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Die Landeshauptstädte Deutschlands

Seit dem Jahr 1990 besteht die Bundesrepublik Deutschland aus 16 Bundesländern. Der Föderalismus ist sehr ausgeprägt, weswegen die Länder und deren Hauptstädten eine große Bedeutung zukommt. Im Folgenden sind alle 16 Bundesländer mit ihren Landeshauptstädten und wichtigen Informationen aufgelistet.

Bayern, München:

Das flächenmäßig größte Bundesland wird auch als „Freistaat Bayern“ bezeichnet, was allerdings keine rechtliche Grundlage oder Bedeutung hat. In Bayern leben rund 13 Millionen Menschen, womit es auf Rang zwei der bevölkerungsreichsten Bundesländer Deutschlands liegt. In der bayerischen Hauptstadt München leben rund 1,5 Millionen Einwohner.

Baden-Württemberg, Stuttgart:

Mit 11 Millionen Einwohnern liegt Baden-Württemberg knapp hinter Bayern auf Rang drei. Das gilt auch für die Fläche. Die Landeshauptstadt Stuttgart stellt für etwa 630.000 Menschen ein Zuhause dar.

Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf:

Ca. 18 Millionen Einwohner hat Nordrhein-Westfalen insgesamt zu bieten, damit ist das Bundesland das bevölkerungsstärkste Deutschlands. In der Landeshauptstadt Düsseldorf leben rund 620.000 Menschen. Rund um die Stadt hat sich eine Metropolregion gebildet.

Berlin, Berlin:

Das Bundesland Berlin gehört zu den Ländern der Bundesrepublik, welche gleichzeitig Stadt sind. Die Besonderheit ist, dass Berlin gleichzeitig Hauptstadt des Landes, wie auch des Bundes ist. Der Stadtstaat hat rund 3,6 Millionen Einwohner.

Brandenburg, Potsdam:

Brandenburg gehört zu den sogenannten „neuen Bundesländern“ und schließt sich rund um Berlin. Das Land gehört mit etwa 2,5 Millionen Einwohnern zu den kleinsten. In der Hauptstadt Potsdam leben weniger als 200.000 Menschen.

Hamburg, Hamburg:

Wie Berlin gehört auch Hamburg zu den Stadtstaaten. Mit rund 1,6 Millionen Einwohnern ist das Land aber deutlich weniger besiedelt und kleiner.

Bremen, Bremen:

Bremen stellt das flächenmäßig kleinste Bundesland Deutschlands dar. Es handelt sich nicht um einen Stadtstaat, da auch die Stadt Bremerhaven noch zum Land gehört. Das Bundesland Bremen hat in etwa 680.000 Einwohner.

Niedersachsen, Hannover:

Flächenmäßig betrachtet ist Niedersachsen das zweitgrößte Bundesland nach Bayern. Rund 8 Millionen Einwohner kommen aber nicht knapp heran. Die Hauptstadt Hannover gehört mit 530.000 Einwohnern zu den größten Städten Deutschlands.

Hessen, Wiesbaden:

In Hessens Hauptstadt Wiesbaden leben zwar „nur“ rund 280.000 Menschen, doch insgesamt zählt das Bundesland rund 6,3 Millionen Einwohner. Und das bei einer vergleichbar geringen Fläche von 21.000 km2.

Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin:

Mecklenburg-Vorpommern stellt eines der „neuen Bundesländer“ dar. Schwerin ist mit rund 95.000 Einwohnern die kleinste Landeshauptstadt der Bundesrepublik. Insgesamt kommt das Bundesland auf etwa 1,6 Millionen Einwohner.

Rheinland-Pfalz, Mainz:

Als Hauptstadt von Rheinland-Pfalz ist Mainz mit knapp über 200.000 Einwohnern klein, dafür aber vergleichsweise einflussreich. Insgesamt leben 4,1 Millionen Menschen in dem Bundesland.

Saarland, Saarbrücken:

Auch beim Saarland handelt es sich um eines der neuen Bundesländer. Mit rund 1 Million Einwohnern ist es zudem eines der kleinsten. In der Landeshauptstadt Saarbrücken leben in etwa 180.000 dieser Einwohner.

Sachsen, Dresden:

Sachsens Landeshauptstadt Dresden war vor allem in der Geschichte wichtig, hat mit etwa 550.000 Einwohner aber auch heute noch eine große Bedeutung. In Sachsen leben insgesamt 4 Millionen Einwohner. Das Bundesland wird oftmals auch mit dem Beinamen „Freistaat“ bezeichnet, der bei dem „neuen Bundesland“ aber keine nähere Bedeutung hat.

Sachsen-Anhalt, Magdeburg:

Neben Sachsen gelegen stellt auch Sachsen-Anhalt ein „neues Bundesland“ dar. Von 2,2 Millionen Einwohnern leben rund 240.000 in der Landeshauptstadt Magdeburg.

Schleswig-Holstein, Kiel:

Hoch im Norden von Deutschland liegt Kiel als Landeshauptstadt von Schleswig-Holstein. In dieser leben rund 250.000 der insgesamt 2,9 Millionen Menschen, die in dem Bundesland heimisch sind.

Thüringen, Erfurt:

Auch Thüringen wird manchmal mit dem Titel „Freistaat“ bedacht, was allerdings ebenfalls keine rechtliche Bedeutung hat. In dem „neuen Bundesland“ leben 2,1 Millionen Menschen, etwa 210.000 davon in der Landeshauptstadt Erfurt.

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