, vielfältiger Kontinent mit vielen Ländern. Deshalb sollte die Safari gut geplant werden, damit man auch die Tiere und Landschaften sieht, von denen man träumt.
Aufgrund der Entfernung des Reiseziels empfiehlt es sich, einige Wochen für den Aufenthalt einzuplanen. Dann hat man auch Zeit, die Kultur kennen zu lernen und die schönsten Länder Afrikas zu bereisen. Die fünf vorgestellten Reiseländer sind bekannt und beliebt für ihre atemberaubenden und sicheren Safaris.

Afrika-Safari auf eigene „Faust“?

Wenn man mit der Kultur und den Gepflogenheiten des Landes vertraut ist, können viele Safaris in den verschiedenen afrikanischen Ländern auch ohne Führung unternommen werden. Diese Variante ist jedoch nicht für Familien geeignet, die zum ersten Mal eine Fotosafari unternehmen und noch nie in Afrika waren. Einige Länder sollten nicht auf dem Reiseplan für eine Safari stehen. Im Kongo ist es zu unsicher, in Gabun fehlt die Infrastruktur. Mosambik ist für eine Safari eher ungeeignet und unsicher, zieht aber jedes Jahr viele Badeurlauber an.

Reisevorbereitungen für eine Afrika-Safari

Vor dem Urlaub ist ein Besuch beim Hausarzt notwendig, um wichtige Impfungen durchführen zu lassen. Der Hausarzt hilft auch, die richtige Reiseapotheke zusammenzustellen und im Bedarfsfall die richtigen Medikamente griffbereit zu haben. Eine Safari dauert in der Regel mehrere Tage mit Übernachtungen im Nationalpark. Je nach gebuchter Safari schläft man im Zelt oder in einer der zahlreichen Lodges, die in der Nähe der Routen liegen.
Ein Moskitonetz ist in Afrika unerlässlich. Dazu kommen Campingbesteck, Campingseife und am besten biologisch abbaubare Zahnpasta. Eine Taschenlampe und ein Kompass gehören ebenfalls ins Gepäck. Nicht zu vergessen ist natürlich der Fotoapparat, um all die einzigartigen Beobachtungen festzuhalten und als Erinnerung für sich und die Nachwelt festzuhalten.
Zu den Vorbereitungen gehört auch die Wahl des Landes oder der Länder, die man in Afrika kennen lernen und erkunden möchte. Es gibt viele andere Empfehlungen für Safaris, aber dies sind die beliebtesten und sichersten Länder auf dem afrikanischen Kontinent.

Kenia – das Ursprungsland der Safari

Eine Safari in Kenia ist der Höhepunkt einer Afrikareise. Kenia ist eines der wirtschaftlich stärksten Länder Ostafrikas. Dennoch hat es sich seinen Charme und seine wilde Natur bewahrt. Ein Grund für die Beliebtheit Kenias ist, dass es das erste Land in Afrika war, das Safaris für Touristen erschwinglich machte. Wer die jährliche Gnuwanderung miterleben möchte, ist mit einer Safari in der Masai Mara gut beraten. Doch Kenia hat noch viel mehr zu bieten.
Der Amboseli- und der Tsavo Ost-Nationalpark am Fuße des Kilimandscharo ziehen jedes Jahr zahlreiche Familien an. Tiger, Giraffen, Löwen und Affen, Elefanten und seltene Vogelarten leben in ihrem natürlichen Lebensraum und zeigen sich den Safari-Urlaubern gerne ungestört. Viele Urlauber verbinden eine Safari in Kenia mit einem anschließenden Strandaufenthalt oder einem Kurzurlaub in Nairobi.

Auf den Spuren der Elefanten in Simbabwe

Nicht umsonst wird Simbabwe das Juwel Afrikas genannt. Im südlichen Zentralafrika zwischen den Flüssen Limpopo und Sambesi gelegen, besticht das Land durch seine wilde, unberührte Schönheit. Elefanten und Büffel, Zebras, Löwen und Paviane machen Safaris zu einem unvergesslichen Erlebnis. Außerdem befindet sich hier eines der sieben Weltwunder, die 1708 Meter hohen Victoriafälle.
Das Klima ist tropisch. Safaris sind ganzjährig möglich, die beliebteste Reisezeit ist die Trockenzeit von April bis Oktober. Bei einer Safari in Simbabwe sollte man bedenken, dass die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht mehr als 20 °C betragen können. Es empfiehlt sich daher, das Reisegepäck trotz des tropischen Klimas anzupassen. Ob Elefantenbeobachtung, Wildwasser-Rafting oder ein Besuch des siebten Weltwunders – Simbabwe ist auch für Safari-Anfänger geeignet und hinterlässt bleibende Eindrücke.

Botswana, ein Paradies mit atemberaubenden Naturwundern

Das Land mit seinen sanft hügeligen Graslandschaften und versteinerten Flussläufen liegt im Süden Zentralafrikas. Die Kalahari-Wüste und das Okavango-Delta gehören zu den beliebtesten Reisezielen. Das Delta sorgt während der saisonalen Überschwemmungen für eine üppige Flora und Fauna. In Botswana leben Giraffen, Geparden und Wildhunde, Zebras, Gnus und Springböcke. Besonders interessant sind Safaris im Chobe Nationalpark und im Moremi Wildreservat. Hier gibt es Elefanten und Flusspferde, viele Vogelarten und eine abwechslungsreiche Landschaft.
Auf einer Safari in Botswana sollte man sich nicht nur am Boden, sondern auch in der Luft und auf dem Wasser bewegen. Belohnt wird man mit einem Blick auf die schönsten Naturwunder und eine Wasserwelt, die atemberaubender nicht sein könnte.

Die Gorillas in Uganda hautnah erleben

Das ostafrikanische Uganda ist die Heimat der Berggorillas. Kein Wunder, dass sie die Attraktion jeder Safari im abgelegenen Bwindi Impenetrable National Park sind. Aber auch Schimpansen und seltene Vogelarten sind in Uganda gut zu beobachten. Jede Safari ist ein Abenteuer, bei dem man den monumentalen Tieren in ihrem Schutzgebiet ganz nahe kommt und ihre majestätische Ausstrahlung spürt. Aber es gibt noch viel mehr zu sehen.
Das Ruwenzori-Gebirge mit seinen immer schneebedeckten Gipfeln und der Viktoriasee sind beliebte Ausflugsziele in Uganda. Im Nordwesten des Landes liegt der Murchison Falls Nationalpark mit seinem 43 Meter hohen Wasserfall. Hier leben zahlreiche Wildtiere, darunter Flusspferde und bunt schillernde Fische. Für eine Safari in Uganda sollte man ruhig etwas mehr Zeit einplanen, denn es gibt viel zu entdecken und zu erforschen.

Tansania – eine Safari unter dem „Dach Afrikas“

In Tansania liegt der weltberühmte Serengeti Nationalpark. Hier leben Elefanten, Nashörner, Büffel und Leoparden. Ein weiteres Highlight ist der Kilimandscharo, der sich hoch über dem Nationalpark erhebt und mit 5895 Metern der höchste Berg Afrikas ist. Er wird von den Einheimischen auch gerne als „Dach Afrikas“ bezeichnet, da man ihn praktisch von jedem Punkt des Nationalparks aus sehen kann. Sogar im Sommer ist der Gipfel schneebedeckt.
Tansania liegt nicht nur am Fuße des Kilimandscharo, sondern auch an einer der schönsten Küsten des Kontinents. Direkt vor der Küste mit ihren herrlichen weißen Sandstränden liegen die beliebten Urlaubsinseln Sansibar und Mafia. Allein der Meerespark mit Walhaien und atemberaubenden Korallenriffen ist einen Ausflug wert. Tansania ist die Handelsdrehscheibe des Landes, von hier aus werden Häfen in ganz Afrika beliefert.

Was ist das beste Land für eine Safari in Afrika?

Alle genannten Länder haben ihren Reiz. Letztendlich sollte jeder Urlauber nach seinen eigenen Vorlieben und Interessen entscheiden, wohin die Reise gehen soll. Wer noch nie auf Safari war, kann das Abenteuer in Kenia beginnen. Auch Simbabwe hat viel zu bieten und ist nicht nur für erfahrene Afrika-Urlauber geeignet. Wenn es weniger um die Tiere und mehr um die Landschaft geht, ist Namibia ein Geheimtipp mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Auch Safaris in Sambia werden immer beliebter, vor allem bei Urlaubern, die bereits Kenia, Botswana und Tansania erkundet haben.

Safari richtig planen

Die Reisevorbereitungen wurden bereits angesprochen. Doch bevor es so weit ist, sollte der Urlaub im Detail geplant werden. Es empfiehlt sich, die verschiedenen afrikanischen Länder vorab online zu erkunden und so das optimale Reiseziel zu finden. Wer auf Safari geht, sollte wissen, dass in Afrika andere Standards gelten als in Deutschland oder anderen europäischen Urlaubsländern. Das gilt für die Gesundheitsversorgung, das Trinkwasser und die Unterkünfte. Bei einem Abenteuerurlaub übernachtet man nicht im Hotel, sondern in der Regel in Unterkünften an den einzelnen Stationen.
Man ist viele Tage oder sogar zwei Wochen und länger unterwegs. Die Nähe zu wilden Tieren sollte weder Angst noch Übermut auslösen. Wer dies beherzigt, wird einen unvergesslichen Urlaub erleben und seine Eindrücke auf zahlreichen Fotos für die Nachwelt festhalten. Hinweis: Den Anweisungen der Safari-Guides ist unbedingt Folge zu leisten. Eigenmächtiges Aussteigen aus dem Fahrzeug stört die Tiere in ihrer freien Wildbahn und birgt ein hohes Unfallpotenzial.

Fazit

Zauberhafte Naturwunder, Tiere, die man sonst nur im Zoo sieht und die Freundlichkeit der Afrikaner machen eine Safari aus. Man lernt Land und Leute kennen, spürt die Kultur hautnah und erlebt ein Abenteuer in unberührter Natur. Die schönsten Länder für Safaris sind die afrikanischen Länder mit der größten Artenvielfalt. Ob Elefanten oder Affen, seltene Vogelarten oder Wildhunde, es gibt für jeden etwas zu entdecken und zu erforschen. Die genannten Länder sind sicher, so dass Urlauber unbesorgt reisen und ihren Aufenthalt auf dem afrikanischen Kontinent in vollen Zügen genießen können.

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