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Mexiko ist ein Land in Nordamerika. Es ist sechsmal so groß wie Deutschland. Die Hauptstadt heißt Mexiko-Stadt. Sie ist die fünftgrößte Stadt der Welt.

In Mexiko leben etwa 125 Millionen Menschen. Das sind ungefähr eineinhalb Mal so viele Einwohner wie in Deutschland. Die Amtssprache Mexikos ist Spanisch.

Mexiko grenzt im Norden an die Vereinigten Staaten. Die südlichen Nachbarländer heißen Guatemala und Belize. Mexiko liegt sowohl an der Küste des Atlantischen Ozeans als auch des Pazifischen Ozeans.

Regionen und Klima in Mexiko

Insgesamt gibt es 31 mexikanische Bundesstaaten. Der größte Bundesstaat heißt Chihuahua. Nach diesem Bundesstaat ist die kleinste Hunderasse der Welt benannt.

Weil in Mexiko vielfältige Wetterbedingungen zu finden sind, sehen auch die Landschaften sehr unterschiedlich aus.

In Nordmexiko herrscht Wüstenklima. Es ist dort sehr trocken und heiß. Die Sonora-Wüste ist eine der heißesten Regionen der ganzen Welt.

An den Küsten ist das Klima angenehm warm und häufig regenreich.

Im zentralen Hochland gibt es große Vulkane. Tagsüber ist das Wetter meistens frühlingshaft. Die Nächte können in dieser bergigen Region sehr kühl werden.

Im Süden Mexikos sind die Temperaturen tropisch und es gibt Urwälder. Das ganze Jahr über fällt viel Regen und es ist warm.

Heißluftballons über dem Rio Grande

Heißluftballons über dem Fluß Rio Grande | Foto: addie2354 via Twenty20

Leben und Kultur in Mexiko

Bis vor ungefähr 500 Jahren lebten die Azteken in Mexiko. Sie hatten eine eigene Sprache, die Nahuatl genannt wird. Sie waren ein sehr mächtiges Volk und bauten viele Pyramiden. In Mexiko kann man noch heute die Ruinen ihrer Bauwerke bewundern.

Die Spanier eroberten Mexiko. Sie brachten die spanische Sprache und den christlichen Glauben in das Land. Sie verdrängten die Religion und Kultur der Azteken.

Heute sind die meisten Mexikaner Christen und in den Städten gibt es viele Kirchen. Doch viele Einheimische pflegen weiterhin ihre Traditionen und Bräuche. So vermischen sich die Kulturen miteinander.

Ein traditioneller Tag ist der Día de muertos, der Tag der Toten. Das Fest beginnt am ersten November und dauert zwei Tage lang. Mit buntem Grabschmuck, kunstvoll angemalten Gesichtern, traditionellen Süßigkeiten und fröhlicher Musik erinnern sich die Mexikaner zu diesem Fest an ihre verstorbenen Familienmitglieder.

Die Grundschule in Mexiko wird Primaria genannt und hat sechs Jahrgangsstufen. Die Schüler und Schülerinnen in Mexiko tragen Schuluniformen. Leider geht es nicht allen Kindern in Mexiko gut. Etwa vier Prozent der Kinder in Mexiko arbeiten, weil sie und ihre Familien das Geld brauchen, um Lebensmittel zu kaufen.

Auch das Essen in Mexiko ist stark von den indianischen Kulturen wie den Azteken beeinflusst. Mais, Bohnen und Kürbisse sind Grundnahrungsmittel. Aus Maismehl werden zum Beispiel Tortillas gebacken, das sind dünne Fladen. Diese werden meist mit Gemüse und Fleisch gefüllt.

Natur und Tiere in Mexiko

Die Natur in Mexiko ist sehr vielfältig. Es gibt 66 Nationalparks.

In den tropischen Wäldern in Südmexikos sind Jaguars, Pumas, Waschbären und Affen Zuhause.

In den Flüssen gibt es Reptilien wie Krokodile und Leguane.

An der Küste kann man Wale beobachten.

In der Vogelwelt beeindrucken besonders die Flamingos mit ihrem pinken Gefieder und die Pelikane mit ihrem langen Schnabel. Der Adler ist ebenso heimisch in Mexiko und ist auf der mexikanischen Flagge das Nationalsymbol.

Agave in der Wüste Ahualulco de Mercado

Auch Wüsten gibt es in Mexiko. Hier siehst du eine Agave im Vordergrund | Foto: mike_faustgax via Twenty20

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